Gustav Seibts neuer Essayband · 23. März 2013

Frisch aus der Post aufs Foto: eine neue Perle in der Essay-Reihe vom Lüneburger Verlag zu Klampen. Ich hatte die Reihe, die ich entworfen habe, schon vorgestellt, nur freut es mich immer, wenn ein neues Buch erscheint. Zumal dieses, weil ich dem Autor viel verdanke.

Gustav Seibt hat schon zwei zu-Klampen-Essay-Bücher veröffentlicht, das dritte ist nun das erste im lindgrünen Gewand. Gelesen habe ich es noch nicht, denn bei der Reihengestaltung werden ja keine neuen typografischen Entwürfe gemacht.

Dem Haupttitel der Essay-Reihe wurde die übliche Tristheit nicht gewährt. Im Frontispiz stehen biografische und editorische Notizen.

Die Essays beginnen stets auf einer rechten Seite, die Texte mit einer Spitzmarke

Mich freut immer wieder der hervorragende Textsatz von Daniela Weiland (textformart), die auch mit Fußnoten umzugehen versteht. Der Satzspiegel ist klassisch auf den Luxus des Lesers zugeschnitten. Dieses Buch kann man in einer Hand halten, ohne daß der Daumen Text verdeckt.

— Martin Z. Schröder

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Acht große Seiten · 9. März 2012

Die Redaktion der Süddeutschen Zeitung hatte meinem Kollegen Frank Ortmann und mir im letzten Herbst vorgeschlagen, eine Wochenend-Beilage der Zeitung ohne Fotos, nur mit Schrift zu gestalten, und mit großer Freude haben wir den Auftrag übernommen. Fünf Wochen vor dem Erscheinen ging es los. Wir bekamen die Texte (Max Goldt schrieb für die Seite 1, Ror Wolf, Nora Bossong, Steffen Jacobs, Durs Grünbein, Franzobel lieferten Gedichte, Alex Rühle erzählt von einem Besuch mit einem blinden Maler im Louvre und über Wortverwandlungen bei Epilepsie, Hermann Unterstöger spielt mit Sprache, Renate Meinhof berichtet vom Archiv der unsichtbaren Bücher, einen Text von Gustav Seibt über die Heilige Schrift haben wir in Fraktur gesetzt, Joachim Käppner sprach mit Handschriftenexperten des Bundeskriminalamtes, Kolja Reichert sprach mit W.J.T. Mitchell über die Macht der Bilder, Lothar Müller schreibt über Papier, Hilmar Klute über die Gedichte in dieser Ausgabe und Gerhard Matzig haben wir frech ein Piktogramm in seinen Text gegen bestimmte Piktogramme geklebt) und hatten nun für acht Seiten acht Entwürfe zu entwickeln, die nach und nach ausgebaut wurden.

Auf den ersten vier Fotos sind verschiedene Stadien der Arbeit zu sehen. Mit einem Zeitungsformat wird ein Designer nicht täglich konfrontiert, aber die Grundsätze für Lesefreundlichkeit und die Regeln der Typografie für mittlere und längere Texte und für Gedichte müssen nicht neu erfunden werden.

Man hätte es freilich auch ganz anders machen können, auch ein kleines Gedicht läßt sich plakatartig auf ein großes Format bringen, aber eine gewisse Fülle an Lesestoff war ja vorgegeben. Der Zeitungsleser möchte, so nimmt man an, am Wochenende keine Plakate betrachten, sondern Texte lesen, für die er am Wochenende eben Zeit hat. Die Zeitungslektüre am Wochenende ist für viele Leser ein Ritual.

Also haben wir keine Zeilen gestürzt und keine wilden Experimente mit Abenteuern fürs Auge entwickelt, sondern uns um interessante und schöne Entwürfe und luxuriöses Lesen bemüht.

Nach der Aufteilung der Texte auf die Seiten und grundsätzlichen Entscheidungen, welche Stile wir den Seiten zuordnen, nachdem die Texte auf die Seiten gestellt waren, ging es an die Arbeit am Detail.

Dies hier sind Skizzen für die eigens angefertigten Ornament-Rahmen und Verzierungen. Wir haben alle uns zur Verfügung stehenden technischen Mittel beansprucht, Frank Ortmann hat gezeichnet und kalligrafiert, in der Druckerey wurden Abzüge von Holz- und Bleilettern gemacht.

Der hier gezeigte Schriftzug war für die erste Seite bestimmt.

Er wurde leider nicht zugelassen.

Ursprünglich planten wir, ein Foto mit Schrift auf die Seite 2 zu stellen.

Aus mehreren Bleisatzschriften wurden der Titel und zwei Worte aus dem Gedicht von Nora Bossong gesetzt und in eine Druckform geschlossen.

Um die Lettern in dem Bild besser lesen zu können, wurden die Oberflächen erst mit Silberpaste eingestrichen.

Dann auch mit Goldpaste.

Verschiedene Schriften wurden als Bildmotiv ausprobiert, hier die Schaefer-Versalien.

Die mit Goldpaste besser erkennbar sind.

Schließlich wurde davon Abstand genommen, ein Foto in die bildlose Beilage zu bringen, und ich habe eine Druckform aus vier Bleischriften mit sichtbar gemachtem Blindmaterial abgezogen.

Das Blindmaterial heißt ja so, weil es nicht mitdruckt, im Druck also blind ist, unsichtbar. Für diesen Abzug wurde es auf die Höhe der Oberfläche der Buchstaben gebracht. Ohne Blindmetarial kann kein Buchstabe in eine Druckform gelangen, die weißen Flecken in der Typografie bestehen nicht aus Nichts.

Das Blindmaterial also wurde dann mit den Lettern eingefärbt und abgezogen.

Die schöne Interessantheit dieses sehr alten Arbeitsmaterials zeigt sich in den Abzügen auch für den Drucker neu. Die dreidimensionale Oberfläche wird zum flachen Druckbild.

Jeder Kratzer ist nun sichtbar.

Der Abzug wird in feuchtes Feinpapier gebürstet oder gerieben, wodurch sich auch ein deutliches Relief auf der Rückseite des Druckbogens zeigt. Für die digitale Vorlage wurden die Abzüge ebenso wie die der Holzlettern gescannt.

Weil meine Druckformen nicht so breit sind wie eine Zeitungsseite, habe ich Montage-Material zusätzlich abgezogen, aus dem wir dann für die seitlichen Abschlüsse noch Teile herausgeschnitten und an das Hauptmotiv geklebt haben.

Manche Bleistege sind viel benutzt worden und sicherlich sechzig oder mehr Jahre alt

Wenn ich solche Abzüge sehe, denke ich an Konservierung und Museum, aber die Stege sind nach wie vor im täglichen Einsatz.

Auf Seite 2 der Beilage steht eine Kollage aus Holzlettern.

Dafür wurden echte Holzbuchstaben abgezogen. Diese hier hatten noch nie zuvor Kontakt zur Farbe, wodurch die Maserung auf ihrer Oberfläche noch frisch ist.

Dieser Beitrag ist entstanden, bevor ich die Zeitung in den Händen hielt. Wir haben zwar, wie auf den ersten Fotos zu sehen ist, Klebeumbrüche angefertigt, wie ich es in meiner Jugend in der Redaktion bei meinem Vater gesehen hatte und in meiner Lehrzeit noch mit Maschinensatzspalten selbst lernte — Spaltenabzüge wurden Fahnen genannt, weil sie so lang und schmal waren, und diese Fahnen wurden ausgeschnitten und zu einer Zeitungsseite montiert, die ich dann in Blei nachbaute (Mettage nannt man das) —, und wir hatten auch Proofs aus der Druckerei in Originalgröße bekommen, um die Farben einzustellen, aber der Schritt selbst von einem großen Computerbildschirm zum Original einer Zeitungsseite mit einem Satzspiegel von 371 × 529 mm ist ein großer. Ich bin sehr gespannt darauf, was ich mir morgen beim Kiosk abholen werde.

— Martin Z. Schröder

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Der Goethe zum Jahreswechsel · 21. Oktober 2011

Mein Verbindungsmann zu Goethe, der Historiker und Journalist Gustav Seibt (also nicht dieser, auch nicht dieser, und dieser nur vielleicht, aber auf jedenfall dieser), hat mich auf einen schönen Text für die diesjährige Karte zum Jahreswechsel hingewiesen. Eben wieder Goethe. Und ich habe mir die Erlaubnis erschlichen, einen Text von Gustav Seibt, der am 5. Juli 2011 in der Süddeutschen Zeitung stand, hier nachzudrucken. Zuerst einmal der Goethe nach der Müncher Ausgabe:

Liegt dir Gestern klar und offen,

Wirkst du heute kräftig frei;

Kannst auch auf ein Morgen hoffen

Das nicht minder glücklich sei.

Dufte, knorke und schnafte wird man es heißen müssen, wenn der Drucker nicht nur einen Goethe reproduziert, sondern auch noch eine interessante Erklärung dazu liefert, und wer ist dazu besser berufbar als der Privatgelehrte Seibt? Also ließ sich der gutmütige Mann mit seinem Text in mein Blog zerren:

Das britische Weimar

Dass Goethe nie in England war, dass der Verfasser der „Wahlverwandtschaften“ keinen der Gärten betreten hat, deren symbolische Form er immerhin im Wörlitzer Park, ihrem deutschen Abkömmling, bewundern lernte, ist vielleicht kein Unglück, aber doch schade. Dass das Kontaktverbot durch Napoleons Kontinentalsperre ihn daran hinderte, von Jane Austen Kenntnis zu nehmen, aber ist einfach ärgerlich. Bezeichnen die Bücher der Britin nicht den nächsten Punkt der zeitgenössischen Literatur zu den „Wahlverwandtschaften“, dem Eheroman im Landschaftsgarten?

Wer das Landhaus von Stourhead betritt, am Rande eines der schönsten dieser Gartenkunstwerke, wird von einer Sammlung überrascht, die so Goethe-nah wirkt, als habe sein Kunstberater Meyer sie zusammengestellt: Hackert, Angelika Kauffmann, Mengs sind da vertreten, aber auch Poussin und Ruisdael und viele Italiener, von der Familie Hoare über Generationen von ihren Grand Tours nach Hause gebracht. Ist nicht eher hier das „britische Weimar“, und nicht in Edinburgh, wo es der junge Thomas Carlyle, Goethes schottischer Altersfreund, vermutete? Seit 1824 sandte Carlyle Aufsätze, Bücher und Übersetzungen zur deutschen Literatur nach Weimar, und Goethe war für die „schriftliche Unterhaltung von meiner Fireside zu der Ihrigen“ – also von Kamin zu Kamin – so dankbar, dass die Familie des Schotten mit Buchgeschenken, Stickereien, Bildern aus dem Frauenplan geradezu überschüttet wurde. „German Romance“, ein „Leben Schillers“ – das waren handgreifliche Beweise fürs Entstehen jener „Weltliteratur“, die Goethe als Austausch unter Lebenden verstand, nicht als Kanon.

Zu seinem letzten Geburtstag 1831 erhielt er aus England ein Siegel, das ihm fünfzehn Schriftsteller, darunter Scott, Wordsworth und Carlyle, widmeten. Die Schrift darauf war deutsch: „Ohne Rast, doch ohne Hast“. Der Beschenkte sah darin vor allem einen Ausdruck des Geistes der schenkenden Engländer, da die Maxime „im Grunde ihr eigenes Tun sehr gut ausdrückt“: „Tätigen Sinn, das Tun gezügelt;/ Stetig Streben ohne Hast“ – so wiederholte ein kleines Dankgedicht den Spruch. Es verwundert nicht, wenn man in Thomas Carlyles späterem Londoner Haus, das in Chelsea liegt und wundervoll erhalten ist, über dem Kamin auf ein handschriftlich gewidmetes Porträt Goethes stößt, unter das dieser eine seiner liebsten Maximen gesetzt hat: „Liegt dir Gestern klar und offen,/ Wirkst du heute kräftig frei;/ Kannst auch auf ein Morgen hoffen/ Das nicht minder glücklich sei.“

Der Kern seelischer Gesundheit ist hier in eine Faustregel gefasst. Denn was versucht jede Psychotherapie? Sie klärt das Gestern, verdrängte Traumata und Neurosen, sie will damit den arbeits- und liebesfähigen Menschen wiederherstellen und ihn stabil machen fürs künftige Leben. Wie es um einen selbst bestellt ist, erfährt man, wenn man Goethes Verse mit Fragezeichen versieht: Liegt dir Gestern klar und offen? Hm. Wirkst du heute kräftig frei? Tja. Kannst du auf ein Morgen hoffen, das nicht minder glücklich sei? Das ist die Frage!

Und sie passt nach England, zu Carlyle, der Goethe weniger als Dichter denn als Lebenslehrer verstand, bereits auf der Bahn zu jenem demokratiekritischen Heroismus, der die Menschheit mit dem Appell „Arbeiten und nicht Verzweifeln“ aufmunterte. Ein seltsames Denkmal ist dieses Carlyle-Haus! Gegenüber von Goethes Bild hängt ein Porträt Friedrichs des Großen, für dessen achtbändige Biographie Carlyle den preußischen Orden pour le Mérite und ein Dankschreiben von Kronprinz Friedrich, dem späteren Hundert-Tage-Kaiser, erhielt. Der Weg führte von Weimar nach Berlin, und er widerlegt die Behauptung, die Bahn vom Humanismus zum Machtstaat sei ausschließlich eine Angelegenheit Deutschlands. An Thomas Carlyles Fireside hat man sie auf wenigen Quadratmetern vor Augen. GUSTAV SEIBT

Ich habe den Spruch seit Juli mit mir herumgetragen, ihn mal klar und mal spröde gefunden, lange keine Vorstellung gehabt, wie man ihn denn einmal ohne die Walbaum und auf Mitte setzen könnte. Und schließlich kam ich auf den Gedanken, den Text als Inschrift zu nehmen. Wie gemeißelt, als in Stein gehauene Devise, unter der man hindurchgehen kann, vom Gestern ins Heute. Die Erler-Versalien und die Trump-Gravur kamen in die engere Wahl, weil sie als lichte Schriften für den räumlichen Eindruck geeignet sind und in den passenden Größen in Blei vorhanden.

Hier sehen wir die Trump-Gravur von Georg Trump, anno 1960 erstmals gegossen in der Schriftgießerei C.E. Weber in Stuttgart. Dies hier ist ein erster Abzug. Weil die Wortzwischenräume recht eng gehalten sind, was man mit verschiedenen Mitteln in so einer Gravur ausgleichen kann, beispielsweise durch auf Mitte stehende Punkte zwischen den eng gestellten Wörtern, fiel mir ein, alle Anfangsbuchstaben zu röteln. Dies ist hier skizziert. Die Karte soll zu klappen sein, man kann also innen schreiben. Nur hängen die vier Zeilen am oberen Rand der Vorderseite etwas einsam herum, der Eindruck der Inschrift entsteht erst, wenn man zu einem zweiten Ding einen Bezug herstellen kann. Ich werde also noch irgend etwas dazunehmen müssen. Noch ist Schulterzucken, ich fiebere einem vernünftigen Gedanken entgegen. Kommende Woche sollen die Karten gedruckt werden.

— Martin Z. Schröder

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Sende einen Glockenton zum neuen Jahr · 21. Oktober 2010

Wie in jedem Jahr habe ich eine Neujahrskarte gedruckt, die mit selten gelesenen schönen Worten auf die Zukunft einstimmt. Der Goethe-Kenner Gustav Seibt hat mir meinen Wunsch erfüllt und gelesen. Eben nicht nur in den Maximen und Reflexionen, die auch in der Druckerey ein Rüstzeug geben (Duden, Goethe, Montaigne, Tschichold, damit kommt der Drucker wohlgestimmt durch den Tag), sondern in der Erstausgabe der zweiten Fassung von Wilhelm Meisters Wanderjahren hat GS gesucht und mir dieses schwingende Textangebot unterbreitet.

Gedruckt wurde in zwei Farben von der um 1800 erstmals gegossenen Bleisatzschrift Walbaum, deren klassizistische Feinheit, deren zarte Linien auf einem hochglatten Papier am besten ausdrucken.

Es wurde mit einem sehr hellen Grau vom Bleisatz gedruckt.

Die Rückseite der innen unbedruckten Klappkarte zeigt das Impressum.

In einer kleinen Menge habe ich auch ein paar einfache, zweiseitig bedruckte Karten, also keine Klappkarten, zusätzlich gedruckt. Die Klappkarten gibt es im Internetladen der Druckerey, hier ist der Link zu allen Neujahrskarten. Für die einfachen Karten bitte ich um Anfrage oder Bestellung per E-Mail. Der Preis ist der gleiche: 3,00 Euro inklusive gefüttertes Kuvert und gesetzl. MWSt.

— Martin Z. Schröder

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Karte zum Jahreswechsel von 2009 zu 2010, Neudruck zu 2011 · 3. Oktober 2009

Zum in knapp drei Monaten bevorstehenden Jahreswechsel habe ich wie in den vergangenen zwei Jahren eine Karte mit einem Zitat der deutschen Klassik gedruckt. Im Entwurf dieser Karte steht noch eine Worttrennung. Aber mit kleinen Eingriffen läßt sie sich vermeiden. Ich habe gestern den Bleisatz gezeigt.

Hier nun der vom Bleisatz aus der Garamond gedruckte Text in seiner ganzen Pracht. Ich verdanke ihn einem Goethe-Kenner ersten Ranges, der aus seinen Quellen den hier nun gedruckten Wortlaut abschöpfte und mich dazu wissen ließ, woher er ihn genommen habe, nämlich “nach einer guten Ausgabe (historisch-kritisch gibt es von diesem Text noch nicht). Der Änderungen gegenüber der ersten Version sind dreie: “werthen” mit th; nach “gewährt” ein Semikolon statt des Kommas; nach “an sein Ziel gelangt” das Komma weg. Die Interpunktion sollte man übernehmen, da war Goethe sehr sorgfältig. Das “h” bei “werthen” stelle ich anheim, das hat für unser Auge leicht etwas Verzopftes, was Goethe bestimmt nicht beabsichtigte, er folgte da nur einer Konvention.”

Und mein Gewährsmann Gustav Seibt ließ mich auch mit der Rückseite nicht allein: “Für den Quellenvermerk an der Rückseite ist zu beachten, dass Goethe “Winckelmann” ohne ck schrieb. Im Titelblatt seiner Schrift heißt es: “Winkelmann und sein Jahrhundert”. Viele neuere Ausgaben schreiben allerdings W. wie herkömmlich.” Ich habe für diese Karte die Schreibweise von Goethe übernommen.

Gedruckt wurde der Text wie ein barockes Figurengedicht: die Schrift schwarz und rot, dazu ein nachtblauer achtzackiger Stern. Gedruckt wurde auf einen weichen, auch mit der Feder gut beschreibbaren Karton aus reiner Baumwolle aus der belgischen Papiermühle Pelletier.

Auch der Stern ist aus Blei.

Das Papier ist so weich und zugleich so wenig glatt, daß man ein wenig mehr Prägedruck geben muß, damit die Farbfläche nicht aufreißt.

Es ist dieses Jahr eine einfache Karte, auf der Rückseite stehen am Fuß …

… die Quelle …

… und ein Druckvermerk.

Ausgeliefert wird die Karte nach Wunsch einzeln oder mit einem dunkelblau gefütterten Kuvert. Preise: Die einzelne Karte kostet 2,70 pro Stück. Ab 10 Stück: 2,50 per Stück. Auf Wunsch mit gefüttertem Kuvert, dann 3,00 Euro per Set (eine Karte mit einem Kuvert). Ab 10 Karten mit 10 Kuverts: 2,70 Euro per Set. Alle Preise inklusive 19% Mehrwertsteuer zuzüglich Versand. Hier bekannte Kunden der Druckerey erhalten die Ware mit beigefügter Rechnung, neue Kunden bitte ich um Vorauszahlung. Und freilich kann man die Karten auch direkt in der Werkstatt kaufen. Übrigens sind auch noch Hölderlin-Karten, die vom vergangenen Jahr, in kleiner Menge lieferbar. Aktualisierung Herbst 2010: Die Karten sind mit anderen Farben auf ein größeres Format und als Klappkarte neu gedruckt worden und jetzt hier erhältlich.

— Martin Z. Schröder

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Lektüren · 10. September 2008

Dieses Blog erfüllt diverse Aufgaben, eine davon besteht darin, die Werkstatt eines Handwerkers zu öffnen, der sich darüber klar ist, daß er mit seiner Technik nicht nur produziert, sondern auch Anachronismus inszeniert.

In der Zeit, aus der meine Technik stammt, entsprach sie der Alltagsnorm. Jede gewöhnliche Akzidenzdruckerei war vor hundert Jahren so ausgestattet wie meine Werkstatt. Man hielt sich viel weniger mit Entwürfen auf, es wurde hintereinander weg produziert, wahrscheinlich mit einer Presse mehr und insgesamt mindestens drei Personen. Es gab ein ständiges Kommen und Gehen wie heute im Copy-Shop. Die Kundschaft kam aus den umliegenden Straßen, die Produkte waren für jedermann erschwinglich und hatten keine Besonderheit an sich.

Die Maschinen, die damals einen solchen Betrieb bewältigten, dienen heute zur Herstellung besonderer Drucksachen. Das fiel mir neulich erst wieder auf, als ein Kunde vom Offsetdruck als der konventionellen Drucktechnik sprach. Bleisatz und Buchdruck sind heute eben nicht mehr konventionell. Auch der Mensch in dieser Technik hat einen künstlichen, einen historisierenden Raum geschaffen. In diesem Blog soll man anschauen können, wie so etwas vor sich geht. Wie produziert wird und dazu auch, auf welchem geistigen Fahrwerk sich so ein Betrieb bewegt.

In einer umfassenden soziologischen Beschreibung würde auch das private Leben des Druckers dargestellt werden, aber so weit möchte ich nicht gehen. Sinnvoll erscheint mir, gelegentlich die Lektüren zu notieren, aus denen der Drucker seine Haltungen reproduziert. Also schreib ich mal auf, was ich derzeit lese.

Ich gehöre zu den Leuten, die ihre Nasen meistens in mehrere Bücher zugleich stecken. Es gibt auch Phasen, vor allem wenn es sich um umfangreiche Werke handelt, da lese ich nur ein Buch oder nur einen Autor. Ich habe in den letzten Jahren Lektüremonate gehabt, in denen las ich alles von Truman Capote, alles von Patricia Highsmith, alles von Emmanuel Bove, alles von Adalbert Stifter, vieles von Jeremias Gotthelf. Im Frühjahr war ich ein paar Wochen damit befaßt, den „Stillen Don“ von Michail Scholochow zu lesen.

Derzeit liegen drei Bücher auf Leseplätzen:

Walter Klier: „Leutnant Pepi zieht in den Krieg“. In Scholochows Kriegsroman tauchen die Österreicher nur als Feinde auf, vor denen man wegläuft oder die man jagt. Walter Klier hat die Korrespondenz seines Großvaters aufgearbeitet und durch zeitgeschichtliche Darstellungen und Zeitungsartikel ergänzt. Der zivilisatorische Abstand zwischen der Lebensweise eines Donkosaken und einem Innsbrucker Studenten und Bergsteiger, der als junger Offizier in den Krieg zieht, haut einen glatt um. Das Buch von Klier erinnert sehr an Kempowski, solche vollständig rekonstruierten Biographien in Briefen sind beeindruckend.

Tom Wolfe: „Mit dem Bauhaus leben“. Eine kritische Schrift über das Bauhaus hatte ich zuvor nicht in den Händen. Inzwischen ist mir die ganze Angelegenheit höchst suspekt geworden, jetzt sehe ich es auch als ersten Schritt in die Ghettoisierung sozialer Schichten. Man kann sozialen Wohnungsbau verstehen als: wir bauen billig für arme Leute – so entstehen abgeschlossene Armutsgebiete. Und man kann sozialen Wohnungsbau als Schichtendurchmischung in Stadtteilen begreifen, hier bekommt das Wort „sozial“ einen vernünftigen Sinn. Auf Abbildungen zeigt Wolfe überdies Bauhaus-Häuser von erschreckender Häßlichkeit; seine Kritik ist ein furioses Donnerwetter. Schöne Villen für reiche Leute, entsetzliche Gefängnis-Blocks für Underdogs. Aber es geht noch schlimmer — wenn das Bürgertum sich das Rückgrat brechen läßt. Tom Wolfe: „Jede große Anwaltskanzlei in New York zieht ohne einen Mucks des Protests in eine Glas-Schachtel von Bürogebäude mit Fußböden aus Betonplatten und 2,35 Meter hohen Decken aus Betonplatten und Verputz-Wänden und Pygmäen-Korridoren – und verpflichtet dann einen Innenarchitekten und gibt ihm einen Etat von Hunderttausenden von Dollars, damit er das gemeine Würfel- und Gitterwerk in die horizontale Vision eines Stadtpalais der Restaurationszeit verwandelt. Ich habe gesehen, wie die Zimmerleute und Kunsttischler und Ansorgerinnen mehr Gesimse heranschleppten und Beschläge und Pilaster, geschnitzte Kokillen und Pendentifkuppeln, mehr gefältelte Täfelungen, mehr Kamine mit mahagonigeschnitzten Obstgirlanden über dem (feuerlosen) Feuerloch, mehr Kandelaber, Lichthalter, Armleuchter, Sofas aus Kastanie und Leder, mehr Standuhren, als sich Wren, Inigo Jones, die Brüder Adam, Lord Burlington und die Dilettanti zusammengenommen je hätten träumen lassen. Sie ziehen ein, ohne ‚piep’ zu sagen –, obwohl die Glas-Schachtel sie alle entsetzt.“ So lustig ist das ganze Buch, subjektiv gehässig und vollgestopft mit Beispielen und Fakten.

Gustav Seibt: „Deutsche Erhebungen. Das Klassische und das Kranke“. Eine Sammlung von vierzehn Essay des Feuilletonisten und Historikers, wie sie sich schöner kaum denken lassen. Er erzählt die Geschichte des Brandenburger Tors, die des Wörlitzer Gartenreiches und über Goethes Teilnahme am Feldzug in der Champagne. Wie Michelangelo gesehen wurde, Humboldts Universität zugrunde geht, warum er Rudolf Borchardt verehrt. Warum der Münchener Leitartikler Erwein von Aretin, der keine Angst hatte, noch 1933 gegen Hitler zu schreiben und dafür ins KZ gesteckt wurde, nicht vergessen werden sollte, er berichtet über den Briefschreiber Golo Mann und über den Historiker und Feuilletonisten Joachim Fest, unter dem Seibt Literatur-Redakteur der FAZ war, über seinen Professor Arno Borst, der wunderbare Bücher über das Leben im Mittelalter geschrieben hat usw. usf. Bezaubernd ist dieses Buch und als Genie bewundere ich seinen Autor, weil er dem Leser das Betätigungsfeld eines Intellektuellen erschließt wie einen Garten. Für einen wie mich ist es ein Urwald, aber Seibt nimmt seinen Leser an die Hand und öffnet hier ein Gatter und dort ein schmiedeeisernes rostiges Tor und zeigt einem verborgene Blumenbeete und Plantagen mit sonnengereiften Früchten. Und darunter liegt dann noch ein Weinkeller! Und das alles für schlappe 16 Euro im festgebundenen Taschenformat — ich hab keine Ausrufezeichen mehr.

Soweit der Lektüre-Ausflug, im nächsten Eintrag geht es wieder um eine handfeste Drucksache – im Wortsinne: um den physikalischen Druck in der Presse.

— Martin Z. Schröder

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