Gute Worte gesucht
In den vergangenen Jahren habe ich zum Jahreswechsel eine Karte angeboten, hier eine Übersicht. Die Texte dafür zu finden, hat mich einigen Aufwand gekostet, denn ich sammle keine Zitate und merke mir keine Textstellen. Letztes Jahr war der Goethe-Kenner Gustav Seibt so freundlich, mir einen Text zu finden. Nun denk ich mir, ich könnte einmal die Leser meines Internet-Magazins fragen, ob sie einen Text kennen, der sich für eine Jahreskarte eignet. Dies ist also eine Ausschreibung.
Gesucht wird für die Karte der Druckerey zum Jahreswechsel ein deutschsprachiger Originaltext (keine Übersetzung), dessen Autor siebzig Jahre tot ist, um Urheberrechtsverletzungen auszuschließen. Er muß also vor 1940 gestorben sein. Der Text soll Zuversicht ausstrahlen, gern auch Heiterkeit. Humor ist ebenso gern gesehen wie Weisheit (beides gehört ohnehin zusammen). Es darf aber auch rührend sein. Die bisherigen Karten zeigen einen ungefähren Maßstab des Anspruchs. Wessen Textauswahl gedruckt wird, der bekommt zwölf der Karten mit Kuvert als Preis kostenfrei zugesandt. Texte, die mir für eine Karte geeignet erscheinen, werden auf eine solche gedruckt, und deren Einsender werden ebenso honoriert. Die Jury bin ich. Und Einsendeschluß ist, wenn ein Text gefunden wurde. Vorschläge bitte ich in die Kommentare zu setzen.
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Beim Setzen zuschauen
Filmen ist ein hübsches Vergnügen. Allerdings doch sehr zeitaufwendig, ich verstehe jetzt, warum das bei den Profis so lange dauert. Heute zeige ich den Schriftsetzer am Setzkasten bei seiner Arbeit. Der Film dauert etwa neun Minuten. Kurze Hosen und gebundene Fliegen sind keine enthalten. Später mal … Dieser Tage ist nun endlich das neue Buch von Max Goldt in Arbeit, und davon wird demnächst auch berichtet.
In dem Video wird auf Kunstwerke von Barbara Wrede hingewiesen. Seit kurzer Zeit führt die Künstlerin ein Blog.
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Rede zum Geburtstag des Meisters
Mein früherer Meister hatte Geburtstag, der Buchdruckmeister Günter Rapputan wurde gestern 70, und meine Rede aus diesem Anlaß ist nun hier in einem PDF nachzulesen.
Es war eine schöne Feier an einem besonderen Ort in Berlin. Am Pariser Platz gleich neben dem Brandenburger Tor. Diesen Ausblick auf die Quadriga von Johann Gottfried Schadow hat man selten.
Und auf der Feier habe ich unseren früheren Monteur für die Tiegelpressen wiedergetroffen. Im Herbst will er mich besuchen.
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