Englische Schreibschrift im Bleisatz · 4. März 2013

Sie ist schön, sie ist auch schwierig zu setzen. Die Überhänge sind oft so groß, daß Blindmaterial beschnitten werden muß, um unter die überhängenden Schultern der Lettern zu passen Sie hat etliche Buchstaben in zwei Ausführungen, ein z mit Unterlänge, eines ohne, ein e mit auslaufendem Schwung, eines ohne, ein t mit breitem Querstrich, eines mit schmalem, ein englisches r für Innenräume von Worten, und ein deutsches mit auslaufendem Schwung für einen Abschluß, das aber nicht vor ein Komma gesetzt werden darf, weil sonst eine Lücke entsteht.

Der Drucker darf sie nicht grob abwischen, damit der Putzlappen nichts von den zarten Linien und Schwüngen abreißt, falls er hängenbleibt. Die wird nur ganz vorsichtig auf Höhe geklopft, und eine Unebenheit muß man beim Überstreichen des Satzes mit dem Klopfholz gleich überprüfen. Vor dem Schließen der Druckform wird jeder Wortzwischenraum nach einem Überhang nachgesehen, denn was beim Schließen der Form nicht passend gesetzt ist, bräche ab, und groß wäre der Jammer des Setzers, denn diese Schrift ist unersetzlich.

Hier steckt eine große Hochzeitseinladung in der Maschine. Offenes Format DIN A4. Auf Baumwollkarton gedruckt und für den Versand im gefütterten, wunderschön knisternden Kuvert aus Echt Bütten mit gerissenen Büttenrändern zu rillen. Eine Blindprägung wird allerdings auch noch auf die erste Seite gebracht.

Das Foto war nicht für eine so starke Vergrößerung vorgesehen, deshalb nicht ganz scharf. Aber man sieht das falsche e mit dem Schlußschwung.

Nach der Korrektur. Es ist sehr viel Arbeit, es ist kompliziert; die Excelsior zu setzen kostet auch deutlich mehr Geld als jede andere Satzarbeit, aber ich mache es gelegentlich furchtbar gern. Es ist die komplizierteste Textarbeit. Man muß beispielsweise auch die Wortzwischenräume an die Buchstaben anpassen. Folgt einem Kleinbuchstaben ohne Schwung ein Großbuchstabe mit einem weit anlaufenden Anstrich wie das A, so wird der Wortzwischenraum reduziert. Folgt auf ein n ein W, wird kein Zwischenraum gesetzt, weil jener genügt, der sich aus der Zusammenstellung dieser Lettern natürlich ergibt.

Noch ein Hinweis: Das Bleisatzmagazin Rheinland hat mit einem Räumungsverkauf begonnen.

— Martin Z. Schröder

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Altes Päckchen · 2. März 2013

Als ich eine englischsprachige Hochzeitseinladung aus der Englischen Schreibschrift Excelsior setzte, fehlten mir plötzlich einige “h”. All dieses the und there und thing und thang und thung – dafür ist der deutsche Gießzettel nicht gemacht.

Bevor ich verzweifelte, denn die Text war fast fertig, und es fehlten nur noch drei “h”, fiel mir dieses Päckchen ein. Vor ein paar Jahren erworben, ich weiß nicht mal mehr, woher. Über Umwege sicherlich, denn die Excelsior bezog man von der Bauerschen Gießerei in Frankfurt und später Barcelona, wenn ich mich recht erinnere. Und diese hier kommt aus einem holländischen Betrieb.

Unter dem Pappdeckel Butterbrotpapier.

Und ein Hinweiszettel.

In ein paar Sprachen.

Und weiteren Sprachen.

Und auch in einer Sprache für mich.

Aber interessant ist das nicht, denn solche Ware kann man nirgends mehr reklamieren. Gußfrische Englische Schreibschrift. Ein Schatz.

Wieder so ein Paket, das Jahrzehnte, nachdem es eingepackt wurde, ausgepackt wird. Eine Schrift, die Jahrzehnte darauf harrte, in Gebrauch genommen zu werden.

Ich habe allerdings erst einmal nur die benötigten Buchstaben aus dem ausgebundenen Satz geholt.

Ist es nicht ein herrlicher Anblick?

In den nächsten Tagen wird die Schrift in den Setzkasten zum vorhandenen Bestand gesteckt, sofern die Schriftlinien der alten und der “neuen” übereinstimmen. Das werde ich noch genau prüfen.

Ich bin erst einmal froh, daß ich die Hochzeitseinladungen drucken kann.

— Martin Z. Schröder

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Hacken und feilen · 5. Mai 2008

Heute morgen entdeckte ich dieses Tier mit acht Beinen an der Wand. Gewöhnlich sieht man meine Haustiere tagsüber nicht herumlaufen, schon aus Rücksicht auf schreckhafte Kundschaft. Dieser Zeitgenosse hier sah ziemlich verdreckt aus, als habe er sich hinter den Schränken herumgetrieben. Ich zupfte einen großen Fussel von seinem rechten Hinterbein; als ich später noch einmal schaute, war das possierliche Tierchen fortgegangen. Kummer und Sorgen würde ich nicht nennen, was er mir gebracht hat, aber geärgert habe ich mich doch. Zuerst war heute ein Hochzeitseinladung aus der Excelsior, einer Anglaise zu setzen. Einige Wortzwischenräume mußte ich mit dem Zeilenhacker kürzen, wie hier im Detail gezeigt. Die Überhänge der Schrift würden manchmal mit dem Wortzwischenraum zusammenstoßen, schlösse man die Form, bräche das weiche Schriftblei weg. Im dritten Bild sieht man eine Satzzeile von der Seite und das abgehackte Blindmaterial dazwischen, das man blind heißt, weil es nicht druckt. Druckt es doch, weil es aufgestiegen ist, wird es zum Spieß, wie im letzten Eintrag zu sehen.

Als ich das Abführungszeichen setzte, das im nächsten Bild im Andruck zu sehen ist, ahnte ich schon, daß es falsch gegossen ist. Nämlich für Wörter, die mit einer stark nach rechts sich neigenden Oberlänge enden. Es gibt aber deutlich mehr Wörter, die ohne Oberlänge auslaufen, und wie man im Abzug sieht, steht dann die Abführung eher als falsche Anführung am folgenden Wort. Das kann man freilich nicht durchgehen lassen. Ich frage mich, was man sich in der Schriftgießerei dabei gedacht hat, dem Setzer solchen Müll zu liefern, diese Letter ist für den Satz untauglich. Wenn man wirklich den Raum brauchen sollte, kann man ihn ja jederzeit mit Blindmaterial einbringen und dieses wie oben dargestellt unter den Überhang zurechtschneiden. Das folgende Bild zeigt meine persönliche Äußerung einer Emotion; haut man seine Faust jedoch auf eine Eisenplatte, ertönt akustisch nur ein Hauch, wenn man sich nicht die Knochen brechen will, und so weit hatte ich meinen Ärger unter Kontrolle. Ich konnte nun schlecht in der Gießerei anrufen und eine neue Letter gießen lassen, der Auftrag mußte heute gedruckt werden.

Mir blieb also nichts übrig, als die Feile zu nehmen und von zwei unglückseligen Abführungen im Schriftgrad Tertia (das sind 16 Punkt) etwa 4 Punkt abzufeilen. Das ist eine ganze Menge, und man muß sehr genau feilen, damit die Type nicht schief wird und im Satz verkantet. Erst mit der groben Feile, dann mit der feinen, am Schluß werden die Grate entfernt. Auch der Überhang der Abführungsletter ist völlig überflüssig. Wenn man die Abführung beispielsweise nach einem satzschließenden Punkt oder nach einem Komma setzt, wird man sie noch schmaler machen müssen. Ich habe mich während der Feilerei auch gefragt, wie denn die Setzer früher damit fertig geworden sind, denn offenbar ist die Matrize schon so blödsinnig angelegt worden für den Überhang und das überflüssige Fleisch (so nennt man nichtdruckende Teile des Kegels der Letter um das Schriftbild herum). Aber schlampig zu arbeiten, ist ja keine Erfindung des 21. Jahrhunderts, ich wette, es gab genug Setzer, die sich um das typografische Bild ihrer Arbeit nicht geschert haben. Das Foto vom nächsten Abzug zeigt, wie die Reparatur gelungen ist. Es ist ein Foto von einem weiteren Andruck, die Druckform ist noch nicht zugerichtet, daher die druckerischen Mängel.

Zugerichtet habe ich aber heute die im letzten Eintrag gezeigte Titelseite des Goldtschen Vleermuizen-Atlas. Und mit dem Auflagendruck begonnen hab ich auch. Was im Titel fehlt, wird in einem zweiten Druckgang mit roter Farbe ergänzt. Das wird ein feiner altertümlicher Haupttitel, an dem ich mich so recht ergötze, das muß ich sagen.

— Martin Z. Schröder

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Junge Setzer und Drucker, Teil 2 · 7. Dezember 2007

Im Dezember vergangenen Jahres bot ich Freunden an, einen ihrer Söhne für ein paar Tage in meine Werkstatt zu entsenden zu einem Bildungsurlaub. Die Freunde kamen auf den Gedanken, daß es mit zwei Buben für alle Beteiligten angenehmer sein könnte; aus Erfahrung befürwortete ich diesen Vorschlag, und im August wurden mir für eine Woche zwei 8jährige Praktikanten ins Haus gebracht: Malte (links im Bild) und Luca (in der Mitte). Die Vorbereitung dieser Aktion war recht ungefähr, weil ich einen der beiden nicht sehr gut, den anderen gar nicht kannte. Aber ich wollte schon wie einst mein erster Meister (siehe Teil 1) ein Werk fabrizieren, das wir alle drei auch noch Jahre später gern in den Händen halten würden.

Mein letztes Schulprojekt mit einer Arbeitsgemeinschaft einer Freien Schule hatte ich mit 12jährigen absolviert, in diesem Alter war man im Mittelalter fast erwachsen. Davor hatte ich mehrere Semester Studenten unterrichtet, die zum Arbeiten keiner Überredung und Lockung bedurften. Daß ich familiär mit einem Kind Umgang pflegte, liegt lange zurück, das Kind studiert heute Jura. Also viel Übung hatte ich nicht mehr. Wichtig war mir, daß meine Gäste sich in der Werkstatt wohlfühlten. Je jünger ein Mensch ist und je geringer das, was wir Einsichtsvermögen nennen, desto ernster muß die individuelle Freiheit genommen werden. Außerdem sind uns gerade bei Erinnerung an die eigene Kindheit heutige Kinder und ihre Lebenswelt doch so fern, daß wir Kindern zutrauen sollten selbst zu wissen, was für sie gut ist. Zumal man gerade das am besten lernt, wenn man es übt. Soweit die Theorie. Als einer der Gäste nach der ersten Zeile im Winkelhaken keine Lust mehr hatte und auf den Hof verschwand, war ich im ersten Moment doch enttäuscht. Aber man kann einem Erwachsenen wohl sagen, daß manche Arbeit am Anfang schwer ist und er durchhalten möge und ein Lohn sich einstellen werde. Spricht man so zu einem Kind und baut womöglich Druck auf, riskiert man, manifeste Ablehnung zu provozieren. Also hielt ich die Klappe und übte mich nach Kräften in Langmut. Dieses Vorgehen wird an unseren staatlichen Schulen leider nicht in Erwägung gezogen, da eine Lehre im Lehrplan steht, die sehr eingeschränkte Begriffe von Bildung und Ordnung hat und keinen von Freiheit, Persönlichkeit und Eigensinn. Sicherlich ist schon herausgeklungen (und habe ich im letzten Beitrag ausgeführt), wie wenig mir die Pädagogik als Wissenschaft oder Methode einleuchtet. (Meine Diplom-Arbeit als Sozialpädagoge habe ich über die Mißlichkeit des Erziehungsgedankens im Vollzug der Untersuchungshaft von Jugendlichen geschrieben.) Und nun ergab sich meine durch antipädagogische Theorie leicht zu gewinnende Einsicht, daß wir zwischendurch immer mal wieder eine Eichelschlacht auf dem Hof und dergleichen einlegen mußten, weil meine Gäste ein stärkeres Bedürfnis nach Bewegung hatten als etwa Design-Studenten.

Wir haben mit meiner Langmut-Übung und ohne Streß immerhin binnen fünf halben Tagen ein Büchlein in Broschurform angefertigt. Grundlage ist ein Gedicht von Christian Morgenstern: „Neue Bildungen, der Natur vorgeschlagen“ (siehe Fotos). Diesen Text haben wir durch eigene Schöpfungen ergänzt, was den Titel des Werkes, genauer: die Autorenzeile erklärt. Er ist gesetzt aus Futura schmalhalbfett, Futura Buch und Steiler Futura. Die Morgenstern-Zeilen innen sind in braun gedruckt, unsere Erfindungen blau. Das nächste Bild zeigt links drei Morgenstern-Zeilen in Garamond und rechts drei Schöpfungen von uns in Schreibmaschinenschrift und Futura schmalmager. Meine Seitenplanung geriet schnell durcheinander, nicht nur wegen der amüsanten Ablenkungen, sondern weil ich in der Werkstatt auch immerzu auf alle möglichen Gefahrenquellen achten mußte und Sicherheitsbelehrungen wiederholen. (Es ist auch kein Unfall passiert.) Aber als Handwerker ist man an Improvisation gewöhnt, so daß das Büchlein zwar nicht wie geplant, aber ausreichend adrett entstehen konnte.

Das nächste Foto zeigt magere und dreiviertelfette Futura. Danach links die „Gier(!)affenschlange“ in magerer Pracht-Antiqua und rechts Morgensternzeilen in schmalfetter Pracht-Antiqua mit einem Linolschnitt. Geplant hatte ich, daß die Praktikanten den Linolschnitt anfertigen, aber das Material ist so hart, daß ich für den Walfischvogel selbst zu den Messern griff. Inzwischen hatten sich die beiden die Arbeit klassisch geteilt: Malte war als Schriftsetzer tätig. Er fand sich im Setzkasten erstaunlich schnell zurecht. Die Lettern liegen darin in etwa 125 Fächer verteilt. Freilich mußte Malte nicht wissen, wo die Buchstaben mit Akzenten liegen, aber er merkte sich sehr fix, wo er die häufigsten Typen finden würde. Luca arbeitete an der Presse als Buchdrucker. Es gibt an meiner Maschine eine Schwachstelle: Der Walzenlauf ist etwas ungünstig konstruiert, die Walzen springen an einer Stelle, wenn man den Hebel ohne Feingefühl führt. Luca hatte das bald intuitiv im Griff. Das etwas schwierigere Einrichten der Druckform oblag mir. An der Papierschneidemaschine arbeiteten wir zu dritt. Es handelt sich dabei um die einzige moderne Maschine meiner Werkstatt, eine große Wohlenberg mit Lichtschranke, so daß Unfälle mit dem Messer ausgeschlossen sind. Freilich stand ich beim Schneiden immer dabei. Und das Einbinden mit Nadel und Garn erledigte ich am Ende allein, eine Woche ist für ein solches Projekt nicht viel.

Auf dem nächsten Bild ist die Gänseschmalzblume aus Excelsior (Englische Schreibschrift/Anglaise) gesetzt, darunter eine halbfette kursive Fundamental. Rechts die Unger-Fraktur, über die ich früher schon geschrieben habe. Sie ist so gut lesbar wegen ihrer Nähe zu unserer Antiqua. Der Linolschnitt drückt erstens durch, weil das Papier sehr lichtdurchlässig ist (geringe Opazität), und ein bißchen Farbe hat auch abgezogen, wir hatten einfach nicht genügend Trockenzeit in der einen Woche. Auf der letzten Seite das Impressum in kursiver und gewöhnlicher Garamond.

Zu Hause haben wir einmal versucht zu pokern, weil die Jungs pokern wollten. Die Regeln dafür fanden wir im Internet, aber sie erschienen uns zu kompliziert. Außerdem fehlte es uns an Geld. Doch wozu waren wir täglich in einer Offizin? Geld an sich ist bekanntlich schnöde, aber es ist eine Art Urkunde für einen Tauschwert und wird deshalb oft fein entworfen. Wie die fette Schrift auf unserem Foto heißt, weiß ich leider nicht. Werde mal im Forum des Bleisetzers fragen. Solche häßlichen Schriften nannten wir in der Druckerei Rapputan, wo ich früher Schriftsetzer war, Klamottenschriften. Das erscheint mir heute noch mir passend.

Aktualisierung: Das Bleisetzer-Forum wird von einem Kenner der Bleisatzschriften gelesen, der mir nun schrieb: “Die gesuchte “50 Euro”-Schrift heißt Belvedere, von der Bauerschen Gießerei. Entwerfer war Heinrich Wieynck 1906.”

Als ich mich bei Luca und Malte erkundigte, wie die Bank denn heißen solle, die unsere Note herausgibt, sagte Luca sofort: „Bescheuerte Bank“. Dies deuchte uns nach kurzer Beratung überaus geeignet.

Mit dem Pokern hat es dann nicht recht geklappt, weil wir keine vernünftigen Regeln erfinden konnten. Luca hat öfter versucht, Einkäufe und Museums-Billetts mit unserem Geld zu bezahlen, aber die Note der Bescheuerten Bank fand keine Akzeptanz. Obwohl der Name dieser Bank aus der Chevalier gesetzt ist. Formen einer solchen Schrift finden sich auch auf der Dollar-Note.

Gearbeitet habe ich in dieser einen Woche freilich nicht. Nur ein paarmal kam Kundschaft, um Ware abzuholen, die ich in der Vorwoche gedruckt hatte, wobei auch das Foto von uns dreien entstand, für das wir Susanne Fleck herzlich danken. In der Werkstatt habe ich vor Trubel das Fotografieren schlicht vergessen.

Ich war etwas in Sorge, daß meine beiden unbefangenen Gäste zuviel mit meinen Kunden reden würden, interne Betriebsangelegenheiten ausplaudern, aber meine Kunden waren von meinen Gästen sehr angetan. Ich hatte bald das Gefühl, es wäre förderlich fürs Geschäft, zwei freundliche Buben Konversation treiben zu lassen. Meine Kunden schauten sich an, wie weit es die Papierflieger auf der Straße brachten und ließen sich auch Mitbringsel aus dem Naturkundemuseum vorführen.

Mir war nach einer Woche wieder einmal deutlich geworden, welches Vergnügen den Erwachsenen in ihrer abgeschlossenen Arbeitswelt entgeht, wenn sie Kinder in einer abgeschlossenen Schulwelt aufbewahren und sich nur abends treffen. Und für Kinder wäre es freilich auch interessant, mehr von der Arbeitswelt mitzubekommen. Zwar spielt sich Arbeit viel im Büro ab, aber ich fand es als Kind absolut großartig, wenn mich meine Eltern in ihre Büros mitnahmen: meine Mutter, die ein Bilderbuchlektorat leitete, in den Kinderbuchverlag Berlin, mein Vater, Mitglied der Chefredaktion, in die Redaktion der NBI (Neue Berliner Illustrierte). Ich konnte mich dort frei bewegen und lernte viele Leute und ihre Arbeitsplätze kennen. Am aufregendsten war, als mich ein Fotograf der Illustrierten mit in ein Museum nahm, wo ich schwarzen Stoff hinter Vitrinen hielt, damit er blendfrei fotografieren konnte. Mit eitel Freude betrachtete ich die Bilder später in der Illustrierten – und fand vor allem den schwarzen Hintergrund überaus gelungen. Und ich hatte eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was meine Eltern tagsüber anstellten.

— Martin Z. Schröder

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Farben für Max Goldt · 2. November 2007


Heute kamen die Muster für die grüne Haut des Max-Goldt-Büchleins II. Ich habe erst einmal die Einladung zur Trauung fertiggedruckt, also heute die Seite 1. Die Excelsior ist eine so schöne Type! Wie natürlich dieser kalligraphische Zug wirkt, obwohl er natürlich kein Federzug ist, sondern sozusagen mit den Mitteln des 20. Jahrhunderts vektorisiert wurde, also geglättet für den Bleisatz-Guß. In einem Sepia-Ton auf Echt Bütten.

Auf den nächsten Fotos ist zu sehen, wie die Druckform gebaut wurde und wie spezieller Ausschluß, so nennt man die nichtdruckenden Teile innerhalb einer Schriftzeile, gearbeitet ist, um unter diese gewaltig ausladenden Überhänge zu passen. Ich drucke die großen Grade dieser Type selten – und ich kann mich noch immer nicht daran satt sehen, an dieser geschmeidigen Feinheit, die dem Blei hier verliehen wurde und die ich dann auf das Papier transportieren darf. Ich verneige mich innerlich mehrmals am Tag vor den Menschen, die mir meinen Beruf ermöglicht haben durch ihre großartige Arbeit.

Wieder hochgekommen aus der Verneigerei habe ich ganz gierig das grüne Glitzerzeug ausprobiert, gleich mit dem Satz, wie er in der Maschine hing. Wollte doch sehen, wie eine Druckfarbe auf so einem Material steht. Hm, der Sepia-Ton deckt ganz gut, aber er ist recht dunkel. Ich gab weiß dazu und probierte, dann wusch ich die Farbe (mit Waschbenzin) ganz von der Maschine und ließ reines Weiß einlaufen. Da hab ich dann etwas rote Farbe reingetupft, und dann habe ich, weil auch das nicht deckte, Bologneser Kreide und Drucköl zugesetzt. Fetter Farbauftrag kann ganz hübsche Effekte geben, also das sonst unerwünschte Schmitzen, wo die Farbe an den Rand des Striches gedrückt wird. Den Metallicfarbenkatalog hab ich mir angesehen, diese Farben decken sehr gut. Aber silber auf metallicgrün? Dann hab ich Überdrucken ausprobiert. Ich könnte ja eine Farbfläche vordrucken und dann darüber Schrift. Morgen werde ich sehen, ob die Farben noch glänzen, wenn sie trocken sind. Mir wäre lieber, sie wären stumpf auf dem glänzenden Material. Das mir aber als Fläche gut gefällt. Ob ich den Autor frage, was er dazu meint? Aber vielleicht sollte ich bei Arbeitsteilung bleiben: der Autor den Inhalt, ich den Anzug.

Das alles ist nur Vorbereitung für den Entwurf. Bevor ich die technischen Möglichkeiten nicht kenne, kann ich schlecht entwerfen. Die Bilder geben ein paar Einblicke in einige Zeit meines heutigen Werkstatt-Tages. Es war ein Vergnügen! Später habe ich noch dunkelgrün angesetzt für Visitenkarten, aber dann war das Tageslicht zu dunkelgrau, um den gewünschten Ton noch genau treffen zu können. Hoffentlich gibt’s morgen ordentlich Licht auf der Straße. Heute hatte ich Zeit, das Papier fürs Goldt-Büchlein zu kalkulieren. Darüber berichte ich später.

Jetzt gibt es noch ein paar Bilder aus der Lightbox, die aufgeht und eine Vergrößerung zeigt, wenn man das Bild klickt. Und vorwärts und rückwärts geht es auch, bitte mit der Maus übers Bild fahren und auf die Hinweise achten.

— Martin Z. Schröder

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Englische Schreibschrift · 29. Oktober 2007

Heute habe ich eine Einladung zur Trauung gedruckt. Meine Kunden kamen zum Andruck, weil ihnen die Farbe wichtig war, die ich manchmal von Hand mische. Für den heute benötigten Sepia-Ton verwendete ich ein bläuliches, also kaltes Rot, auch als Weinrot geläufig, das ich mit Hellbraun anwärmte und mit Dunkelbraun abtönte.

Für den Satz habe ich die Excelsior verwendet, eine Englische Schreibschrift, die ich in der Bauerschen Gießerei in Barcelona gekauft habe. D.h. ursprünglich habe ich die mal in den 1990er Jahren von der Gießerei Wagner in Ingolstadt gekauft, die sich die Matrizen aus Barcelona ausgeliehen hatte. Jahre später gab es die Gießerei nicht mehr. 2006 habe ich Kontakt nach Barcelona geknüpft, wo die Bauersche Gießerei schon früher eine von zwei spanischen Filialen hatte, die jetzt als einzige europäische Gießerei außer der Firma Stempel übriggeblieben ist. Gießerei für Handsatzschriften wohlgemerkt, es gibt noch Spezialbetriebe für andere Arten von Satzmaterial, aber das würde hier wieder zu sehr ins Detail führen.

Englische Schreibschrift ist eine spaßige Angelegenheit, dafür braucht man ein bißchen Erfahrung. Diverse Buchstaben gibt es in zwei Varianten, einmal innerhalb eines Wortes einzusetzen, einmal am Ende: r und Schluß-r, t und Schluß-t, auch zwei e, zwei s, dazu Ligaturen (Buchstabenverbindungen) von ch, ck, ff, fi, fl sowie beispielsweise in der Excelsior zwei verschiedene Versalien T. Der Setzer muß das alles während des Setzens bedenken, er muß das Druckbild vor Augen haben und wissen, daß er ein Schluß-r zwar gewöhnlich ans Wortende setzt, aber nicht vor ein Satzzeichen wie den Punkt oder das Komma, weil sonst ein unschönes Loch entstünde. Er muß auch wissen, daß es zwei z gibt: eines mit Unterlänge, eines ohne; und planvoll ist das jeweilige für ein schönes Gesamtbild zu verwenden. Außerdem wird er mit der Zeit Erfahrungen sammeln, welchen Wortzwischenraum er einsetzt, weil manche Buchstaben einen solche Anstrich haben, daß vor ihnen ein weiter Raum sich bildet, der mit gewöhnlichem Wortzwischenraum ein Loch würde.

Englische Schreibschrift imitiert Handschrift, den kalligraphischen Zug der Spitzfeder, die einen breiteren Strich zieht, wenn man sie durch Aufdrücken ein wenig spreizt. Wie so etwas original wirkt, ist in meinem Schaufenster unter Kalligraphie zu sehen.

Die ersten Fotos zeigen einen vergrößerten und deshalb die Unregelmäßigkeit des Buchdrucks etwas gemein herausstellend einen Abzug “in der Stiftskirche”, darunter einmal im Bleisatz wie ihn der Schriftsetzer sieht, also kopfstehend gespiegelt, darunter für den Laien zur besseren Sicht gespiegelt auf den Fuß gestellt (eine Ansicht von der einem Schriftsetzer schwindelig wird, für meine Augen ist das richtig gemein). Zwischen “in” und “der” liegt ein 3 Didot-Punkte breites Spatium, zwischen “der” und “Stiftskirche” liegt nichts, weil das S so schwungvoll anhebt, daß es keinen Raum mehr braucht.

Die zweite Bildserie (Abzug, Bleisatz, Bleisatz gespiegelt) zeigt die beiden T in Tag und Trauung. Das eine erinnert an ein C, ich setze es nur dort ein, wo der Kontext die Bedeutung des Zeichens als T selbstverständlich wirken läßt.

Schöne Verschlingungen, was? Eine herrliche Arbeit, die einem solche Bilder vor Augen stellt. Welche Handwerkskunst steckt in diesen bleiernen Typen! Einige Verantwortung hat der Typograf, der Schriftsetzer, der Drucker, auf je seinem Gebiet vernünftig zu hantieren, also die Typen ihrem Duktus entsprechend zu verwenden, sie mit Vorsicht zu setzen, damit sie nicht brechen und schließlich sie mit Zartgefühl zu drucken und zu waschen.

Eine Nachfrage wird vorab beantwortet: Was sind das für Einschußlöcher in den flachen Teilen? Das sind Einstiche von der Ahle. Erstens prüft man so, ob die Zeile in der Form nicht wackelt, zweitens kann man so angepiekt die dicken Teile (Quadrate, Gevierte, Halbgevierte) gut herausheben. Ich mache das selten, aber wenn ich muß, dann handfest. Diese Stellen des Blindmaterials darf man so behandeln, es hat keine weiteren Auswirkungen.

— Martin Z. Schröder

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