... dieses Glück der Einheit von Wort und Buchgestaltung ...
Heute bespricht Andreas Platthaus in der F.A.Z. den Atlas van de nieuwe Nederlandse vleermuizen so freundlich (“ein bibliophiles Schmuckstück mit köstlichen Textminiaturen” / “Musterbuch des Schröderschen Schaffens” / “Handwerk in einer Qualität, wie Max Goldt sie in seinen Texten immer wieder einklagt und selbst stilistisch so zuverlässig einlöst, dass ihm dieses Glück der Einheit von Wort und Buchgestaltung von Herzen zu gönnen ist.”), daß ich fürchte, wir werden bald damit ausverkauft sein.
Einserseits ist es wirklich schön, wenn eine Arbeit so gefragt ist. Aber nach neun Monaten Beschäftigung ist es auch angenehm, sie immer mal wieder in die Hand nehmen zu können zum Verkauf. Aber alles kann man nun wirklich nicht haben, und ich werde mich überhaupt nicht beschweren. Wenn im Jahre 2010 der dritte Band der Trilogie erscheint, wie wir es vorsehen, kommen damit auch noch einmal 50 Vleermuizen zusammen mit dem Plastikthermometer und dem Band 3 in einem eigens gefertigten Schuber auf den Markt.

Georg Kraus am 24. Januar 2009 # :
Nein, nein — dieses eine mal bitte kein “aber”.
Die Rezension stellt einen wunderbaren Erfolg für Ihr gemeinsames Schaffen dar. Das sollten Sie pur genießen. Sie werden ob des Erfolges schon nicht abheben, sondern hübsch bescheiden bleiben.
Mein persönliches Problem mit dem Werk, das ich bereits hier geschildert hatte, nachdem ich es erstmals in Händen hielt, bleibt bestehen: Ich kann mich nicht auf den Text konzentrieren, weil mein Auge immer wieder an den Details der Schriften und der satztechnischen Umsetzungen hängenbleibt. Ich erinnere mich dann an die vielen Einträge hier, in denen Sie den Aufbau der einzelnen Seiten beschrieben und mit uns diskutierten. Auf diese Weise habe ich noch nie ein Werk wachsen sehen. Das ist für mich eine sehr neue und sehr schöne Erfahrung.
MZS am 25. Januar 2009 # :
Als prompt gestern ein Freund und Kunde einen Entwurf kritisierte, maulte ich zurück, ich hätte es nun von der FAZ herself schriftlich, wie toll ich Hecht das könne und so, und er solle da in seinem Kreuzberg, typisch old Westberlin, nicht nörgeln. Na, da flog mir ja was um die Ohren, ich hab es lieber gleich vergessen und einen neuen Entwurf gemacht. Ja, hübsch bescheiden bleiben, was bleibt einem sonst übrig?