Allerley aus der Druckerey · 11. Dezember 2012

Aus der beinahe fiebrig arbeitenden Werkstatt gebe ich heute ein paar Eindrücke.

Diese Prägung ist recht klein auf einer Weihnachtskarte für eine Berliner Anwaltskanzlei, wird aber ihre Empfänger hoffentlich entzücken.

Dieses ist der Druckstock.

Noch einmal stark vergrößert.

Ein junger Unternehmer hat sich eine ganz andere Weihnachtskarte ausgedacht und selbst entworfen.

Es war vergnüglich, so etwas zu drucken.

Das ist die Platte des Innenlebens, ein Notenständer eigener Art, wie eine Freundin bemerkte, nach digitaler Vorlage belichtet und geätzt.

Eine Seekarte soll die Richtung ins neue Jahr weisen, sie wird versandt von dem Berliner Grafikdesigner Frank Rothe und seinen Kollegen.

Die Brüchigkeit der Schrift wurde in der Vorlage angelegt.

Und erschien wunschgemäß im Druckbild.

Für eine Geburtsanzeige durfte ich aus der Futura im Bleisatz einen Psalm setzen.

Und auf Baumwollkarton drucken.

Schließlich war der Architekt Robert Patz zu Besuch und schaute sich um:

Von Axel Bertram ist ein neues Buch erschienen. Sein Lebenswerk in Abbildungen, herausgegeben von Mathias Bertram. Ich habe es für die Süddeutsche Zeitung gelesen, meine Besprechung erscheint am Mittwoch, dem 12. Dezember, im Feuilleton. Ich empfehle dieses Buch wärmstens. Der Leser wird erleuchtet: Bertram ist der vielseitigste deutsche Gebrauchsgrafiker, seit es diesen Beruf gibt. Diese großartige Monografie läßt den Betrachter staunen und einen großen Künstler bewundern. Nebenbei ist das Buch eine Art Geschichte der ostdeutschen Gebrauchsgrafik. Mehr dazu morgen im SZ-Feuilleton. Ich weiß gar nicht, ob ich jemals angesichts eines Buches über Gebrauchsgrafik (heute nennt man’s Grafikdesign) mehr aus dem Häuschen war.

— Martin Z. Schröder

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Eiskristalle · 5. November 2012

Für eine rein grafische Karte wurden diese Sterne digital gesetzt und aus einer Magnesiumplatte erhaben geätzt für den Buchdruck.

Eines der Sternchen wurde geprägt.

Nach dem Druck mit blauer Farbe habe ich Silber angemischt.

Aus Pigmentpaste und Lack …

… entsteht dann diese appetitliche Creme.

Bis auf den geprägten habe ich nun alle Sternchen oder Eiskristalle oder Schneeflocken, nach Belieben, versilbert,

Und dann hat die Karte noch einen Farbschnitt bekommen in der Farbe des blauen Kristalls.

Die Karte ist nun im Druckerey-Shop bei den Grußkarten zu finden und kann als Neujahrskarte verwendet werden oder für freundliche Wintergrüße. Man kann so eine Karte mit in die Alpen nehmen und dann in eine unbeschneite Gegend als Dokumentation senden. Oder sie einfach nur verwenden, weil sie so schön ist.

— Martin Z. Schröder

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Herz in Flammen · 30. Mai 2011

Von einem alten Druckstock wurde diese Abbildung abgenommen, gescannt, retuschiert, verkleinert und erneut zum Druckstock gemacht. Genauer: zu zwei Druckstöcken, einem kleineren und einem größeren. Durch den Überdruck mit goldener Farbe sollte die Verschiebung so aussehen wie auf diesem Bild.

Nur habe ich dummerweise beim ersten Druckgang den Tiegel falsch eingestellt, wodurch es zu Ungenauigkeiten kam, die freilich erst beim zweiten Druckgang auffielen. Nun steht das Herz also hier und da etwas verschoben in Flammen. Was aber kaum auffällt.

Weshalb die Karte auch zur Klappkarte gemacht wurde und im Online-Shop erworben werden kann.

— Martin Z. Schröder

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Visitenkarten aus der Winkelgasse · 18. Januar 2011

Winkelgasse nennt sich die schmale Ladenstraße in der Parallelwelt Harry Potters. Den ersten der Filme sah ich kürzlich. Ich war sehr angetan. Inzwischen habe ich die anderen Filme auch gesehen — die Lindenstraße der ARD bietet mehr Spannung als das fortsetzungsbedingte Ringen um gute Ideen dieser sicherlich sehr hübschen Kapitalanlage. Für den nächsten Tag nach meinem schönsten Harry-Potter-Film-Abend hatte sich ein gewisser Herr Becker zur Beratung angemeldet. Freilich fiel mir seine stattliche außergewöhnliche Erscheinung auf, aber einem Berliner rennt der Puls nicht davon, wenn Menschen sich etwas eigen gewanden.

Visitenkarten also wurden gewünscht, geschäftliche. Um welches Geschäft es sich handele, wollte ich wissen, denn einem Bankier werde ich einen anderen Entwurf anbieten als einem Kuchenbäcker. Herr Becker wünschte die Bezeichnung Wundermacher auf der Visitenkarte, denn sein Beruf sei der des Magiers. Nun ging mein Puls doch rascher, und ich finde diese Verkettung zweier Ereignisse noch immer seltsam. Da schaue ich mir nun wirklich selten Kinderfilme mit Zauberern an, dieser hier hatte mich sogar gerührt und begeistert, mich hineingezogen in die Welt der Zauberer und Hexen und ihrer Schüler auf Hogwarts. Und ich drucke nun seit fast dreißig Jahren Visitenkarten, hatte aber noch nie für einen Zauberer gearbeitet, und nun stand plötzlich einer leibhaftig in meiner Werkstatt, und es fühlte sich so an, als sei dieser Besuch die Folge meines Film-Vergnügens, allerdings eben von Herrn Becker vorhergesehen, ja offenbar geplant, denn den Termin hatten wir vereinbart, bevor ich die DVD überhaupt hatte. Seltsam. Überaus merkwürdig.

Günstig für die Beratung des Entwurfs war, daß ich den Film nun kannte, denn Herr Becker wünschte sich eine Karte, die in das Ambiente des Geschäfts für Zauberstäbe aus der Winkelgasse passen würde. Gewöhnlich fertige ich nicht so viele Entwürfe an, meistens gibt es eine oder zwei Grundlinien, an denen im Laufe der Entwurfsberatung nur noch Details geändert werden. Aber weil ich so selten für Magier arbeite und Freude daran hatte, habe ich ein wenig mehr skizziert (PDF) als gewöhnlich.

Der Zauberer entschied sich für Entwurf Nummer 8. Die Vorderseite ein wenig stärker geprägt, denn diesen Entwurf konnte ich ohnehin nicht vom Bleisatz drucken, sondern ließ eine Metallplatte nach der digitalen Vorlage ätzen. Damit kommt man tiefer ins Papier, denn mit dem weichen Blei läßt sich nicht prägen, wenn man die Lettern lange bewahren möchte. Die Internet-Adresse auf der Rückseite wurde mit geringerer Schattierung auf den aus Schottland stammenden, zart cremegetönten Feinkarton gedruckt. Mit einem Farbschnitt in Englischrot wurden die Schnittkanten veredelt. Für die freundliche Erlaubnis, die Arbeit hier zu zeigen, danke ich dem Wundermacher Jan Becker.

— Martin Z. Schröder

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Letterpress in Cranelettra 600g/m² · 6. Juli 2010

Im Auftrag der Berliner Agentur H2D2 habe ich eine Einladung für das Modehaus Yalook gedruckt. Im Beratungsgespräch in der Werkstatt empfahl ich den amerikanischen Karton Cranelettra, weil ein Stoff mit einer strukturierten Haptik gewünscht wurde.

Cranelettra ist ein sehr weiches Material, das eigens für den Buchdruck (engl. letterpress) entwickelt wurde und aus reiner Baumwolle besteht. Das Material ist mit 600g/m² (Duplex der ebenfalls lieferbaren 300er Grammatur) nicht nur sehr schwer, es hat auch ein hohes Volumen, in das sich sogar mit Bleilettern eine Prägung einbringen läßt, ohne daß die Typen Schaden nehmen, zumal dieses Papier außerordentlich weich ist. Ich kenne keines, das luftiger ist als Cranelettra, das so flockig und flaumig ist (der Hersteller nennt es fluffy, — und trifft es genau). Man meint, enorm gestärkten Stoff in den Händen zu halten.

Wenn Designer im Buchdruck arbeiten lassen, müssen sie sich auf ungewohnte technische Bedingungen einstellen. Das gelingt nicht immer, manchmal macht es aber auch mir richtig Spaß. Wenn ich an einen Designer wie Markus Remscheid von H2D2 gerate, darf ich schöne Überraschungen erwarten. Schon als ich den Entwurf sah, habe ich mich gefreut, weil sich hier ein Könner auf das Medium Buchdruck eingelassen und eine Darstellungsform gefunden hat, welche die Möglichkeiten des Buchdrucks auf einen so weichen Karton ausschöpft.

Für die Titelzeilen wurden die Buchstaben als genäht dargestellt (für ein Fashion-Label eine schöne Idee), und durch die Prägung verdeutlicht sich diese Wirkung.

Wenn das Licht in einem anderen Winkel auf die als Anhänger konzipierte Karte fällt, scheint die Naht erhaben auf dem Karton zu liegen, jedenfalls auf diesem Foto.

Der Faden wird auf der Rückseite weitergeführt.

Auch hier verändert das Licht die Wirkung. Natürlich sind die gedruckten Partien auch fühlbar.

In den Vergrößerungen ist die Prägung genauer zu sehen. Die Linie versinkt in dem weichen Material ohne die Fasern zu brechen. Auf den Fotos sieht die Oberfläche beinahe hart aus, aber Haptik kann man leider nicht fotografieren.

Ich danke für die freundliche Genehmigung von Markus Remscheid, unser Produkt hier zeigen zu dürfen.

? Crane Lettra ist in Europa in zwei Weißtönen lieferbar und als Karton in den Grammaturen 300 und 600 g/m².

— Martin Z. Schröder

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Barbara Wrede zeigt Berlin-Neukölln (V) · 1. Mai 2010

Die Karte ist fertig. Reproduziert von einer Originalgrafik der Berliner Künstlerin Barbara Wrede aus Graphit und Aquarellfarbe.

So sieht das Original aus. Die Umsetzung war mir eine Freude. Es ist für mich sehr reizvoll, eine künstlerische Arbeit umzusetzen, die frei von Bedingungen und ohne Motiv- und Themenvorgabe erbeten worden war. Die Umsetzung der bewegten Aquarellfarben in geschlossene Flächen und eines Teils der Zeichnung in eine Blindprägung wurde mit der Künstlerin besprochen. Und Barbara Wrede ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Die Klappkarte ist im Diplomatenformat gedruckt: geschlossen 112 × 173 mm. Zur Lieferung gehört ein gefüttertes Kuvert. Gedruckt auf hadernhaltigen Karton Precioso aus dem Hause Römerturm in 300g/m². Die Römerturm-Hausmarke Precioso gibt es seit 1886. Preise Eine Karte mit Kuvert kostet brutto inklusive MWSt. 4,50 Euro. Drei Karten mit Kuverts: 12,00 Euro. Preise zuzüglich Versand. Größere Mengen auf Anfrage. Gedruckte Auflage: 300 Stück.

— Martin Z. Schröder

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Aus der Serie "Morgens" von Barbara Wrede (VI) · 30. April 2010

Das ist die Druckform für die schwarze Farbe. Nikolaus sieht (hoffentlich) anders aus.

Die Druckgänge von rechts nach links. Schwarz sollte deutlich über den bunten Farben stehen und wurde deshalb zuletzt gedruckt.

Die Karte wurde vor der gestern schon gezeigten Blindprägung auf Format geschnitten. Nach der Prägung wird die Karte gerillt, um eine Klappkarte daraus zu machen.

Zuvor hatte alles zwei Tage zu trocknen, damit sich beim Preßdruck in der Schneidemaschine die Druckfarbe nicht auf die Rückseiten abzieht. Wenn die Karten gerillt sind, zeige ich ein fertiges Exemplar.

— Martin Z. Schröder

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Gemeißelt · 3. April 2010

Einen Namen auf die Visitenkarte blindprägen — davon würde ich abraten. Es bekommt so leicht etwas von Grabplatte. Und welchen Eindruck soll man von einem Zeitgenossen gewinnen, der den eigenen Namen wie gemeißelt verewigt unter die Leute bringt? Diese Art der Prägung eignet sich für Schmuckelemente, Initiale, Signete oder Firmennamen. Und dann kann sie sehr schön wirken. Hier wurde der Name aus der Delphin gesetzt und die Adresse aus der digitalen Futura, die ich hier erst kürzlich besprach. Gedruckt wurde auf Feinstkarton Gohrsmühle grau 250g/m².

Blindprägungen in Karton müssen recht fett angelegt werden, damit der Strich an Tiefe gewinnen kann. Feine Prägungen stehen nur auf Papier gut. Und wenn es eine filigrane Prägung sein soll, vielleicht auch in mehreren Ebenen, dann übernehmen die Kollegen Stahlstecher, die von Messingstöcken prägen, oder gar von Stahl, und deren Maschinen einen enormen Pressdruck ausüben. Kleine einfache Formen wie die hier gezeigten sind mit der Technik der Druckerey gut zu bewältigen.

Bei “Stein” fällt mir das frische Angebot von Georg Kraus ein: Alte Lithosteine. Das sind großartige Dekorationsstücke, ich besitze selbst zwei, einer steht dekorativ in der Küche, der andere ist irgendwo in der Werkstatt vergraben. Und bei Kraus las ich, Innenarchitekten würden diese Steine (die aus Kalkschiefer bestehen) dekorativ in Lehmwände einsetzen. Als eingemauertes Bild. Kaufen Sie sich einen! Einen ausführlichen Text mit Bildern bietet die Wikipedia.

— Martin Z. Schröder

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Eine scharfe Blindprägung · 29. März 2010

Mit der erhabenen Blindprägung läßt sich auf dieser Visitenkarte die schmückende Wirkung eines aufgesetzt scheinenden Buchstabens erzielen. Hier ist es die kursive Minuskel g aus der Monotype-Garamond. Auch ein Initial kann als Blindprägung eine schöne Wirkung hervorbringen.

Auch auf der Kehrseite der Karte ist die erhabene Prägung sicht- und tastbar.

Interessant ist vielleicht, daß das g aus dem Schriftgrad 4 Cicero (48 Punkt) gesetzt wurde, der Punkt aus 3 Cicero. Große Schriftgrade müssen hinsichtlich der Spationierung und anderer Details immer vom Schriftsetzer bearbeitet werden.

Der Text ist vom Bleisatz gedruckt: Garamond von Typoart in einem dunklen Grün.

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— Martin Z. Schröder

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Schwieriger Prägedruck · 26. März 2010

Wenn das Licht frontal auf diese Karte fällt, verdeckt das Druckbild die Blindprägung. Was ein wenig bedauerlich ist.

Auf der Rückseite dagegen sieht man die Prägung in jedem Licht gut. Auf nebenstehendem Foto kommt das Licht von der Seite, aber ich versichere: Blindprägungen sind immer gut zu erkennen.

Auf der Vorderseite ist die konturbedruckte Prägung nur zu sehen, wenn das Licht im spitzen Winkel auf die Fläche trifft und der erhabene Buchstabe lange Schatten wirft. Es ist also nicht sehr sinnvoll, wie ich jetzt gelernt habe, eine Blindprägung in eine gedruckte Umrandung zu setzen.

Entweder begnügt man sich mit der versteckten Wirkung oder hat immer eine Taschenlampe dabei, wenn man die Visitenkarte überreicht, denn nur mit Seitenlicht läßt die Prägung sich deutlich sichtbar machen.

Ich habe den Buchstaben nun mit einem Pastellbraun ausgefüllt.

Jetzt ist die erhaben geprägte Fläche besser zu erkennen. Zu ertasten sowieso.

Die Abbildung der Versalkonstruktion entstammt Albrecht Dürers “Unterweisung der Messung mit Zirkel und Richtscheit” (“Underweysung der messung mit dem zirckel un richtscheyt in Linien, ebenen und gantzen corporen, durch Albrecht Dürer zusammen getzogen und zu nutz allen kunstliebhabenden mit zugehörigen figuren in truck gebracht im jar MDXXV”, zitiert Wolfgang Beinert den ganzen Titel), 1525 bei Schönsperger (1508 zum Hofbuchdrucker von Kaiser Maximilian ernannt, Drucker der ersten Fraktur im kaiserlichen Auftrag) erschienen.

— Martin Z. Schröder

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Neue Berliner Märsche · 27. Januar 2010

Diese drei Herren habe ich anno 2001 verschenkt, mir die Zeichnung nun ausgeliehen und scannen lassen sowie die Handschrift der Zeichnung ersetzt mit der Erika-Mono-Fraktur von Andreas Brietzke (2006), der in Potsdam als Design-Student zu jenen Bleisatzschülern gehörte, die als fortgeschrittene Typografen auf angenehmste Art gesprächsfähig waren. Diese Fraktur-Schreibmaschinenschrift ist in dem Buch Fraktur mon Amour von Judith Schalansky veröffentlicht worden. Hat es so etwas als Bleisatzschrift gegeben? Auch Judith Schalansky war übrigens im Potsdamer Bleisatz-Kurs und war mir mit ihren Kenntnissen schon damals bei der Identifikation einer verzierten Gotischen behilflich. Das war ein kompetenter Kursus, eine Wohltat für Lehrer, die gerne selber was lernen.

Auf der Rückseite sind die Unger-Fraktur und die Prillwitz in der excellenten Digitalisierung von Ingo Preuß zu sehen. Die Rückseite dieser DIN-lang-Karte ist als Postkarte mit Adreßfeld gestaltet. Gedruckt wurde auf 350g/m² Old Mill bianco von Fedrigoni (Italien).

Die drei Herren eignen sich auch sehr gut dazu, sie mit Buntstiften oder anderen Hilfsmitteln auszuformen. Ich mag ja die pure Form sehr gern, aber ausgemalt ist das auch nicht übel, oder?

Und man kann auch, wenn man eine Katze so ausgezeichnet abbilden kann wie ich (die Katze hat steife Vorderbeine, es ist nicht, daß ich keine sitzende Katze malen könnte, diese sieht wirklich so aus), eine Katze dazu malen. Käuflich ist der Spaß im Online-Shop der Druckerey: LetterpressBerlin

— Martin Z. Schröder

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Raketenmann · 14. Januar 2010

Die neue Karte der Serie mit Motiven von Künstlern und Designern wurde auf allen Pressen meiner Werkstatt gedruckt. Rot auf dem Pedaltiegel von Emil Kahle, das Motiv schwarz auf dem Heidelberger Tiegel und die Schrift schwarz auf dem Hand-Tiegel von Hogenforst. Die Karte zeigt eine Arbeit von Frank Ortmann, der nicht nur typo- und kalligrafisch arbeitet, sondern auch zeichnet.

Der Raketenmann hat mich heute etwas zum Spielen verleitet, denn man kann aus dem Material einer Druckerei hübsche Bühnenbilder bauen. In der Lehrzeit haben wir Lehrlinge eine ganze Miniatur-Wohnung aus Regletten und Quadraten, also allerlei Bleimaterial, auf einem Setzschiff aufgebaut, vor den Lehrmeistern in einem Stehsatzregal versteckt. Ob wir da Dallas nachspielten? Keine Ahnung, vergessen.

Wer einen Raketenvergleich in dieses Bild interpretieren will, ist auf dem Holzweg. Es zeigt allein Druck und Druckstock.

Die rote Farbe habe ich absichtlich aufreißen lassen. Nur auf zwei, drei Abzügen deckt sie ganz. Diese Abzüge kommen nicht in den Handel. Schöner sind jene, welche den Karton etwas durchscheinen lassen. Die schwarze Farbe deckt vollständig und knallt auf der aufgerissenen Fläche um so mehr.

Von meinen Pressen kann nur der Heidelberger den Druck auf eine Fläche ausüben, so daß sie scharf und deckend druckt auch ohne schmatzende Farbe, welche die Details zuschmieren würde. Hier ist die Prägung in den Details gut zu sehen.

Gedruckt wurde mit einem sehr pigmentreichen Prachtdruckschwarz auf Cranelettra Pearlwhite 300g/m², einen unkalandrierten Karton aus Baumwolle.

Lieferbar ist das gute Stück im Online-Shop der Druckerey: LetterpressBerlin Die Klappkarte ist geschlossen 105 × 148 mm groß, also DIN A6, damit sie in die Kuvertgröße DIN C6 paßt.

— Martin Z. Schröder

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Blindprägung, erhaben · 6. Januar 2010

Für mich ist der Bleisatz die feinste Technik und gibt das schönste Bild, aber ich räume gern ein, daß der haptische Reiz der Blindprägung ein buchstäblich leicht erfaßbarer ist. Hier ist also eine Visitenkarte zu sehen, in welche das Signet ihres Eigners erhaben geprägt wurde. In der Druckform steckt eine ausgehöhlte, also gestochene oder nach digitaler Vorlage geätzte Matritze aus Metall. Ihr gegenüber wird eine Patritze angebracht, und das Papier wird zwischen diesen beiden Teilen verformt.

Das geht auch mit schwerem Karton, wenn die Prägung nicht zu fein gearbeitet ist. Hier ist ein Feinkarton mit einem Flächengewicht von 300g/m² und einen hohen Volumen zu sehen.

Und diese Prägung wurde in einen 320g/m² schweren Karton gebracht, der allerdings ein dünneres Volumen hat und sehr glatt gepreßt ist.

Den schärfsten Abdruck bildet Papier ab. Dünnes Papier paßt sich der Form am ehesten an und zeigt auch ihre Feinheiten. Eine geprägte Visitenkarte wird demnächst auch in der Mustermappe zu finden sein. Ich muß mir aber erst einmal einen Entwurf überlegen.

— Martin Z. Schröder

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Semjon wirft Netze aus · 3. Dezember 2009

Was ist denn das? Spinnweben in der Morgenröte?

Rote und schwarze Netzwäsche?

Während ich mich freute, daß mir der Künstler H.N. Semjon ins Netz gegangen ist für die Serie der Karten im Prägedruck, hat er seinerseits ein Netz gezeichnet.

Die zweite Karte der Prägedruck-Serie ist fertig. Es handelt sich um die Reproduktion zweier eigens angefertigter Bleistift-Zeichungen von H.N. Semjon.

Zum Einsatz kam wieder das weiche, handschmeichlerische Baumwollpapier aus Amerika mit der Haptik eines textilen Stoffes, dessen Volumen die Prägung des in Metall geätzten Druckbildes tief aufnimmt.

Semjons Netze können in der Druckerey erworben werden, aber auch in Berlin-Mitte im Installationsgeschäft des Künstlers, dessen Besuch ich sehr empfehle. Steht man eine Weile in dem Laden, befällt einen das merkwürdige Gefühl, in der Vergangenheit, einem Traum oder einer Filmkulisse herumzuspazieren, weil alle Wirtschaftsgüter dieses Tante-Emma-Ladens (Zwieback bis Waschpulver) mit leuchtend weißem Wachs überzogen sind.

Xmas Shopping @ KSb
Samstag und Sonntag, 12. und 13. Dezember
(3. Adventswochenende)
von 14 bis 19 Uhr
und nach Vereinbarung
KioskShop berlin (KSb)
Installation auf Dauer
von H. N. Semjon
mit Multiple-Shop
Schröderstraße 1
10115 Berlin-Mitte
Kioskshop

Die Klappkarte ist geschlossen 105 × 148 mm groß, also DIN A6, damit sie in die Kuvertgröße DIN C6 paßt. Lieferbar ist das gute Stück im Online-Shop der Druckerey: LetterpressBerlin

— Martin Z. Schröder

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Archimedes + Prägedruck = Feine Karte · 25. November 2009

Vor zwölf Jahren habe ich für Freunde die linke dieser beiden Karten gedruckt. Zweifarbig auf Bütten und anläßlich einer Hochzeit von Freunden meiner Freunde. Diese Karte gelangte mir zufällig wieder in die Hände, und mir gefiel die Idee ausnehmend gut. Nur mit dem Entwurf war ich nicht mehr so glücklich, in zwölf Jahren verändert sich eben die Sichtweise, und mir ist die Klarheit der Proportionen damals nicht so wichtig gewesen wie heute.

Nun habe ich den Text etwas verändert und eben auch den Entwurf und eine Klappkarte gedruckt, die Schrift vom Bleisatz (es ist die kursive Walbaum) im gewöhnlichen Buchdruck, die Weltkugel im Prägedruck, denn der Druckstock ist aus Messing. Und Messing hält viel Druck aus.

Der Karton kommt aus Amerika und besteht aus reiner Baumwolle. Er ist in der Papiermaschine nicht kalandriert worden, wurde also nicht durch Stahlwalzen geschickt und nicht geglättet. Dadurch hat dieser Karton ein viel höheres Volumen, als es für ein Gewicht von 300g/m² üblich ist. Und in dieses Volumen sinkt der Druckstock sehr leicht tief ein, was den Prägeeffekt ermöglicht. Und er schlägt auf die Rückseite nicht allzu stark durch. (Neuerdings wird für das Hochdruckverfahren namens Buchdruck auch in Deutschland der englische Begriff Letterpress verwendet, gerade wenn keine Lettern zum Einsatz kommen, sondern von Platten/Klischees ein Prägedruck gefertigt wird.) Zugleich nimmt der Karton aber die Druckfarbe sehr gut an und ist auch recht gut beschreibbar.

Der Satz enthält eine kleine Raffinesse. Der Text wurde erst mittig gesetzt, dann wurde jedes Wort etwas nach rechts verschoben, und zwar um einen Punkt (0,376 mm) gegenüber der darüberstehenden Zeile. So bekommt der Text einen leichten Drall und verliert die einem Satz auf Mittelachse eigene Strenge. Hier auf dem Bild vom Bleisatz kann man das recht gut sehen an den rechts und links unterschiedlich breiten Blindmaterial-Stückelungen. Mir war wichtig, daß der Winkel, der von Text und Linie gebildet wird, nicht zu streng wirkt durch eine echte Senkrechte, also der Text nicht lotrecht steht. Aber kippen wollte ich den Text auch nicht, die Zeilen sollten parallel zum horizontalen Papierrand stehen, damit sie nicht schief aussehen. Die Lösung fand ich also in der Verschiebung der Mittelachse.

Auf diesem Foto sieht man deutlich das kräftige Relief, das durch den Prägedruck entsteht. Ich werde in den nächsten Wochen eine Serie von Karten im Prägedruck oder auch Letterpress herstellen. Dies ist die erste, und für weitere haben vier Künstler und Designer schon zugesagt, Motive zu liefern. Sie werden in den nächsten Monaten erscheinen.

Hier zeige ich den Messingstempel. Er scheint schon etwas abgenutzt zu sein — schaut man genau hin, findet man eine feine Äquator-Linie, die zu flach gestochen ist, um im Druckbild erscheinen zu können.

Die Klappkarte ist geschlossen 105 × 148 mm groß, also DIN A6, damit sie in die Kuvertgröße DIN C6 paßt. Lieferbar ist das gute Stück im Online-Shop der Druckerey: LetterpressBerlin

— Martin Z. Schröder

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