Karte zur Genesung · 29. Juli 2012

Eine solche Karte habe ich kürzlich benötigt und fand vorwiegend Angebote, die mir meiner eigenen Genesung wenig förderlich erschienen wären, falls ich zu genesen hätte, und die ich deshalb auch nicht versenden wollte. Als habe man es mit Analphabeten oder Halbgebildeten zu tun und könne ich keinen Gruß formulieren. Mehr als das sollte es ja gar nicht sein, und auf Redewendungen in Schriftform kann man doch gut verzichten. Wenn man lange Botschaften übermitteln möchte, wird ein Brief geschrieben oder telefoniert.

Also ein hübsches Kärtchen, das sich einem Blumenbund oder einer Süßwarensendung beifügen läßt, das aber ebenso allein hübsch aussieht und ausgesucht wirkt. Schrift: Compliment von Helmut Matheis, Erstguß 1965 in der Schriftgießerei Ludwig & Mayer in Frankfurt am Main. Schmuck: Meister-Ornamente von Herbert Thannhaeuser.

Der Farbschnitt hat an der einzelnen Karte eine schöne Wirkung, nur läßt er sich schwer fotografieren. Die Karte ist wie alle anderen im Online-Shop der Werkstatt im Angebot: LetterpressBerlin.com Natürlich wird sie mit einem gefütterten Kuvert geliefert.

— Martin Z. Schröder

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Tischkarten · 29. März 2011

Da ich kürzlich die Meister-Ornamente am Wickel hatte und im Freundeskreis Tischkarten benötigt wurden, habe ich gleich einen ganzen Schwung gedruckt und gerillt.

In den vier Ecken sitzen vier Meister-Ornamente aus der Hand von Herbert Thannhaeuser.

Und damit die Rückseite das Gegenüber nicht so kahl anödet, wurden die vier Ornamente zu seinem zusammengefaßt. Zu erwerben sind diese Tischkarten im Online-Shop der Druckerey, hier der direkte Link.

— Martin Z. Schröder

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Obstgenußanregung mit großem Eszett (groß ?) · 21. August 2009

Die Nachauflage der Danksagungen ist fertig, und dazu habe ich zwei weitere Karten gedruckt. Nämlich diese, die man etwa Schutzbefohlenen übersenden kann, auch Kranken, denen gesundes Obst zu bringen man wünschte, sich stattdessen aber mit einer postalischem Fürsorggruß behelfen muß. Die Freunde der Druckschrift werden sich denken, daß ich diese Karte auch wegen einer bestimmten Letter gedruckt habe.

Im Jahre 1916 ist diese Schrift, es handelt sich um die Lichten Koralle-Versalien, bei der Schriftgießerei Schelter & Giesecke in Leipzig erschienen, und sie war, wie schon andere Schriften aus dieser Gießerei, beispielsweise die 1906 erschienene Schelter-Kursiv, mit einem versalen Eszett ausgestattet worden, welches es vor ein paar Monaten wegen seiner Wiederentdeckung zu einiger Bekanntheit brachte.

Die Karten wurden mit einem roten Farbschnitt versehen, werden mit einem farbig gefütterten Kuvert geliefert, und es gilt für sie ebenso wie für die folgend abgebildete Einladung zu einer Tasse Tee dies: Lieferung und Preis: 3,50 Euro brutto (also inkl. 19% MWSt.) per Stück inklusive farbig gefüttertes Kuvert, 3,20 Euro ohne Kuvert. Keine Mindestabnahme. Verpackung und Versand: 4,00 Euro.

Neulich also wurde ich gefragt, ob ich eine Einladung zum Tee im Kartenangebot hätte. Ich werde später eine anfertigen, vielleicht mit einer Federzeichnung einer Teetasse. Oder -kanne. Einstweilen kann auf dieser Karte zum Tee gebeten werden.

Der Text wurde aus der kursiven Garamond von Typoart in Korpus (das ist der Schriftgrad 10 Punkt) gesetzt. Und stammt somit aus der Hand des Mannes, der auch den Schmuck (namens Meister-Ornamente) gezeichnet hat, und dessen Werke ich schon mehrfach erwähnte: Herbert Thannhaeuser.

Von den Karten zu verschiedenen Anlässen, also “Ätsch” (schwer lesbare, aber sehr hübsche Fraktur-Versalien), “Autsch”, “Pardon!” usw. sind noch (wenige) Exemplare vorhanden.

Auf dem Nebengrundstück, direkt hinter meinen Setzregalen, wird eine Grube gegraben.

Damit das Haus, in welchem ich mich befinde, in diese Grube nicht rutscht, wird an die Ränder Zement gegossen. Ich hoffe, daß das hält.

Unentwegt holen riesige und laute Kipper den märkischen Sand ab. Meine Tür zur Straße ist deshalb meist geschlossen. Vom Hof, von dem aus auch die Bilder entstanden, klingt es etwas gedämpfter. Aber wenn draußen 35° warme Wärme wallt, bleiben alle Türen zu. Denn im Souterrain ist es dann angenehm unheiß.

— Martin Z. Schröder

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Danke! Bitte! Pardon! Autsch! · 5. Mai 2009

Diese Danksagung wurde aus der Lichten Futura gesetzt und mit Meister-Ornamenten geschmückt. Die Meister-Ornamente kamen aus der Schriftgießerei Typoart in Dresden, Herbert Thannhaeuser hat sie entworfen. Das Format der Karte: 105 × 148 mm, also DIN A6.

Drei gebrochene Farben sind zum Einsatz gekommen. Drei Farben, wie man sie auf mittelalterlichen Buchmalereien sehen kann. Gedruckt auf belgischen Karton aus Hadern, also aus Baumwolle.

Und lieferbar ist die Karte mit einem Kuvert, das in drei Ausführungen angeboten wird, gefüttert nämlich mit Seidenpapier in Bordeaux, Dark Green und Navy Blue. Um nicht zu sagen Weinrot, Dunkelgrün, Dunkelblau rötlich.

Die Karten sind mit einem vierseitigen Goldschnitt ausgestattet.

Die Handvergoldung wurde zusätzlich gewachst. Es handelt sich um Goldfarbe, nicht um Blattgold. Übrigens finden Sie diese Karte auch in meiner Lieblings-Papeterie RSVP und in deren Online-Shop.

Das Gegenstück zur Danksagung wäre eine Bittkarte.

Auch diese ist aus der Lichten Futura gesetzt.

Aus der kursiven Typoart-Garamond von Herbert Thannhaeuser gesetzt wurde diese Pardon-Karte.

Mit ihr läßt sich schmuckvoll um Verzeihung bitten oder Pardon gewähren, je nachdem.

Wenn die Boni für die Begünstigten einmal etwas kleiner ausfallen sollten, läßt sich das durch Beifügung einer solchen Karte recht gut kaschieren.

Denn von der tollkühnen Mischung aus Meister-Ornament und der Schrift Bigband wird jedermann beeindruckt sein.

Man hört immer wieder von Begebenheiten derart, daß Leute sich mit Zeichen ihnen so fremder Sprachen schmücken, daß sie sich damit lächerlich machen, weil sie sie nicht verstehen. Wer diese Karte versendet, liefert den Hohn gleich mit. Die gebrochenen Schriften sind so aus der Mode gekommen, daß sie schon in gewöhnlichem Satz nicht mehr von vielen jener gelesen werden können, deren Großeltern sie noch auf die Grabsteine ihrer Vorfahren meißeln ließen. Aber im schon seit je ungebräuchlichen Versalsatz wird es selbst für eingefleischte Leser der Fraktur schwierig. Doch würde die Zentenar-Fraktur von Ernst Schneidler nicht wirklich Majestäten zieren? Nicht wenige Meister der Typografie haben sie die schönste aller Frakturen überhaupt genannt. Sie entstand 1937 zum 100sten Jubiläum der Bauerschen Gießerei und dürfte ihrer Zierlichkeit und ihrer Beschwingtheit wegen vor den zeitgenössischen nationalen Helden kaum Bestand gehabt haben. Es ist keine heldische Type, und was in ihr Nation zeigt, das weist weiter zurück.

Adieu kann man bei vielen Gelegenheiten sagen: wenn man verreist, wenn man bleibt und nachwinkt, wenn man gänzlich scheidet. Die verwendete Schrift ist die Lichte Largo. Zu welchem Anlaß diese Karte paßt, möge der Kartenbenutzer klug entscheiden — für eine Kondolenz wird sie in den meisten (vielleicht nicht allen) Fällen zu farbenfroh klingen.

Das kann man auch von dieser Karte sagen und vor falschem Einsatz muß ich warnen. Aber wenn eine Kleinigkeit entzweigegangen ist oder man sein Bedauern mitteilen möchte oder eine Zerknirschtheit, dann mag diese Karte die der Wahl sein. Vielleicht, um sie nach einem Blechschaden nach dem Ausparken dem Opferauto hinter die Scheibenwischer zu klemmen? Schrift: Forum (Georg Trump, 1948, Gießerei C.E. Weber).

Ja, jede Farbe wurde gesondert gedruckt, hier sind die Druckformen zu sehen. Die ich einstweilen erhalte, um bei Bedarf leichter nachdrucken zu können. Die meisten dieser Karten sind fürs erste in Kleinstauflage gedruckt.

Lieferung und Preis: 3,50 Euro brutto (also inkl. 19% MWSt.) per Stück inklusive farbig gefüttertes Kuvert, 3,20 Euro ohne Kuvert. Keine Mindestabnahme. Verpackung und Versand: 4,00 Euro.

— Martin Z. Schröder

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Dreifarbig danken · 22. März 2009

Nun ist auch die dritte Farbe gedruckt.

Zuerst schaut man sich die Farben paarweise an.

Stehen die Farben gut nebeneinander oder beißt sich da was?

Im letzten Druckgang zeigt sich, sofern man dem rechten Plan gefolgt ist, der farbige Akkord als Augenschmeichler.

So eine Karte sollte mit einer weiteren Farbe beschriftet werden, entweder schwarz oder grau oder auch braun. Das Angebot zum Ewerb der Dankeskarten (mit farbig gefütterten Kuverts!) folgt.

— Martin Z. Schröder

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Dankesdruckfortsetzung: rot · 19. März 2009

Dem ersten folgt der zweite Druckgang, zum rötlichen Blau ein kaltes Rot.

Mehr ist dazu kaum zu sagen. Bei nächster Gelegenheit folgt die grüne Farbe.

— Martin Z. Schröder

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Danken in der lichten Futura · 18. März 2009

Neulich erwog ich noch, hinter die Druckform, die ich im Dezember 2007 setzte und die seither auf den Einsatz wartet, einen hellgrünen Untergrund zu drucken. Aber dann sprach mehr dafür, eine Karte zu drucken, die man noch beschriften kann. Ich glaube, daß man so eine Karte lieber verwendet als eine Dank-Karte im Visitenkartenformat.

In welchen Farben? Ich skizziere erst mit dem Buntstift. Die Farben müssen nicht stimmen, es geht mir in der Buntstiftskizze um die Helligkeit und den Kontrast, die Druckfarben stehen mir vorm geistigen Auge. Das Blau muß ein rötliches sein, dazu paßt ein kaltes Rot, dazwischen kann ein sanftes gelbliches Grün stehen. Die Farben sollen nicht gedeckt sein, kein Weiß, Grau, Schwarz zugesetzt bekommen, sondern bunt leuchten.

Wenn feststeht, welche Farben mit welchen Teilen des Satzes gedruckt werden, kann man die Farben im Satz trennen und drei einzelne Druckformen bauen. Damit der Spaß paßgenau wird, genügt es, den schwarzen Andruck aufzubewahren und den Andruck der einzelnen Farben im Gegenlicht zu prüfen, ob sie genau am richtigen Platz stehen. Denn man druckt sie ja nacheinander und kann nach dem zweiten Druckgang nicht beurteilen, ob der dritte noch genau paßt oder der zweite Gang verrutscht ist.

Ich habe der Karte zwei Füßchen gegeben. Zierfüße. Die Ornamente sind übrigens von Herbert Thannhaeuser für die Schriftgießerei Typoart gemacht worden.

— Martin Z. Schröder

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Carte blanche · 19. Dezember 2008

»Drucken Sie mir bitte Briefpapier, ich habe wenig Zeit, bin schlecht erreichbar für Entwurfssendungen und möchte alles Ihrem Stilgefühl überlassen: Carte blanche.« So schrieb mir ein freundlicher Herr, der Druckerey bereits als Auftraggeber bekannt und willkommen.

Völlige Handlungsfreiheit für den Designer — ein Traum! Mir wurde sogar vorgeschlagen, wenn ich schon immer mal einen Entwurf habe drucken wollen, aber bislang keine Gelegenheit dazu gefunden hätte, dann wäre dies der richtige Zeitpunkt. Es ginge um eine kleine Auflage und solle nur fix gehen, drei Tage wären in Ordnung. Text des Briefbogens: Ein Name, drei Orte. Kein Gewusel von Titeln, Ziffern, Sonderzeichen, dieses ganze übliche Kommunikations-Gedöns mit Steuernummer, das fast jeden Entwurf in die geheimnisfreien Ebenen des Arbeits-Alltages zieht.

Nun ist es ein ganz anderes Arbeiten, wenn man für sich selbst in der Werkstatt ohne digitale Skizzen anzufertigen einen Entwurf plant. Welche Schriften sollen eingesetzt werden, welches Papier, welche Farbe. Der Entwurf im Kopf beginnt schwarz-weiß. Der Blick schweift über Setzkästen. Der Kopf arbeitet am Entwurf, während die Hände noch etwas anderes drucken. Aus der einen Bewegung entsteht die andere. Was wollte ich schon immer einmal machen? Ich wollte erstens einige Schriften erstmals für Akzidenzen einsetzen. Ich wollte zweitens Schriften mischen, die große Kontraste ergeben. Drittens ist immer die Frage zu beantworten, wie Spannung entsteht durch Anordnung von Elementen, durch Proportionierung, durch Maßnehmen und Ins-Verhältnis-setzen.

Mit der Cicero großen (12 Punkt) Schrift Lichte Bigband (mehr zu dieser Type habe ich im Januar geschrieben) und der kursiven Garamond in Tertia (16p) finden zwei Schriften zusammen, die sich durch ihren ausgesprochen ornamentalen Charakter so gut vertragen. Gewiß, sie wirken wie aus zwei Welten, hier die französische Renaissance-Type aus der Breitfeder, da die Reklameschrift aus den 70er Jahren — halt! Was da ein Schatten ist und Tiefe vorgaukelt, darin sehen wir doch auch einen Breitfederstrich. Ein Kalligraph hat die Bigband entwickelt, und man sieht es ihrer lichten Variante an. Deshalb nämlich passen die Meister-Ornamente von Herbert Thannhaeuser, aus dessen Hand ebenso die kursive Garamond kam, so ideal zur Lichten Bigband. So schlicht wie die Sache aussieht, so kompliziert war der Satz. Man darf das natürlich im Druckbild nicht sehen. Kompliziert aussehende Sachen können kaum zugleich elegant sein, und ich bevorzuge Geschmeidigkeit in der Typografie. Der Satz hat mich einen halben Tag gekostet, da stecken hauchfeine Spatien zwischen den Buchstaben, um den Schein gleicher Längen zu wahren. Da habe ich ausgenutzt, daß das Wort MALMÖ in der Bigband viel lichter ist als BERLIN durch die Schrägen von M und A, so war es also günstig, Berlin minimal zu spationieren, um beide Wörter gleich lang werden zu lassen. Man sieht es auf dem Foto in der starken Vergrößerung. Diese hellen Räume zwischen den Buchstaben sind weniger als ein Zehntelmillimeter groß und wurden durch feine Neusilberspatien erzeugt, denn mit Messing lassen sich so feine Plättchen nicht herstellen, schon gar nicht mit Blei.

Gedruckt wurde mit dunkelgrüner Farbe auf ein Papier aus reiner Baumwolle in gebrochenem Weiß mit Wasserzeichen von Crown Mill, dazu habe ich Kuverts mit einem dunkelgrünen Seidenfutter beschafft. Früher, die letzten noch vor wenigen Jahren (Palado mit dunkelblauem Futter), gab es solche Papiere aus Deutschland, aber die Nachfrage scheint nicht groß genug zu sein. Jetzt kommt die feine Ware wie zu Gutenbergs Zeiten (Er importierte aus Italien. Ich übrigens auch: von Fedrigoni) aus dem Ausland.

Für das Kuvert mußte ein eigener Entwurf her. Die Lichte Bigband gibt es nicht in kleineren Graden, also bin ich auf Futura in Versalien ausgewichen. Der Kontrast zu den kursiven Garamond-Minuskeln ist ebenfalls groß, dazu habe ich wieder Meister-Ornamente gestellt. In der äußeren Form ist die spitze Klappe des Briefkuverts aufgenommen, so wie innen zum rechteckigen Briefbogen eine rechteckige Schriftform gestellt wurde.

Beides sind ornamentale Entwürfe. Sobald Schrift nicht mehr nur funktional für das Lesen gearbeitet ist wie die in Büchern übliche Renaissance-Antiqua, kann (und darf) sie ornamentale Pracht entfalten. Auch eine serifenlose Schrift ist durch rhythmische Wechsel von Auf und Ab, Hell und Dunkel ornamental. Schon ein bloßer Punkt kann ein Ornament sein, vier Punkte können eine Raute bilden — das Ornament steckt überall. Reizvolle Kontraste zu bilden ohne Schriften sich gegenseitig wehtun zu lassen, kann immer eine Aufgabe für zeitgemäße Typografie sein.

Für die Erlaubnis, die Arbeit hier zu zeigen, danke ich Herrn Schütze.

— Martin Z. Schröder

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Thank-you note (vergriffen) · 21. März 2008

Die englische Danksagung in den Maßen einer sehr großen Visitenkarte ist gedruckt und nun erhältlich. Weil mich aus Übersee noch eine Bestellung erreichte, habe ich die Auflage noch etwas erhöht, was den Preis reduziert. Denn der Löwenanteil der Kosten entsteht vor dem Drucken. Und wie man auf den beigefügten Bildern sehen kann, habe ich den Entwurf verändert. Mit den hier im vorigen Eintrag gezeigten Blumenstücken der Meister-Ornamente wurde der Rahmen nicht so gleichmäßig wie ich es mir wünschte, und die fehlenden Eckstücke bewogen mich außerdem, es mit anderen Motiven zu versuchen. Auch diese gehören zu den Meister-Ornamenten, die ich Herbert Thannhaeuser zurechne. Das Angebot: Note of thanks, Papier: Echt Bütten “Alt Cleve” von Zerkall, 225g/m², Format: 100 × 65 mm, Druck: zweifarbig vom Bleisatz, Preis pro Karte: 1,90 Euro inkl. 19% MWSt. zuzüglich Versand.

Auf dem nebenstehenden Bild ist die vollständige Druckform zu sehen. Wenn ein genauer Entwurf vorgelegen hätte, so hätte ich die beiden Farbformen gleich getrennt gebaut. Aber da ich ja unschlüssig war, wie die Ornamente wirken würden, gab es zuerst eine Form für beide Farben. Die Lettern der Meister-Ornamente habe ich noch nicht oft verwendet, deshalb sehen sie auch noch beinahe gußfrisch aus. Als der Entwurf fertig war, habe ich die beiden Farbformen auseinandergenommen. So wie sie auf dem Foto stehen. Die jeweils frei gewordenen Räume werden mit Blindmaterial aufgefüllt, das so heißt, weil es “tiefergelegt” ist und nicht druckt. Wenn die Farbformen sehr kleinteilig sind, kann das eine arg komplizierte Arbeit sein. Aber hier war es einfach, denn die Ornamente sind in Cicero (Schriftgrad/Stärke des Kegels 12p = ca. 4,5 mm) gegossen. Und wenn man so einen Innenhof aus Ornamenten vor sich zu stehen hat, betrachtet der Setzer eine recht prächtige Ansicht von der Räumlichkeit der Typografie, die sie im Bleisatz ja immer hat.

In der Mitte der Karte steht nun ein rötliches Blau, das umso kräftiger leuchtet, je dunkler das Braun im Rand ist. Deswegen habe ich diesem rötlichen Braun eine ordentliche Portion schwarz zugesetzt.

— Martin Z. Schröder

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Och, Kugeln · 17. März 2008

Wieder ein neuer Druckbogen vom Atlas van de nieuwe Nederlandse vleermuizen von Max Goldt. Übrigens wird das Fleerrrmoisen ausgesprochen, mit rollendem rrr. Und wenn das so rollt, dann hört man fast ein deutsches „Fleder“ darin. Hört sich sowieso sehr gut an; wer einen Niederländer oder Belgier oder eine Niederländerin oder eine Belgierin oder einen Arubaner oder eine Arubanerin oder einen Surinamer oder eine Surinamerin oder jemanden von den Niederländischen Antillen oder sonstwoher kennt, der diese Sprache spricht, sollte sich von diesem oder dieser oder jenem mal Nederlandse vleermuizen aufsagen lassen.

Der Druckbogen wirkt wie fast immer unspektakulär und seltsam zugleich, denn es sind ja keine echten Doppelseiten, die gedruckt werden. Doppelseiten werden es erst beim Binden. Das erste Foto also zeigt den Druckbogen von gestern, ein dunkles Grün habe ich dafür gemischt. Auf dem zweiten Foto ist die Druckform zu sehen mit den beiden schräg laufenden Zeilen. Das ist ja immer etwas fummelig, man muß den Schließrahmen genau verkantet füllen, so daß die Form hält, aber nur das schräg bleibt, was schräg gedruckt werden soll. Früher haben Setzer und Drucker in solchen Fällen die Form gemeinsam geschlossen. Schließform heißt dieser Rahmen mit Inhalt, weil die Form mit Keilschlössern befestigt wird, auf dem Foto hier abgeschnitten. Ein andermal mehr dazu. Das dritte Foto zeigt eine wirkliche Doppelseite, wie sie später im Buche steht. Hier läßt sich der Satzspiegel ahnen. Er gleicht haargenau dem des ersten Buches, die Konstruktion wurde via Tschichold aus der Gutenberg-Bibel geklaut. Also: der Typograf Jan Tschichold hat, wie viele vor ihm, gemerkt, wie sich die Proportionen in den mittelalterlichen Büchern, die Seitenverhältnisse, die Verhältnisse der Buchseite, die der Kolumne und die zwischen Seite und Kolumne, also bedruckter Fläche, ähneln und hat ein Konstruktionsprinzip dahinter vermutet. Er hat etliche Handschriften nachgemessen, an denen sich die Inkunabeldrucker orientiert haben. (Inkunabel – Wiege, Windel; aus der Wiege des Buchdruckes; alle Drucke von 1440 bis 1500 werden Inkunabeln genannt.) 1953 gelang es Tschichold, den „Goldenen Kanon der spätgotischen Buchseiteneinteilung“ zu rekonstruieren. Er hat das in seinem berühmten Aufsatz „Willkürfreie Maßverhältnisse der Buchseite und des Satzspiegels“, dem die schöne Formulierung entnommen ist, ausführlich dargestellt (J. Tschichold: Schriften 1925 – 1974, Brinkmann & Bose, Berlin 1992). Seither fehlt diese Unterrichtung in keiner vernünftigen Schrift über Buchtypographie. Die Neunteilung der Buchseite in Höhe und Breite hat Tschichold in der nach dem französischen Baumeister Villard de Honnecourt genannten „Villardschen Figur“ wiederentdeckt: „Die letzte und schönste Bestätigung für die Richtigkeit meines (…) Ergebnisses gewährt mir (…) die (…) Villardsche Figur. Dieser noch wenig bekannte, wahrhaft erregende gotische Kanon bewirkt harmonikale Teilungen und kann in jedem beliebigen Rechteck errichtet werden.“ (ebd.) Ich hab das vor zehn Jahren in meinem ersten (und dafür recht meinungsstarken) Zeitungsartikel über Typografie etwas genauer dargestellt und begnüge mich daher hier nur noch mit einem Hinweis auf den Text in der Manuskriptfassung: Anmut – Berliner Zeitung 1989.pdf

Der zweiten Doppelseite sieht man den Satzspiegel nicht an, die rechte Seite geht oben sogar darüber hinaus. Ich nehme mir in diesem Buch etwas mehr Freiheit für die typografisch spielerischen Abteilungen. Das folgende Bild zeigt die drei Schriften, die auf dieser Doppelseite zusammenfinden. Links eine 1980er-Jahre-Parole aus den Schriften Neon (Erstguß 1935) und Forum (1948) mit der Futura, rechts ein längeres Gedicht dazu aus der Zentenar-Fraktur. Das Foto darauf zeigt ein Detail der Satzform der linken Seite. Die Neon ist schon etwas abgenudelt, wurde offenbar gern eingesetzt, vermutlich für Reklame. Da die Schrift wegen der fetten Form ohnehin etwas mehr Druck braucht und nicht besonders empfindlich ist, kann ich damit aber noch ausreichend gut drucken. Sogar das kleine Loch im Schaft des B verschwand im Druckbild.

Nächstes Bild: Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, fünfmal ein OCH untereinander zu setzen: Kugeln, Halbkugeln und eine Leiter. Die Schrift heißt Largo und wurde 1950 erstmals gegossen. Durch die Umrisse verdoppeln sich die Kugeln. Weil durch diese Abweichung von der Mittelachse die traditionelle Form ohnehin gestört war, habe ich den Schmuckrahmen aus den Meister-Ornamenten geöffnet.

Die Schriftsetzer werden hier sehen, daß mich eine Handwerksregel wenig interessiert: das kleinste Blindmaterial innerhalb einer Zeile wird immer nach innen gesetzt, an die Schrift. Durch dieses System ist es immer einfach auszurechnen, wieviel Blindmaterial in einer Zeile liegt. Außen muß immer großes Material liegen, damit es nicht umfällt, wenn die Zeile einmal seitlich frei steht und nicht durch Steg oder Kolumnenschnur gehalten wird und damit es nicht verrutscht in der Schließform. Meistens halte ich mich an diese Regel, aber diese Zeilen habe ich nachträglich korrigiert und dabei das Blindmaterial nicht an die Schrift gesteckt, um die späteren Korrekturen zu erleichtern. Wenn man die dünnen Spatien mit der spitzen Ahle greift und dabei abrutscht, kann der weiter entfernt stehenden kostbaren Letter kein Unglück geschehen. Das Loch in der Form hätte ich ausfüllen können, genau ein Geviert von Nonpareille (6 Punkt) paßt hinein, aber es hätte hier keine Funktion zu erfüllen, auch ohne dieses Geviert kann kein Teil verrutschen.

Über der Largo steht der Text in der hier schon ausführlich besprochenen Schrift Delphin, die ich hier noch einmal im Bleisatz zeige; drumherum der Rahmen aus Meister-Ornamenten, so ist alles im Duktus der Breitfederzüge gehalten, eine Seite in Renaissance-Charakter also.

— Martin Z. Schröder

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