Neujahrskarte 2013
Dieses alte Galvano, also eine mit Kupfer galvanisierte Druckform aus Blei, regte Lars, Freund des Hauses, an, über eine Neujahrskarte nachzudenken. Aus den Rädern sollten Schweife mit Sternenfunken schlagen, wenn das Gefährt mit dem Jahr 2013 vorbeizische.
Ein Abzug wurde hergestellt, ergänzendes Satzmaterial gefunden und über den Entwurf nachgedacht.
Und dieser nachgebaut wurde die Druckform.
Am Ende druckte ich die Karte in drei Farben: Englischrot die Kutsche, Blau die Sterne und Silber einen Stern und die Spitzfederschwünge. Die blaue 2013 ist der Zentenar-Fraktur entnommen.
Die Karte ist in der Abteilung Neujahrskarten im Online-Shop der Druckerey zu haben.
Tannengrün mit Schnee für Koksempfehlung
Ein Rahmen aus beschneitem Tannengrün, ein recht helles Grün allerdings.
Weil nämlich diese Karte eigentlich gedruckt werden sollte, dann aber auf Facebook Interesse an der drogenfreien Variante geäußert wurde.
Gedruckt auf dem Heidelberger Tiegel.
Gedruckt von alten Bleilettern.
Und diese Schrift heißt Schneekönigin. Erstguß 1909. Sie wurde hier zusammen mit der Bigband eingesetzt.
Der Tannengrünrahmen bei den Weihnachtskarten im Online-Shop der Druckerey.
Und die Kokskarte in der Abteilung Wodka und Koks im Shop.
Eine schöne Neujahrskarte wird es demnächst auch noch geben.
tags: bigband, koks, schneekönigin, weihnachten, weihnachtsschmuckCordbettwäsche zum Buchbinder
Alles ist gedruckt. Am 11. Mai habe ich hier mit der Berichterstattung begonnen, nach fünf Monaten ist meine Arbeit an der Herstellung beendet. Nun sind die Sachen beim Buchbinder. 16 Kartons mit dem Buchinhalt, 6 Kartons mit dem grünen Umschlag und 6 Pakete mit dem blauen Umschlag. In der Buchbinderei Penkwitz in Berlin-Kreuzberg werden die Bogen maschinell gefalzt und die Kartone gerillt. Dann wird alles zur Buchbinderei Lüderitz & Bauer ein paar Straßen weiter geschafft. Dort werden geschickte Buchbinderinnen die Bogen zusammentragen und ineinanderstecken und werden die Büchlein auf einer Fadenknotenheftmaschine, Baujahr 1952, geheftet. Dann wird alles wieder zu Penkwitz zum Beschneiden gebracht, von dort geht es ein zweites Mal zu Lüderitz & Bauer, wo nun die Umschläge von Hand umgelegt werden, die Büchlein einzeln verpackt werden und die Verpackung mit der im Buch stehenden Nummer beschriftet wird. Danach hole ich die fertigen Sachen ab. Ich werde die Buchbinderinnen aber wie beim letzten Mal bei der Arbeit besuchen.
Für den Buchbinder habe ich ein Exemplar zusammengetragen und beschnitten und geheftet und die Seiten von Hand numeriert. Schönes Gefühl, das erste Exemplar in der Hand zu halten.
Die Mittelseite innen, hier nur mit Draht geklammert. Das nennt sich Drahtrückstichbroschur, wenn es der Buchbinder macht. Aber das Büchlein bekommt ja eine Fadenknotenheftung, die ungleich schöner ist.
Ich blättere gern darin. Und erinnere mich bei manchen Seiten an die Arbeit daran, den großen Aufwand bei Seiten wie dieser.
Das Impressum, und auf dem grünen Umschlag steht auch noch ein Text.
Cordbettwäsche von vorn und von hinten.
Und die Lücke wird mit einem Brot gefüllt. Ein Leckerbissen wird Lückenbüßer.
Diese Arbeit ist vorbei. Nun wird der Vertrieb vorbereitet. Ich gebe hier Nachricht, wenn das Buch bestellt werden kann. Ich will erst sicher sein, daß in der Buchbinderei alles glattgeht. Übrigens sind in diesem Blog nun 2500 Fotos versammelt. Fällt mir gerade auf. So en passant.
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