Empfehlung
Der hier schon mehrfach erwähnte Papierladen R.S.V.P. bietet in seinem Online-Shop eine Weihnachtskarte aus meiner Werkstatt an. Außerdem eine Neujahrskarte. Beides eigens für R.S.V.P. auf dessen hauseigenem Papier der Marke Rivoli gedruckt und nur dort erhältlich. Durch Stöbern findet man dort noch mehr aus der Druckerey. Und andere hübsche Dinge.
Wenn ich in die Werkstatt komme und wenn ich sie verlasse, kann ich dieses Schild nicht übersehen.
Und je öfter ich das Schild lesen muß, desto fragwürdiger erscheint mir seine Mitteilung. Zumal im Zusammenhang mit dem Piktogramm darunter. Ich interpretiere also beispielsweise: Fußgänger! Benutzt die andere Straßenseite, Frauen und Kinder zuerst! Oder: Die gebetenen männlichen Fußgänger benutzen bereits die andere Straßenseite. Frauen und Kinder dagegen sind dem Pfeil nachgegangen. Was soll ich von meinen Stadtverwaltern halten, wenn diese ihrer Sprache nicht mächtig sind und mir ein solches Kauderwelsch vor die Nase setzen?

Simon Wehr am 29. Oktober 2009 # :
Ich finde es sowieso beeindruckend, dass bei einem komplett gesperrten Fußweg noch ein Hinweisschild angebracht wird, dass man auf der anderen Straßenseite gehen soll …
Martin Z. Schröder am 29. Oktober 2009 # :
Zwei Schilder! Eines für deutsch radebrechende Fußgänger, ein zweites für Frauen und Kinder. Nur keines für mich. Vielleicht traut man denen, die der deutschen Sprache umfassender mächtig sind, also auch ein wenig Grammatik können, auch zu, selbst auf den Gedanken zu kommen, die Straßenseite zu wechseln. Jedenfalls ist noch niemand vor meinem Fenster verzweifelt, weil ihm keine Lösung für das Problem der Straßensperrung angeboten wurde. Darum muß man feststellen: die gebrauchsgrafischen Baustellensicherer haben ihre Aufgabe erfüllt.