Erneut Geblümtes
Vielleicht wird das jetzt doch mal ein wenig ein Blumenblog. Möglicherweise animiert mich die Langsamkeit der Frühlingsankunft.
Die Ranunkeln bekamen sehr seltsame grüne Auswüchse aus ihren Blüten. Und als die weißen Dinger, das sind doch die Chrysanthemen?, anfingen zu welken, habe ich mir heute neue Blumen beschafft — und den Stil geändert. Aber ich hab vergessen, wie die heißen. Seltsame Namen haben sie, die ich nicht kannte und sofort wieder vergaß. Auch vor Begeisterung über meine Blumenhändlerin.
Zumal ich wieder Besuch meiner Schüler hatte (über die ich wegen der vielen Druckereiarbeit schon zwei Wochen nicht berichten konnte) und denen in ihrer sehr unterschiedlichen aber stets spürbaren Liebenswürdigkeit frischer Blumenschmuck gut steht.
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Farbschnitt
Es ist richtig aufregend, wenn das Angebot aus eigener Kraft vergrößert wird: Visitenkarten mit Farbschnitt. (Stichwort edge painting business cards.) Nachdem ich mich ein wenig belesen hatte, kaufte ich Farben und Pinsel, das sonst nötige Werkzeug war schon vorhanden. Nach einigen Fehlversuchen gelingt mir jetzt der Farbschnitt, wobei die Unsauberkeiten auf den Fotos auf den Karton zurückzuführen sind.
Ich habe nämlich zum Ausprobieren der Farbwirkung nur Reste verwendet. Für einen sauberen Farbschnitt muß man den Block direkt aus der Schneidemaschine in die Verarbeitung nehmen. Die Farbe wird von Hand mit dem Pinsel aufgetragen und nach dem Trocknen gebürstet und poliert. Der Farbschnitt kann komplett auf alle vier Schnittflächen aufgetragen werden, aber auch nur auf ausgewählte.
Manche Farben kann man auch auf Hochglanz polieren. Von der starken Wirkung bin ich überrascht. Mit diesem Wirkmittel muß man vorsichtig umgehen. Es sind sehr besondere Visitenkarten, die damit entstehen, es kann aber auch leicht zu bunt werden. Jetzt wird ein neues Modell einer Visitenkarte entworfen und angefertigt, fotografiert und dann im Schaufenster ausgestellt.
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Goldschnittig
Getrieben von einem Kundenwunsch habe ich mit dem Farbschnitt experimentiert und mich dafür erst einmal mit dem Goldschnitt befaßt. Goldfarbe ist in diesem Falle leichter zu verarbeiten. Ich arbeite ja nicht wie die Buchbinder vergangner Zeiten mit Blattgold, aber diese Farbe glänzt auch ganz hübsch. Nun gibt es also die Danksagungen mit Goldschnitt, d.h. einen Teil habe ich ohne gelassen. Bei der einzelnen Karte ist das übrigens viel dezenter als wenn man mehrere so fotografiert. Angebot folgt.
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