Quadraten · 20. April 2010

Manchmal fehlen im Setzkasten Quadraten. Die gehören zum Blindmaterial, das so heißt, weil es nicht mitdruckt. Blindmaterial hält die Lettern im Bleisatz fest. Im Detail muß ich das nicht erklären, denn die Leser mit Expertise wissen es, und für Leser ohne Setzkastenerfahrung ist es kaum interessant.

Wenn nun also Quadraten fehlen, freut sich der Schriftsetzer über einen Vorrat, sofern er einen hat.

Dieses Paket kommt aus der Firma Typoart, der staatseigenen Schriftgießerei der DDR.

Wie alt das wohl sein mag? Sicherlich aus der Zeit vor den 1980er Jahren, denn als ich damals neue Schriftpakete sah, hatten diese anderes, nämlich bedrucktes Einwickelpapier. Ich würde also auf die 1970er oder sogar 60er Jahre tippen. 1979 wurden im Osten alle Postleitzahlen vierstellig, also das Etikett kommt aus der Zeit davor. Möglicherweise liegen diese Quadraten seit vierzig oder fünfzig Jahren so verpackt. Es fühlt sich seltsam an, einen solchen Vorrat auszuwickeln und aufzulösen. Alle Pressen, auf denen ich drucke, wurden vor meiner Geburt gebaut. Die meisten Setzregale, viele Bleischriften.

Beinahe möchte man das Einwickelpapier aufbewahren. Ich trau mich kaum, solche Pakete auszupacken und den Inhalt in Betrieb zu nehmen. Ich gehe selten an solche Vorräte, denn ich würde gern noch Originalverpackungen hinterlassen, die jemand auspackt, der irgendwann nach mir (in hoffentlich ferner Zeit) damit arbeitet.

Die Quadraten sind übrigens an keiner Seite quadratisch. Die auf dem Foto sind an einer Seite vier Cicero (12 Punkt = 1 Cicero = 4,5 mm) breit, an der anderen exakt viereinhalb. Wenn man also im Winkelhaken zu einem Quadrat noch eine halbe Cicero (in der Alltagssprache der Profis auch “sechs Achtel”) hinzufügen möchte, muß man keinen zusätzlichen Ausschluß setzen, man dreht das Quadrat. Vor allem in kleinen Graden unter 4p, für die es keinen Ausschluß gibt, ist diese Lösung elegant. Leider sind nicht alle Quadraten so gemacht.

— Martin Z. Schröder

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Blasen in Quadraten · 15. September 2009

Diese Stücke drucken nicht mit, sie tragen keine Lettern, die sind dazu da, eine Druckform auszustopfen, die druckenden Teile zu umfassen und in der Form festzuhalten. Blindmaterial heißen solche Teile, weil sie im Druck nicht zu sehen sind, sie geben kein Bild. Diese beiden hier sind sogenannte Quadraten. Nicht Quadrate, sondern Quadraten. Der Singular ist allerdings fast unverändert: Quadrat. Allerdings sagen wir nicht das, sondern der Quadrat. Hat mit dem geometrischen nicht viel zu tun, die Seiten der großen Flächen sind nicht gleich lang. Vielleicht deshalb die sprachliche Unterscheidung: der Quadrat, die Quadraten. Und ich finde zwei, die haben einen Buckel. So etwas ist unbrauchbar, denn das Handwerk ist so genau, daß wir Setzer und Drucker mitunter Seidenpapier in die Druckformen einsetzen.

Da hat eine Schriftgießerei mal Ausschuß produziert. Und ich hab, weil die Dinger unbrauchbar sind, die Ahle genommen und die Furunkel aufgestochen. Reine Neugier.

Innen ist tatsächlich ein Hohlraum. Die beiden Quadraten kommen in die Zeugkiste zum Altblei.

— Martin Z. Schröder

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Mit Bus und Bahn durchs Blei · 27. Januar 2009

Neulich zeigte ich hier, wie man Blindmaterial sichtbar machen und dekorativ einsetzen kann. Diese Karte gefiel mir noch nicht, und jetzt habe ich sie vollgestopft wie weiland die Spaßmacher der Dada-Abteilung. Das erste Foto zeigt die komplette Karte …

… das zweite Bild einen Ausschnitt.

Hier sehen wir die rote Druckform …

… und hier die grüne.

Und der Dada fährt mit Bus …

… und Bahn …

… und findet im Fahrplan Hinweise auf Speisen, Hämmern, Trinken und Hausen. Ja, das sind nicht alles Fahrplanzeichen, aber das gekreuzte Besteck etwa. Für den Speisewagen. Konnte man früher im Fahrplan lesen, ob etwas angeboten wurde unterwegs. Das ein und andere Zeichen stammen übrigens aus dem Preußischen Bleisatzmagazin, wo heute wahrscheinlich des preußischen Kaisers und deutschen Königs oder umgekehrt gedacht wird, weil der Willemzwo selig heute 150sten Geburtstag hat, zu dem freilich auch Wir artig gratulieren und Seiner Kaiserlichen Hoheit mit einem ordentlichen Kratzfuß (aber in Unseren weichen Schuhen) alles Gute wünschen.

— Martin Z. Schröder

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Erhöhtes Blindmaterial · 19. Januar 2009

Für eine Veranstaltung von Freunden meiner Werkstatt habe ich die Einladungen gestiftet und auf der Rückseite mit einem werbenden Hinweis versehen. Die gedruckten Einladungen, also auch für Folgeveranstaltungen, sind als Reihe angelegt, weil ich einige Muster benötige für die Ausstellung in der Werkstatt. Der Entwurf liegt in meinen Händen, die Veranstalter lassen mir freie Hand.

Auf der Rückseite habe ich Teile des Blindmaterials auf Schrifthöhe angehoben und mitdrucken lassen. Ich kann mich erinnern, daß wir in der Lehre einmal eine Spalte oder einen Absatz in der Zeitschrift der Betriebsberufsschule komplett mit dem Blindmaterial gedruckt haben. Nur leider fällt mir nicht mehr ein, wie wir das Material auf Schrifthöhe so befestigt haben, daß es auch in der großen Schnellpresse nicht abrutschte, sondern sauber mitdruckte. Ich habe mal improvisiert und das Blindmaterial des kleinen Rahmens vom kleinen Boston-Tiegel auf Schrifthöhe im Rahmen geschlossen, eingefärbt und einen Bürstenabzug gemacht. (Und aus dekorativen Gründen einen Steg umgedreht. Eigentlich kommen die Hohlräume nach unten, damit da kein Waschbenzin hineinläuft oder auch während des Druckens kein Dreck hinaus auf das Papier geschleudert wird, die Form sollte oben möglichst geschlossen sein.) Ich habe die Form dafür leicht geschlossen, so daß ich sie heben und auf das Gesicht legen konnte, aber die Schlösser noch beweglich sind. Habe dann die Schlösser mit etwas Kraft herausgenommen und umgedreht, so daß sie für den Schlüssel wieder erreichbar waren. Dann habe ich den Rahmen angehoben, weil der in jedem Fall niedriger liegen muß in der Maschine. Ich merke schon, es ist eigentlich nicht zu erklären, das verstehen nur Drucker. Für die reicht es sicherlich auch. Und wenn einer der lesenden Drucker mir sagen kann, wie man eine Druckform komplett auf Schrifthöhe schließt, ohne jedes Teil einzeln anzuheben, was ein übles Geduldsspiel wäre, so bitte ich darum, das Geheimnis preiszugeben. Denn dieses Druckbild erscheint mir mit seiner Offenbarung der unsichtbaren, aber sehr körperlichen Stützen für die Buchstaben recht reizvoll.

— Martin Z. Schröder

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Junge Setzer und Drucker, Teil 1 · 5. Dezember 2007

Kürzlich erzählte ich hier von dem Beginn meiner Zuneigung zum Bleisatz, entstanden in der Arbeitsgemeinschaft “Junge Schriftsetzer” im Berliner “Pionierpalast”, einem phänomenalen, in der DDR einmaligen Freizeithaus für Kinder und Jugendliche im “Pionierpark” mit “Pioniereisenbahn” in der Berliner Wuhlheide, und von meiner Lehrzeit. Ich habe nicht viel aufbewahrt aus dieser Zeit meiner frühen Jugend, wir haben Postkarten, Plakate, Briefpapier, Visitenkarten gedruckt. Nicht nur meine Familie, die halbe Schulklasse habe ich mit Visitenkarten ausgestattet. Aber zwei Büchlein sind doch noch da. Ich zeige sie hier auf einigen Fotos.

Die typografische und satztechnische Beschaffenheit dieser Büchlein ist von solider Güte. Ich war damals stolz auf dieses Gemeinschaftswerk mehrerer Jugendlicher und Kinder (der Jüngste war zehn Jahre alt), und ich bin es heute noch. Und zwar nicht, weil ich an irgendeiner Drucksache gearbeitet habe, sondern weil dieses Buch den Anforderungen genügt, die gebildete Menschen an ein Buch stellen, egal wie alt sie sind. Unser Meister Wolfgang Holtz war einerseits ein großer Pädagoge, indem er uns lehrte, wie die Dinge gemacht werden und man dem Machen Freude abgewinnt; er war andererseits ein Antipädagoge, weil er unter einem kindgerechten Buch nichts Niedliches verstand, sondern beispielsweise ein angemessenes Format für kleinere Hände, kleine Schriften für gute Augen, gut geschriebene, verständliche Texte für einen kindlichen Sinn. Er hat diese Bücher nicht aus falsch verstandener kindlicher Perspektive entwickelt, die oftmals nur dümmlich wirkt, sondern in unserem Sinne für unsere Bildung. Wir haben gelernt, wie man ein Buch macht, also auch, was ein Buch ist. Wir hatten es nicht mit einem Lehrer zu tun, der unserer Phantasie freien Lauf ließ. Phantasie ist in der Typographie zwar gefragt, aber sie muß gelenkt werden, sie entfaltet sich in starken kulturellen Grenzen, sonst kommt Quatsch heraus. Vernünftige Kinder sind dieser Art der aus der fiktiven Höhe aufs vermeintlich naive Gemüt herabgeneigten Quatschvermittlung (“auf Augenhöhe” – begibt man sich mit geschrumpften Senioren auch auf eine solche?) kaum zugeneigt.

Ich habe in der Schule nie die Zufriedenheit über einen Bildungszuwachs erlebt, wie ich sie in der Arbeitsgemeinschaft gewann. In der Schule wurde mir mein interessegeleitetes Lernen als Fehlverhalten vorgeworfen; in der Arbeitsgemeinschaft „Junge Schriftsetzer“ wurde nur gelernt, was interessierte, und das reichte immerhin dafür, daß ich im ersten halben Jahr meiner Lehre kaum neues erfuhr. Aus der Befriedigung von Interesse erwächst Lernbegierde. Erfolgreich lernt nur, wer sich für etwas interessiert. Ich war kein guter Schüler, aber ich hatte Interessen, und aus Interessen erwächst Antrieb und Erfolg. In der Beurteilung meiner Schule hätte gestanden, daß sie nicht in der Lage war, mein Interesse an Themen zu erwecken, die höchst interessant sind. Wolfgang Holtz konnte das – und ich würde ihm unterstellen, daß er keine erzieherischen Ambitionen hatte, sondern seine Freude an der Arbeit mit uns teilen wollte. Er hatte es freilich auch leicht in einer Umgebung, in der die Sache, die Technik, Aufmerksamkeit fordert und die Menschen nicht zum Erscheinen gezwungen werden. Ich fühlte mich dort so wohl, daß ich nicht nur einmal pro Woche, wie es vorgesehen war, meine Zeit dort verbrachte, sondern viele Nachmittage. Manchmal kam man auch nur, um den andern zuzugucken, am Tisch zu sitzen und zu plaudern. Eine Setzerei ist gemütlich.

Auf den ersten Fotos ist ein ABC-Buch aus der Druckerei abgebildet. Wir haben das Buch selbst in Leinen gebunden. Erläuterungen: Eine Hochzeit ist ein doppelt gesetztes Wort oder ein doppelt gesetzter Satzteil. Eine Leiche ist das Gegenteil davon: fehlende Wörter. Ein Fliegenkopf ist das Abbild einer auf dem Kopf stehenden Type, also im Satzbild ein Fleck anstelle eines Buchstaben. Ein Satzschiff ist ein schweres Blech, auf dem man Bleisatz-Kolumnen transportiert und aufbewahrt, es dient auch als Arbeitsunterlage. Versalien sind Großbuchstaben, Gemeine sind Kleinbuchstaben, und Flattersatz ist eine Satzform ohne Worttrennungen, in der die Zeilenlänge dem Zufall, dem Sinn oder dem typografischen Entwurf untergeordnet wird. Im glatten Satz (heute Blocksatz genannt) werden nach dem Setzen einer Zeile die Wortabstände geändert, um eine bestimmte Länge der Zeile zu erreichen. Quadraten, Stege, Ausschluß (sind / im Satz gewöhnlich blind; der Reim schwirrt mit heute noch durch den Kopf) werden nicht-druckende Teile genannt, ohne welche die Lettern keinen Halt hätten. Spieße werden Teile genannt, die während des Druckes durch die Erschütterungen der Druckmaschine aufsteigen auf Schrifthöhe und dann mitdrucken. Garamond, Didot und Super sind Namen von Schriften: Garamond-Antiqua, Didot-Antiqua, Super-Grotesk. „Unsre alte Boston“ ist die Bostonpresse, auch Bostontiegel. Eine in Boston, der Hauptstadt Massachusetts, von der Maschinenfabrik William H. Golding (1845 – 1916) um 1870 entwickelte Klapptiegeldruckpresse. In meiner Werkstatt steht ein Original aus Boston (Golding presses have the name Golding & Co. cast into the body of the press), ich drucke allerdings nicht damit, weil sie nicht so leicht justierbar ist wie die nach 1900 gebauten. Ich müßte mit Leder- und Papierstreifen die Walzenhöhe einstellen. Man hat später die Laufleisten für die Walzen durch Schrauben verstellbar gemacht.

Das Foto mit der X-Seite aus dem ABC-Büchlein zeigt einen Abzug des Rahmens. Ich wüßte sonst nicht mehr, daß ich diesen Rahmen 1981 gesetzt habe. Im Z-Spruch ist das Lang-s verwendet worden. Unser Meister hatte keine Angst davor, uns auch mit alten Bräuchen vertraut zu machen. Im Bleisatz dieser kursiven Garamond von Typoart war das lang s enthalten.

Schließlich das Impressum, wo unsere Namen erstmals in einem echten, richtigen, gedruckten Buch erschienen. Wir waren sehr zufrieden.

Das „Fachwörterbüchlein“ kommt mit einem recht prächtigen Haupttitel in zweifarbigem Druck daher. Die Entwürfe für diese Arbeiten wird der Meister Wolfgang Holtz wohl beeinflußt, wenn nicht selbst gemacht haben. Daran ist auch für einen Typografen nicht viel zu verbessern. Vielleicht ein wenig Randausgleich und Versalienharmonisierung, aber das ist auch Ansichtssache.

Auf Seite 25 wird erklärt, was Leichen, Fliegenköpfe und Spieße sind, mit einem Grammatikfehler am Ende des Satzes. Es gibt übrigens auch das Verb zum Spieß: eine Druckform spießt, sagt man, wenn Blindmaterial mitdruckt. Auf Seite 28 ist mein erster Linolschnitt zu sehen, ich habe mir zur Illustration die Bleilaus ausgesucht. Es gibt übrigens ein etwas böses Spiel in der Druckerei: Jemandem „Bleiläuse zeigen“. Wolfgang Holtz hat mir Bleiläuse gezeigt, ein netter älterer Herr mit Bart und Brille und dann doch ein Kindskopf. Ich war hinterher zwar etwas naß, aber ihm nicht böse. Wir haben ihn alle sehr gemocht. Heute glaube ich, weil er nie an uns herumnörgelte und uns nicht erziehen wollte. In einer durchpädagogisierten Welt wie der DDR hatten es Erwachsene ohne den Willen zur Menschenformung nach einem (sozialistischen) Bilde mit Kindern schon viel leichter durch den entspannten Umgang.

Und auf der letzten Seite das Impressum mit der in der DDR unvermeidlichen Druckgenehmigungsnummer. Du liebe Güte!

Gelegentlich unterrichte ich Bleisatz. An der Potsdamer Fachhochschule erfüllte ich einige Semester lang einen Lehrauftrag im Fachbereich Design, bis ich keine Zeit mehr hatte, eine unterbezahlte Tätigkeit auszuüben. Vielleicht biete ich später mal wieder etwas an. Es hat Spaß gemacht, und ich habe immerhin einen Mitarbeiter für meine Werkstatt gewonnen, der kalligrafische und typografische Aufträge übernimmt. Kinder habe ich öfter unterrichtet, oft auch gratis, weil das eine vergnügliche Abwechslung ist.

Pädagogik ist keine Wissenschaft. Wissenschaftlich wäre, wenn ich eine Maßnahme A auf ein Kind B anwenden kann und ein Ergebnis C erhalte. Methodik und Didaktik funktionieren so aber nicht. Man sagt, daß es gute und schlechte Pädagogen gibt. Richtig ist: es gibt keine Pädagogen, sondern Menschen, die methodisches und didaktisches Vorgehen mehr oder minder in Übereinstimmung mit Bedürfnissen anderer Menschen bringen. Wenn Grundschullehrer, die in der Regel typografisch unbeleckt sind, jungen Menschen eines Jahrganges ohne ausreichende Rücksicht auf individuelle Entwicklung Lesen und Schreiben „beibringen“, ist das Glückssache. Und grundsätzlich eher ein Problem des Systems als des einzelnen Lehrers. Wenn’s nicht klappt, stehen geschäftstüchtige Psychologen in einem Unterstützungssystem mit Diagnosen phantastischer Mißlichkeiten bereit: Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom mit Hyperaktivität oder Legasthenie. Treppenwitze der Schwarzen Pädagogik. Ein Typograph muß sich nur die überdimensionierten Fibeln anschauen und die serifenlosen und zu großen Druckschriften darin, um das programmierte Scheitern zu erkennen. Viele Kinder lernen lesen trotz Schule. Ich habe übrigens an Ladenschildern lesen gelernt. Ich wollte wissen, was sie bedeuten, und meine Mutter hat es mir verraten. Meine ersten Wörter waren FLEISCHEREI, MILCH, HUTMODEN und so weiter. Das Gestammel „Mama am Haus“, „Oma im Garten“, das in meiner Schulfibel stand, hat die Schule in meinen Augen erniedrigt.

In der Druckerei hatte ich meistens mit Kindern zu tun, denen Buchstaben bereits vertraut waren. Aber auch ein 4jähriger ist in meiner Druckerei in Juchzen ausgebrochen, als er, auf einem Podest an der Presse stehend, den ersten Abzug seines Namens fertigte, dessen Züge er schon kannte. Lesen und Schreiben lehrt sich am besten in Verbindung mit Sinngebung, so wie es auch benutzt wird. Niemand liest um des Lesens willen, sondern weil er etwas erfahren möchte. Die Frage „Was steht da?“ markiert den Punkt, an dem das Lernen beginnt. Nicht: Zwei diagonal und spitz nach oben einander zugeneigte Stöckchen, eine “umgedrehte Schultüte” oder “ein Dach”, mit einem verbindenden Querknüppel in der Mitte bedeuten: A. Speak after me: Aaaa! Aber ja. A wie Abrichtung?

Im vergangenen Sommer waren Malte und Luca eine Woche lang meine Gäste. Vormittags arbeiteten wir in der Werkstatt (abgesehen von den Eichelschlachten auf dem Hof und der Konstruktion einer Papierflugzeugflotte mit Testflügen auf der Straße), die Nachmittage verbrachten wir mit Amusement: Kino, Tierpark, Naturkundemuseum, Technikmuseum, Aquarium, Fernsehturm, Spielplatz, Buchhandlungen – eine Woche intensive Expeditionen. Und übermorgen zeige ich, was die beiden Praktikanten und ich gedruckt haben. Und welche Gesichter wir dabei machten. Für heute soll es genug sein. Die Druckerey hat dieser Tage viel zu tun, es weihnachtet nach Kräften, weshalb auch die Arbeit am Max-Goldt-Büchlein ruht.

— Martin Z. Schröder

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Entstehung einer Visitenkarte · 26. Oktober 2007


Wie entsteht Herrn Theofels Visitenkarte? Am Anfang jeder Drucksache steht der Entwurf. Manchmal bekomme ich sehr genaue Angaben („Bitte keine Schnörkelschrift!“), manchmal auch sehr vage Informationen („Ich bin eher ein Sommertyp.“). Hin und wieder kommt jemand mit fertigen Vorlagen, zu denen entweder der Bleisatz nicht paßt, weil mir eine Schrift nicht zur Verfügung steht oder die typografisch nicht den in meiner Offizin geübten Regeln der Schwarzen Kunst entsprechen. Meine Kunden können sicher sein, daß ihre Visitenkarten typografische Qualität zeigen. Es kommt selten tatsächlich vor, daß ich zu einem Auftrag „Njet“
sagen muß, weil ich mit dem mitgebrachten Entwurf nicht in Verbindung gebracht werden möchte. Nicht etwa, weil er vielleicht nicht konservativ ist oder mir nicht gefiele, sondern weil er nicht gut genug ist. Es gibt viele Druckereien, die jede gelieferte Vorlage umsetzen, da sollte ein Akzidenzer alten Schlages zu jenen Felsen in der Brandung gehören, die es auch in der digitalen Typo-Welt gibt. Wo König Kunde Schmeichler um sich schart, regiert der Unverstand.

Aber von Ausnahmen soll heute nicht die Rede sein. Herr Theofel und ich tasteten uns in mehreren E-Mails und Telefonaten an den Entwurf heran, unterwegs wurden alle Fragen beantwortet und Entscheidungen gefällt. Beispielsweise: Soll die Karte zweiseitig bedruckt werden? Bei Geschäftskarten rate ich davon immer ab, denn man kann sie nicht vernünftig benutzen, wenn man sie in ein Album steckt oder unter eine Glasplatte schiebt oder an eine Pinnwand heftet: eine Seite bleibt versteckt, und der Benutzer ist eher verärgert, wenn er nicht alle Informationen in den Blick bekommen kann. Die Privatkarte oder ein verspieltes Modell darf alles. Sie darf zu groß sein, sie darf auch quadratisch sein, sogar unhandlich. Und manchmal wird eine Absicht mit dem zweiseitigen Druck verfolgt. Herr Theofel begehrte eine private Karte, deren eine Seite rein repräsentativem Zwecke dient und deren Kehrseite alle Daten auf einen Blick zeigt.

Sind die Entwürfe hinsichtlich Schrift, Druckfarbe, Papier geklärt und wurde das Imprimatur erteilt (Es werde gedruckt!), stelle ich den Satz her. Jede Letter wird einzeln in den Winkelhaken (Metallschiene zum Sammeln der Typen) gesetzt (deshalb: Schriftsetzer) und mit Blindmaterial (das nicht mitdruckt) zur Zeile ausgeschlossen (aufgefüllt).

Wenn der Satz fertig ist, wird er in den Schließrahmen gestellt und die Druckform eingerichtet. Nun der Andruck, also der erste Abzug. Dann die erste Korrektur. Die Maschine wird eingestellt, Druck und Farbe werden reguliert. In das Schwarz kommt ein bißchen Rotbraun, damit es auf dem leicht getönten Papier satter wirkt. Der zweite Druck. Neuerliche Korrektur und so fort, bis die Akzidenz aussieht wie sie soll.

(Ja, bei der Korrektur soll die Ahle nicht in die Form und der Schlüssel nicht steckenbleiben. Bevor Kollegen protestieren: Hier praktiziert jemand, der vor 26 Jahren zum ersten Mal eine Type zwischen die Finger genommen und eine Form geschlossen hat. Weder zerkratze ich Buchstaben noch fällt mir der Schlüssel auf den Satz. Ich hab mein Lehrgeld an dieser Stelle schon bezahlt; wenn der Schlüssel steckenbleibt, dann sitzt das Schloß so, daß es nicht kippen kann. Wenn ich mit Anfängern arbeite, bekommen diese eine Ahle erst einmal gar nicht in die Hand.)

Herr Theofel wünschte sich, daß man der Drucksache ihre handwerkliche Herkunft ansieht. Schwierig. Es soll ja über mich als Drucker nicht heißen, ich arbeite unsauber. Das war auch für meinen Kunden einzusehen, auch er wollte sich ja nicht vielleicht einmal anhören: Wo ham Sie denn drucken lassen, das is ja nachlässje Arbeit! Aber weil wir eine zeigende Hand als Ornament in den Entwurf gebracht haben und hier eine gewisse Auswahl besteht, habe ich eine ganz leicht schadhafte eingesetzt und diese nicht bis zur Perfektion zugerichtet. (Zurichten nennt man im Druck die Ausarbeitung des Aufzuges und der Druckform für ein perfektes Druckbild.)

Nun ist der sog. Schöndruck (die erste Seite) fertig. Danach wurde die Druckform gereinigt und wieder auseinandergenommen. Der Satz bleibt stehen, bis mein Kunde seine Karten empfangen hat. Danach lege ich die einzelnen Lettern wieder in die Setzkästen ab. Die Karten trocknen jetzt drei Tage, denn der Widerdruck (die Rückseite) trifft auf bereits von vorn bedruckte Stellen, d.h. dort muß die Farbe trocken sein, damit sie nicht erst auf den Aufzug abfärbt und von dort auf die nächste Karte. Heute werden oxydativ schnell trocknende Farben eingesetzt, bei mir heißt es noch: Die Farbe trocknet auf dem Papier, nicht auf den Walzen, d.h. ich verwende meistens „wegschlagende“ (ins Papier einziehende und dort trocknende) Farben. Nur bei Eilaufträgen wird Spezialfarbe eingesetzt.

Und so könnte ich noch lange weiterplaudern, aber jetzt reicht es erst mal. Der Drucker prüft mal die Buchhaltung … Solange werden die Karten erst einmal trocknen.

— Martin Z. Schröder

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Frische Messingspatien · 12. Oktober 2007

Raum, Weite; Spaziergang, Spazierweg; Bahn, Rennbahn; übertr. Spielraum; Zeit, Zeitraum, Frist; Dauer, Länge

So schwärmt das Lateinwörterbuch, wenn es um das Spatium geht. Diese abgebildeten Schächtelchen (Zündholzboxmaße) kaufte ich vor drei Tagen im Preußischen Bleisatz-Magazin bei Georg Kraus. Ungeöffnet, müssen Jahrzehnte irgendwo gelegen haben. Und gewartet, daß einer wie ich sie in die Finger bekommt. Freaky! Inzwischen habe ich so oft Dinge ausgepackt, die Jahrzehnte irgendwo gelegen haben, (mindestens zwei, denn seit 1989 wurde auch in Ostdeutschland nichts mehr in dieses Handwerk investiert und schlossen die Schriftenhändler ihre Läden), daß ich nur noch kurz gerührt bin. Vor allem freue ich mich über unbenutztes Material, das sich seinerseits freuen dürfte, zwischen meinen Fingern doch noch seiner Bestimmung zugeführt zu werden.

Was ist die Bestimmung von Spatien? Sie werden nicht auf Spaziergängen als Spur ausgelegt, sie dienen dem Schriftsetzer zum Setzen feiner Abstände. Das nächste Foto zeigt den Inhalt der Schachteln, schon einsortiert. Neben Messingspatien gibt es solche aus Neusilber. Die kleinsten Blei-Spatien sind 1 Punkt stark (typografische Maßeinheit, 1 Punkt = 0,376 mm), die Messingspatien sind einen halben Punkt dick, und die Neusilber-Spatien einen Viertelpunkt (= 0,094 mm).

Damit gleicht man zum Beispiel Versalien aus, d.h. wenn man eine Versalzeile (Zeile aus Großbuchstaben) ausgleichen bzw. neutralisieren bzw. harmonisieren (das sind die gebräuchlichen Fachwörter) möchte, um die Weite der Räume zwischen NN (eng) und LA (bilden ein Loch) oder auch DOC (bilden Binnenräume) so nett zu setzen, wie es die Römer vor 2000 Jahren vorgemacht haben, braucht man im Bleisatz erstens ein sehendes Auge und zweitens entweder Seidenpapier oder aber (luxuriöser handhabbar) Spatien aus Messing und Neusilber.

Jede Versalzeile wird bei mir so behandelt, das entspricht den Regeln der Kunst, und ich warte noch drauf, daß ich von dieser Regel einmal abweiche und Versalien quetsche aus typografisch sinnvollen Gründen. Sieht man manchmal, hat in großen fetten Schriften seinen Reiz, wenn eine Zeile ganz unregelmäßige Lichtflecken hat. Kam nur in meiner Praxis noch nicht vor. Mache ja keine Werbe-Typografie.

Was bedeutet eigentlich Stereohöhe = 19,05 mm? (Steht unten auf der Spatien-Packung.)

Stereotypie wird das Verfahren genannt, mit dem Bleisatz oder Ätzungen von Bildern mechanisch abgeformt werden; die Abformung, also eine Duplikat-Druckplatte, heißt Stereo. Bloß was haben Messingspatien damit zu tun?

— Martin Z. Schröder

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