Das Telekom-Dramolett · 7. Januar 2014

Neulich fiel mir auf, daß mein Porträt in diesem Blog links oben nicht mit mir mitaltert. Erst wollte ich es austauschen, aber dann dachte ich: Immerzu alles renovieren, nee. Soll das Bild da doch vergilben und zerbröseln, bis es irgendwann von alleine runterfällt.

Aber damit die geschätzten Abonnenten mich nicht eines Tages nach meinem Sohn fragen, wenn sie mich mal besuchen, zeige ich ihnen, Ihnen, sehr verehrte Leser, das strahlende Altertum in diesen beiden Bildern.

Der Fotograf Jan Hinkel hat Ende letzten Jahres Bilder in meiner Werkstatt für eine Serie über traditionelles Handwerk gemacht und mir gestattet, das mich zwischen meinen Druckpressen zeigende hier abzubilden. Die auf dem Bild linke Maschine ist meine erste Presse, die jünger ist als ich: Baujahr 1969.

Die treuen Leser wissen, daß ich gelegentlich fachfremde Geschichten hier im Druckerey-Blog veröffentliche. Heute ein Dramolett, das im Netzwerk Facebook entstanden ist. Die vollständige Lektüre erfordert allerdings einige Langmut. Ungeduldigen Lesern rate ich von der Lektüre ab. Es besteht Über- sowie Verdruß-Gefahr.

18. September 2013 um 23:03 Uhr:
Ich werde seit Wochen von der Telekom mit falschen Ankündigungen hingehalten. Ich bin mit meinem Geschäft umgezogen und habe das sofort bei der Telekom angemeldet. Erst hieß es, es sei kein Problem. Dann hieß es, es werde ein Vierteljahr dauern mit dem Internet, weil gebaut werden müsse (in den Räumen liegt eine Leitung des Vormieters, der Techniker der Telekom fand es lustig, daß seine Firma das nicht weiß). Dann hieß es, ich solle erst nur einen Telefonanschluß nehmen und dann das Internet dazubuchen, das dauere nur zehn Tage. Das tat ich. Dann wurde ich angerufen, ich solle doch einen Entertainment-Anschluß buchen, da sei das Internet schneller. Das tat ich. Dann wurde ich angerufen und gefragt, was ich denn als Firma mit einem Entertainment-Anschluß wolle, und auf Nachfrage: Nein, der biete kein schnelleres Netz, ich bekäme das normale, es dauere zehn Tage. Entertainment wurde storniert. Diese zehn Tage sind nun um, aber ich habe kein Internet. Heute wurde ich angerufen, ob ich nicht einen Entertainment-Anschluß haben wolle, da sei das Internet schneller. Im übrigen könne es nun eine, zwei oder drei Wochen dauern, bis ich Internet habe. Man wisse es nicht. Man arbeite daran. Ich ziehe übrigens nicht aufs Land in ein alleinstehendes Haus im Wald, sondern von Berlin-Pankow nach Berlin-Weißensee, 3 Kilometer öffentliche Straße weiter. Was soll ich davon halten, will man mich in den Wahnsinn treiben? Ich habe etwa 15 Anrufe von der Telekom bekommen, mit Angeboten, Widerrufen, unsinnigen Aussagen mit mir unbekannten Fachbegriffen. Dabei möchte ich nur eines: Internet. Ob die Facebook-Telekom mir helfen kann?

Telekom-hilft: Guten Morgen Martin, es ist gut, dass Sie sich an uns wenden. Seit Ihrer Auftragserteilung ist ein großes Wirrwarr entstanden. So darf Kundenservice selbstverständlich nicht laufen. Da ich nun nicht sagen kann, weshalb die unterschiedlichen Aussagen entstanden sind, ist es am besten, wenn wir uns die Historie selbst ansehen. Wir schauen, was mit der Bereitstellung ist und ob diese schnellstmöglich umgesetzt werden kann. Wir informieren Sie und besprechen mit Ihnen den weiteren Weg. Einverstanden? Zuguterletzt benötigen wir Ihre Daten, wie Kundennummer, Anschrift, eine Rückrufnummer und den Link zu Ihrem Posting. All dies senden Sie uns bitte an die unter „Info“ hinterlegte E-Mail-Adresse. Im Betreff notieren Sie bitte „FN: Umzug – Bereitstellung fehlt“. Vielen Dank für Ihre bisherige Geduld und Mühe! Gruß Jacqueline??
19. September 2013 um 08:44

Martin Z. Schröder: Am Abend dieses Tages habe ich die gewünschten Daten übersandt. Sind sie angekommen?
24. September 2013 um 08:00

NL: Na, da sind wir aber mal gespannt!
24. September 2013 um 09:15

Telekom-hilft: Hallo Martin. Ihre E-Mail ist wohlbehalten bei uns eingetroffen, vielen Dank. Keine Sorge, sie wird dort aber keine Wurzeln schlagen. Natürlich werden Sie dann von uns hören. Viele Grüße Joyce
24. September 2013 um 13:50??

Martin Z. Schröder: Immerhin bekam ich heute einen freundlichen Anruf, der mir bis Freitag einen Zwischenbescheid ankündigte. Es muß enorm kompliziert sein. Aber man ist dankbar für jedes Bröselchen.
24. September 2013 um 19:15

EH: Das ist ja eine Odyssee, Joyce.
24. September 2013 um 19:30

Martin Z. Schröder: Eben habe ich noch einmal nachgeschaut: Um den 27. Juli herum habe ich den Umzug angemeldet. Die Telekom kann zwei Monate nach einer Umzugsbestellung innerhalb der größten deutschen Stadt noch nicht einmal sagen, wann sie Internet schaltet auf einen DSL-fähigen und bereits funktionierenden Telefonanschluß, an dem der Router hängt und wartet. Die Facebook-Hilfe braucht immerhin nur vier Werktage für die Eingangsbestätigung (auf Nachfrage!) einer E-Mail (also keine Postkarte), und dann vier weitere Tage für einen Zwischenbescheid, der vermutlich einen weiteren Zwischenbescheid ankündigen wird. Das sind inklusive Sonntag neun Tage. Hätte eine Partei zur Bundestagswahl versprochen, die Telekom vom Entwicklungshilfeministerium zwangsverwalten zu lassen, hätte ich die gewählt.
25. September 2013 um 06:59

Martin Z. Schröder: So plätschern die Tage dahin. Und niemand hilft. Gibt es über das Ummelden eines Anschlusses, die vielen Anrufe und die seit einer Woche überaus leise, eher geräuschlos und derart doch allzu wenig merklich laufende Hilfsaktion der Facebook-Telekom so was wie eine »Sendung mit der Maus«, damit man mal versteht, was da für enorme Vorgänge ablaufen? Ein Umlauf? Nein. Es muß unvorstellbar groß sein. Ich kann nur vermuten und spekulieren: Muß ein, ähem, nun, also, ich meine, vielleicht ein Knopf gedrückt werden? Oder gar eine, ich wage es mir kaum vor Augen zu führen, es ist ja ein Riesenaufwand für die armen Leute, eine – Taste?
HErr, erbarme Dich meiner!
26. September 2013 um 00:43

RH: Bei der Telekom hilft HErr leider nicht. Nur Öffentlichkeit.
26. September 2013 um 06:23

Telekom-hilft: Hallo Martin. Mein Kollege hat eben versucht, Sie zu erreichen. Eine Nachricht wurde auf Band hinterlassen. Machen Sie sich bitte keine Sorgen. Das mit dem Internet Anschluss ist gerade ein bisschen kompliziert, aber wir arbeiten an einer Lösung. Wenn Sie uns mitteilen, wann Sie erreichbar sind, kontaktieren wir Sie gerne nochmals. Liebe Grüße Joyce
26. September 2013 um 11:27

Martin Z. Schröder: Mittags ein Anruf von der Telekom: Wegen Netzumbau zur Zeit kein DSL möglich, es kann eine Woche bis ein Jahr dauern. Auch keine Funkkapazität (Funk möchte ich wegen meiner historischen Telefone sowieso nicht.) Soll ich mir weiterhin keine Sorgen machen?
26. September 2013 um 12:40 via Handy

LS: Kann man für den nächsten Umzug schon irgendwie vorbeugen bzw. planen? Gibt es also irgendwelche Listen, in die man sich jetzt schon eintragen kann, wenn man plant so in 2, 3 Jahren umzuziehen? Gerade jetzt, wo Internet scheinbar knapp wird, würde ich gerne schon proaktiv handeln!
26. September 2013 um 13:20

Martin Z. Schröder: Vielleicht kann man sich aus dem Ausland eine Leitung legen lassen.
26. September 2013 um 14:25 via Handy

Telekom-hilft: Hi Martin, meine Kollegin wird sich erneut bei Ihnen melden. Lars, eine vorzeitige „Reservierung“ ist leider nicht möglich. Aber ich drücke schon einmal die Daumen, dass es klappt, wenn es soweit ist. Liebe Grüße Finja
26. September 2013 um 15:30

LS: Ich kann mich übrigens gar nicht entsinnen, das wir zusammen Schweine gewaschen haben oder wieso hat hier jeder per se seine Duzklamotten an? Ich schweife vom Thema ab …
26. September 2013 um 16:17 via Handy

Martin Z. Schröder: Nachmittags ein Anruf von der Facebook-Telekom. Hurra, eine Übergangslösung, weil das DSL-Festnetzproblem noch nicht lösbar ist. Internet via Funk, bis der reguläre Anschluß steht. Ich bin gespannt, ob das klappt.
Lieber Herr S., Sie wurden gar nicht geduzt, nur mit dem Vornamen angesprochen. Hamburger Sie, nennt man das, wenn ich mich nicht irre. Im Gegensatz zum Berliner Du, wo man mit Nachnamen angesprochen und geduzt wird. Also: „Herr S., kannste mal die Jagdwurst rüberschieben“ im Gegensatz zu: „Lars, würden Sie mir bitte die Käsereibe reichen“.
26. September 2013 um 16:31

LS: Ist richtig, aber wie heißt das denn nun eigentlich? Ich kenn das andere Beispiel noch als »Kassiererinnen-Du«. Wikipedia meint: »Bei der Verwendung dieses häufig so genannten Hamburger Sie ist jedoch dieselbe Vorsicht geboten, wie beim „Duzen“, da die Verwendung des Vornamens bei der Anrede als ehrverletztend und damit als Beleidigung empfunden und geahndet (§185 StGB) werden kann.«
… muss ich mich jetzt also zutiefst ehrverletzt fühlen und es ahnden?
26. September 2013 um 16:43

Martin Z. Schröder: Kommt drauf an, wie Anwälte gern sagen. Möglicherweise ist man durch Facebook-Nutzung ohnehin mit jedem Du einverstanden.
26. September 2013 um 16:49

LS: Die »Telekom-hilft«-Seite verweist ja auf »www.eetiquette.de« und dort heißt es: »Beim ersten Kontakt sollte eine korrekte Anrede und Grußformel verwendet werden. Danach gerne lockerer formulieren«, wobei »locker« ja auch schnell »Ey Digga, haste mal ein paar Ocken?« sein kann – das will man dann ja auch nicht.
Entschuldigung übrigens, das ich nun Ihre Kommunikation hier mit so Kleinkrämerischen vermurkse.
26. September 2013 um 17:04

Martin Z. Schröder: Lockerer als korrekt beschreibt in meinen Augen nur eine leichte Lockerung. Warum aber soll man das »gerne« tun?
26. September 2013 um 17:07?

Telekom-hilft: Guten Abend zusammen, @Lars: Entschuldigung angenommen. Wir sind nicht nachtragend. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und viele Grüße Naruthai
26. September 2013 um 19:27

Martin Z. Schröder: Die Telekom hat mir den Stick als eigenhändig entgegenzunehmende Privatsendung an die Firmenadresse gesandt, wo ich natürlich nicht polizeilich gemeldet bin, weshalb der Paketmann die Sendung wieder mitnahm. Er schlug vor, meinen Betrieb als Zweitwohnsitz anzumelden. Ob die Telekom wohl in der Lage ist, mir ohne staatliche Administrationshilfe ein Paket zuzusenden? Werde ich für das Bestehen dieser Geduldsprobe eigentlich irgendwie entschädigt? Die Telekom gibt mir ein Gefühl von Wiederauferstehung der DDR.
28. September 2013 um 11:52 via Handy

AG: gut, dass es seit geraumer Zeit auch andere Anbieter gibt .. (die T. kann mich schon lange mal)
28. September 2013 um 11:59

Martin Z. Schröder: Der Vollständigkeit halber notiere ich, dass mich am Freitag eine Dame des Facebook-Telekomteams anrief, weil sie mir ein paar Tage vorher gesagt hatte, dass sie mich anrufen würde, um mir mitzuteilen, dass es „mit ganz viel Glück“ am 4. Oktober mit DSL klappen könnte. Solche Mitteilungen sind bei etwas Überlegung eine Kombination aus Zeitdiebstahl und Nervenraub, man könnte es auch Schikane nennen.
28. September 2013 um 12:28 via Handy

Telekom-hilft: Hallo Martin, meine Kollegin hat alles in die Wege geleitet, damit am 4. Oktober alles klappt. Selbstverständlich werden wir uns an diesem Tag bei Ihnen melden. Viele Grüße Heike
28. September 2013 um 15:29

Martin Z. Schröder: Sehr geehrtes Telekom-hilft-leider-bislang-auch-nicht-Team! Bitte melden Sie sich nur noch, wenn Sie mir etwas geben, was ich brauche. Sie dürfen mich anrufen, wenn ich DSL habe oder Sie mir den Stick so geschickt haben, daß ich ihn bekommen habe. Sie brauchen den mittlerweile über 20 Anrufen keine weiteren mit leeren Versprechen hinzuzufügen und meine Zeit zu verschwenden. Verschonen Sie mich mit Ankündigungen, bitte! Ich hoffe, Sie haben meine vorletzte Anmerkung zum Stick gesehen. Schicken Sie ihn mir bitte so, daß ich ihn am Firmensitz entgegennehmen kann. Meine Güte!
29. September 2013 um 00:25

Telekom-hilft: Hallo Martin, Ihren vorletzten Kommentar bezüglich des Sticks habe ich gelesen. Auch Ihre E-Mail vom 28. September 2013 ist angekommen. Mein Kollege kümmert sich um alles Weitere. Viele Grüße Melanie
30. September 2013 um 10:36

Martin Z. Schröder: Fürs Protokoll: Am Nachmittag Anruf des Hilfe-Teams, weil meine Nachricht über die Unzustellbarkeit eigenhändig zu übergebender Sendungen an Geschäftsadressen nicht verstanden wurde. Nach Erklärung und meiner Ablehnung der Sendung an die Privatadresse erneuter Versand auf geeignetem Wege zugesagt.
30. September 2013 um 19:41

VS: Mit einer Mischung aus Grusel, Ekel und auch Belustigung habe ich mich bis hierher durchgelesen. Das ist alles eine Satire für Ihren Blog, oder? Das kann nur eine Satire sein. Oh bitte, lieber Gott, lass es eine Satire sein! So etwas gibt es doch gar nicht
30. September 2013 um 20:21 via Handy

Martin Z. Schröder: Irre ist ja, daß ich ohne diese Facebook-Abteilung völlig im Regen stehen würde, mir hier aber eine gewisse Hoffnung gemacht wird. Während der normale Telekom-Service Funk in meinem Betrieb für technisch unmöglich erklärte, wird mit von der Facebook-Abteilung ein kostenloser Stick zugesprochen, der auch schon da wäre, wenn man sich mit dem Adressieren von Paketen klüger anstellen würde. Ob das Ding dann auch funktioniert, ist noch abzuwarten.
In der DDR hieß das Pendant zu dieser Veranstaltung hier »ABI« – Arbeiter-und-Bauern-Inspektion. Die dienten auch in erster Linie dazu, Unmut abzufangen und zu kanalisieren.
Man ist bei der Telekom umgeben von vielen netten Leuten, die Unmut abfangen und kanalisieren sollen, aber keinen Dienst erbringen, den der Kunde wünscht. Allein in diesem Strang haben binnen zwölf Tagen sechs Frauen der Telekom etwas hinterlassen (Jacqueline, Joyce, Finja, Naruthai, Heike, Melanie), telefoniert habe ich dann noch mit einem Herrn (Olli) und einer Dame (Name vergessen), die hier nicht schreiben. Der normale Telekom-Kundendienst hat in Gestalt eines Mannes und vielleicht zehn Frauen mit mir telefoniert. Also etwa zwanzig Menschen haben sich mit der Kommunikation mit mir befaßt, aber ich sitze immer noch ohne Internet da. Es ist offenbar niemand für irgend etwas verantwortlich, außer für Freundlichkeit.?
30. September 2013 um 22:16

VS: 20 Hausnummern weiter hat das, wenn ich mich recht entsinne, innerhalb weniger Tage funktioniert. Sie können sich gern in mein W-LAN einloggen …
1. Oktober 2013 um 08:13 via Handy

Martin Z. Schröder: Holla, heute ist überhaupt nichts passiert. Auf den Stick warte ich immer noch. Zügiger Versand ist bei der Telekom nicht vorgesehen.
1. Oktober 2013 um 20:37

RJ: kommt mir irgend wie bekannt vor …
2. Oktober 2013 um 10:22

Martin Z. Schröder: Heute kam eine E-Mail mit einem PDF von Rudolf Hossbach, der mir mitteilt, dass der Stick nicht zugestellt werden konnte und der Nummer einer Hotline. Soll ich schon wieder telefonieren?
2. Oktober 2013 um 11:25 via Handy

SK: „Gefällt mir“ anzukreuzen ist hier natürlich völlig unangebracht, eigentlich, gefällt mir nämlich gar nicht, was Ihnen da widerfährt – nur dass und wie Sie es beschreiben. Viel Glück und gute Nerven!
2. Oktober 2013 um 11:35

Martin Z. Schröder: Heute kam mit der Post ein großer Umschlag von der Telekom, in dem ich herzlich willkommen geheißen werde, das ö in meinem Namen ist durch ein Fragezeichen ersetzt. Davon habe ich auch viele. Dazu eine Mappe mit Einrichtungsunterlagen und einer CD für Windows für den Schnellstart. Mein Router schweigt dazu. Gibt‘s das Internet von der Telekom jetzt auf Papier? Wie geht denn das? Kann ich den Laptop mit der Mappe verbinden?
2. Oktober 2013 um 12:30 via Handy

Telekom-hilft: Hallo Martin, was lange währt, wird endlich gut. Aber Sie haben auch mehr als genug Geduld bewiesen. Olli hat mich informiert, dass Sie eben telefonisch alles Weitere besprochen haben. Er meldet sich Freitag wie vereinbart bei Ihnen. Viele Grüße Nadine
2. Oktober 2013 um 18:41

Martin Z. Schröder: Am Freitag soll es nun kommen, das Internet. Ich werde schon mal den Teevorrat aufstocken zum Abwarten
2. Oktober 2013 um 18:47

GA: ihr stellt euch aber auch beide ganz schön an. die Telekom-hilft-abteilung schickt eine ganze handballmanschaft in den satirenahen dialog und Martin Z. schaufelt immerschön drauf, heizt an u denkt bestimmt längst über ein nächstes buch nach.. meine erfahrungen mit telekom-hilft sind von erfreulicher statur. bisher wurde immer prompt geholfen.
2. Oktober 2013 um 19:29

Martin Z. Schröder: Ich hoffe, daß ich nicht noch öfter »Hilfe« brauche. Für einen (zahlenden!) Kunden ist der ganze Spaß hier gröbster Unfug. Das Prinzip dahinter lautet: Wer öffentlich meckert, der bekommt die bestellte Leistung etwas schneller als die andern, die wir (Zitat Telekom) »eine Woche bis ein Jahr« warten lassen.
2. Oktober 2013 um 19:43

GA: immerhin gibt es konkrete hilfe für die, die sich informieren u zeitgemäße wege suchen. dass eine riesenkrake wie die telekom überhaupt kundenorientierte pfade geht, ist begrüßenswert. stark verbesserungswürdig finde ich den konkreten kunden-dialog. welch groteske auswüchse dieser annehmen kann, zeigst du hier aufs schönste, Martin.
2. Oktober 2013 um 19:53

Martin Z. Schröder: Und jetzt ist auch noch das Telefon tot. Ist das die Hilfe?
4. Oktober 2013 um 10:10 via Handy

CG: heute ist der 4. Oktober! Wir warten alle wie diese Trauerburleske weitergeht!
4. Oktober 2013 um 10:26

Martin Z. Schröder: Sie haben die Leitung einfach ausgeknipst, wer in meinem Betrieb anruft, hört keine Störungsmeldung, sondern den üblichen Klingelton. Die entgangenen Aufträge zahle ich gern für die Telekom.
4. Oktober 2013 um 10:38 via Handy

CG: warum wundert mich das gar nicht … hatte dieses Jahr auch schon ein paar Begnungen mit der Telekom, die erinnern an der Zeit des Monopols … Halte durch, lieber Martin!
4. Oktober 2013 um 10:41

Martin Z. Schröder: Die Telekom teilt mir per SMS ihr Bedauern für die Störung mit. Zum Glück betreut diese Firma nicht mein Handy.
4. Oktober 2013 um 12:16 via Handy

Martin Z. Schröder: Mit der Post kommen drei Briefe von der Telekom. Einer enthält eine Art Begrüßung zum dem seit heute toten Anschluss, den ich angeblich am 27. 9. beauftragt habe und mit dem ich von Mitte September bis heute telefonieren konnte. Einer enthält eine Telefonkarte zu einem Stick, den ich nie bekommen habe und der dritte begrüßt mich als Kunden der Telekom für den Stick, den ich nicht bekommen habe. Ich danke sehr herzlich für diese viele liebe Post und sende auf diesem Wege recht herzliche Grüße zurück.
4. Oktober 2013 um 13:02 via Handy

Martin Z. Schröder: Fürs Protokoll: Anruf vom Hilfe-Team. Es ist eine größere Störung, die viele Leute betrifft. Wenn die behoben ist, funktioniert bei mir auch das Internet. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.
4. Oktober 2013 um 13:28 via Handy

Telekom-hilft: Hallo Herr Schröder. Ich habe eben mit Olli gesprochen und auch mitbekommen, dass Sie beide telefoniert haben. Im Hintergrund ist wirklich alles in Ordnung, die Kollegen sind dran, die größere Beeinträchtigung zu beseitigen. Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende. Olli meldet sich dann wie besprochen nächste Woche, um alles Weitere zu klären. Liebe Grüße Shari
4. Oktober 2013 um 14:47

Martin Z. Schröder: Eben rief mich eine Dame an von der Störungsstelle. Es gibt keine großräumige Störung. Hat Olli gelogen? Sie wollte mir erst einen Techniker ins Haus schicken, morgen mit einem schönen großen Zeitfenster. Hab ich abgelehnt. Heue ginge es nicht mehr, die Telekom habe ja noch 260 Millionen andere Kunden. Oder 26? Ich habe der Dame erklärt, dass hier ohnehin nichts zu reparieren ist, sondern draußen. Nun soll das morgen gemacht werden. Schönes Wochenende? Danke!
4. Oktober 2013 um 15:20 via Handy

Martin Z. Schröder: Ach nee, ein Wunder! Eben war ein Telekom-Techniker da. Betätigte sich im Keller am Schaltkasten, und als er wieder auftauchte, funktionierte nicht nur das Telefon wieder, sondern auch das Internet erstmals. Die »großräumige Störung« hat also die Telekom in ihren Protokollen und am Schaltkasten im Keller verursacht – und beseitigt.
Ob das nun hält? Ich kann mich noch nicht recht freuen. Ich hab die merkwürdige Befürchtung, daß die Telekom morgen alle Straßen in Weißensee aufreißt und alle Kabel austauscht. Jetzt beginnt die Bewältigung des Traumas.
Am Montag wird Olli mir sagen, wie die Telekom mich für all das Ungemach trösten möchte. Ich bin gespannt.
4. Oktober 2013 um 17:27

Martin Z. Schröder: Heute rief die Telekom an, um sich nach meiner Zufriedenheit mir ihr zu erkundigen. Ich gab die entsprechenden Auskünfte.
7. Oktober 2013 um 17:46

RH: Die hätte ich gerne gehört
7. Oktober 2013 um 17:50

Martin Z. Schröder: Ob die in der Telekom meine Nummern rumreichen? Meine Stimme klingt wahrscheinlich echt super. Eben rief mich eine heisere Dame an, um zu fragen, ob sie die Karte für den Stick aktivieren soll, den ich nicht bekommen habe. Ich habe meinen Verzicht auf diesen sinnlosen Service erklärt. Aber ganz nett. Ich sollte mir eine kostenpflichtige Telefonnummer zulegen, die Telekom würde mich zu einem reichen Mann machen.
7. Oktober 2013 um 18:38

GA: die haben dein profil längst mit nem krönchen versehen u wollen jetzt alle mal mit dir klönen..
7. Oktober 2013 um 18:46 via Handy

Martin Z. Schröder: Wer hat, der kann, heißt es bei der Telekom beim Griff zum Telefon.
7. Oktober 2013 um 18:57

Telekom-hilft: Hallo Martin, durch die Klärung Ihres Anliegens werden nun nach und nach auch die Anrufe aus unserem Hause verstummen. Warum die Kollegin wegen des Sticks angerufen hat, kann ich nicht ganz sagen, ich frage allerdings gerne bei Olli nach, ob es dort einen Zusammenhang gibt. Wie geht es Ihrem Anschluss denn zurzeit? Ist dieser weiterhin gesund und munter? Haben Sie noch eine ungeklärte Frage an uns? Wenn ja, lassen Sie es uns wissen. Ich freue mich, hoffentlich Positives von Ihnen zu hören. Viele Grüße Britta
8. Oktober 2013 um 12:35

Martin Z. Schröder: Liebe Britta, Ihre Frage nach dem Wohlergehen meines Anschlusses beunruhigt mich, ich dachte, ich muß mich bis zu meiner eigenen Invalidität nicht mehr darum kümmern. Lassen Sie bitte alles, wie es nun endlich geworden ist. Und fragen Sie bitte nicht nach dem sinnlosen Anruf, es hat nicht jeder meiner Nervenstärke für das, was so eine Frage auslösen kann.
Eine offene Frage hatte Olli letzte Woche aufgeworfen, er erwähnte vergangene Woche am Telefon, daß er mir am gestrigen Montag sagen wolle, wie die Telekom mich trösten und entschädigen könne. Hatte wohl keine Zeit. Schlage ich eben was vor. Ich dachte da an Geld, offen gestanden, denn die vielen schönen Telekom-Gespräche gingen ja eher zu meinen Lasten. Die Telekom hat mir, wenn ich nicht irre, schon 70 Euro für den Umzug abgeknöpft. Dazu hat sie mich dann wochenlang geärgert und mir viel Zeit gestohlen. Ich würde vorschlagen, daß mir die Umzugskosten komplett erlassen werden, weil es so schlecht lief. Und dazu einen Monat gratis telefonieren und surfen. Da kommen wir bei rund 110 Euro an. Von diesem Betrag würde ich mir nervenstärkende Mittel zulegen, um in den Zustand zurückzugelangen, in dem ich vor dem Umzug glücklich war.
17. November 2013 um 23:23

Martin Z. Schröder: Olli hat angerufen, und ich bekomme nun die Umzugskosten erstattet und ein Los, bei dem ich eine halbe Million Euro gewinnen kann. Na schön, das ist in Ordnung, ich bin getröstet, und wenn mich nicht in den kommenden Wochen wieder so viele Frauen von der Telekom anrufen, um meine Stimme zu hören, dann ist der Fall erledigt und kann in die Facebook-Akten und in die aller Geheimdienste dieser Welt eingehen.
8. Oktober 2013 um 15:27

GA: na immerhin. das ding könnt von der plotstruktur eigentlich gleich in serie gehen, so minisoapmäßig.. mit martin z. als helden u olli dot-com als antagonistischen strippenzieher.
8. Oktober 2013 um 15:53 via Handy

Martin Z. Schröder: Beim Strom wollten die Stadtwerke zweimal meine Adresse und meinen Zähler nicht anerkennen. Bei denen gab‘s hier wohl eine Brache. Ich habe dann ein Foto vom Zähler eingesandt. Mal sehen, was mit beim Abmelden von Strom und Gas in der alten Werkstatt noch blüht. Wenn ich Glück im Pech habe, haben die Lieferanten auch Ollis als Problemlöser.
8. Oktober 2013 um 16:19

GA: ’s wird einfach ’n zweiter konfliktstrang eingwoben.
8. Oktober 2013 um 16:26 via Handy

Telekom-hilft: Guten Abend Martin! Da waren Sie in wirklich guten Händen. Ich werde Ihre Rückmeldung an Olli weiterleiten. Der Gute macht sich sicher als Haupt-Protagonist in einer Dailysoap super. Viele Grüße Natalie
8. Oktober 2013 um 20:01

Martin Z. Schröder: Heute leider weder Telefon noch Internet. Ich würde gern allmählich unhöflich werden, denn die Telekom fängt an, mich Geld zu kosten. Keine Verbindung zum Kunden – wer zahlt mir die Ausfälle?
14. Oktober 2013 um 10:47 via Handy

Martin Z. Schröder: 6 Tage hat die Leitung gehalten. Telekom macht aus meiner Werkstatt einen Entwicklungsstandort. Düster ist das.
14. Oktober 2013 um 10:50 via Handy

GA: die spielerisch anmutende dialogebene hat ja auch eher was satirisches.
14. Oktober 2013 um 10:50

Martin Z. Schröder: Die Telekom hat mir zum Trost für ihr Desaster zuvor ein Los zugesandt, das kann ja nur die Kompetenz dieses Unternehmens symbolisieren, mit dessen Leistungen einen Treffer zu landen. Das Dumme ist, dass Anrufer denken, ich schliefe, weil ich nicht ans Telefon gehe. Ich werde wohl auf meiner Website Hinweise anbringen müssen, dass der Anschluss wegen der Telekom nur vorübergehend funktioniert. Diese Entstörungsstelle gibt mir einen Termin heute zwischen 17 und 20 Uhr und verweist auf die AGB. Gegen monatliche Zahlung könnte ich den Termin schneller haben. Also ich soll dafür bezahlen, dass die Telekom ihre Störungen schneller beseitigt. Das nenne ich Geschäftsmodell.
14. Oktober 2013 um 11:08 via Handy

Telekom-hilft: Hallo Martin, verständlich, dass Sie langsam ungeduldig werden. Bitte geben Sie uns eine kurze Rückmeldung, ob der Termin erfolgreich war. Viele Grüße Sarah
14. Oktober 2013 um 15:04

Martin Z. Schröder: Unglaublich, erst sagt einem die Störungsstelle, daß ein Techniker kommen muß, es sei nicht von außen zu erledigen. Daraufhin verschiebe ich meine Abendtermine, denn man möchte zwischen 17 und 20 Uhr erscheinen. Und plötzlich geht es wieder, ohne daß einer hier war. Was tut die Telekom da? Muß ich irgend etwas bezahlen, um meine Ruhe zu bekommen? Wie ist die Kontonummer?
14. Oktober 2013 um 15:13

Telekom-hilft: Hallo Martin. Schön, dass Ihr Anschluss wieder tüchtig funktioniert. Die Ursachen für Einschränkungen des Internet- und Telefoniezugangs können oft sehr verschieden sein und sind nicht immer auf Anhieb erkennbar. Lange Rede kurzer Sinn: Nach Rücksprache mit unserem Techniker hat sich herausgestellt, dass ein Termin bei Ihnen im Haus nicht mehr notwendig war. Für dieses „Hin und Her“ bitten wir um Entschuldigung. Betrachten Sie das Anliegen also als endgültig erledigt. Gruß Bora
14. Oktober 2013 um 20:34?

Martin Z. Schröder: Warum bekomme ich jetzt über den nie erhaltenen und nie eingesetzten Mobilanschluß eine Rechnung über 58,91 Euro? Soll ich wegen versuchten Diebstahls Anzeige gegen die Telekom erstatten, die versuchen wird, diesen Betrag von meinem Konto einzuziehen?
17. November 2013 um 16:33

Martin Z. Schröder: Man kämpft sich am Telefon durch das übliche Menü überflüssiger dummer Fragen und häßlicher Melodien, hört sich die zu lange Begrüßung der Telekomfrau an und erfährt dann, vorgetragen mit Seufzen: „Da können wir leider gar nichts tun wegen Wartungsarbeiten, am besten rufen Sie morgen noch mal an.“
17. November 2013 um 16:39

Martin Z. Schröder: Neues Gespräch mit der Telekom: Ein Herr N.B. akzeptiert die Reklamation nicht. Es ist zwar die auf der Rechnung angegebene Telefonnummer, die Daten inkklusive meiner Festnetznummer liegen vor, aber Herr B. möchte, daß ich in einer anderen Abteilung anrufe und dort andere Nummern bekanntgebe und sagt, ich hätte eine Mitwirkungspflicht. Liebe Telekom, Deine Abteilungen sind mir schnurzpiepe. Ich habe die Rechnung reklamiert unter Angabe der darauf stehenden Nummern, mein Name und meine Telefonnummer liegen auch vor, und solltest Du den Betrag tatsächlich einziehen und auch hier nicht helfen in dem bei der Kundenbetreuung unbekannten Facebookhilft-Team, überlasse ich den Rest dem Rechtsanwalt, ich habe für Deine Erschleichungen und Dreistigkeiten nicht die Zeit.
18. November 2013 um 09:48

Telekom-hilft: Hallo Martin, unser Olli hat sich ja bereits bei Ihnen gemeldet und alles schick gemacht. Wenn mal erneut Fragen oder Anregungen sind, einfach bei uns melden. Sie wissen ja jetzt, wo Sie uns finden. Und wir geben Vollgas Ihnen immer weiterzuhelfen. Liebe Grüße Cosa
18. November 2013 um 17:25

— Martin Z. Schröder

Kommentare [4]

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