Der Poet – ein Holzstich von Hans-Joachim Behrendt · 1. März 2017

Anläßlich einer Ausstellung von Werken von Hans-Joachim Behrendt in dem im Jahr 2008 von Pierre Becker gegründeten Design-Studio TA-TRUNG (Link zeigt Bilder der Ausstellungseröffnung) in Berlin-Mitte druckte ich einen Holzstich Behrendts nach, der neben anderen vor fast fünfzig Jahren angefertigt wurde für eine illustrierte Ausgabe des von Gerhard Wolf zusammengestellten »Dreistrophenkalender« des wunderbaren Dichters Georg Maurer.

Der Künstler hat den Stich überarbeitet, beispielsweise die regnende Wolke etwas aufgehellt. Es ist in der Holzstichgeschichte wahrhaftig ungewöhnlich, daß ein Künstler nach so langer Zeit einen Stich überarbeitet für eine neue Auflage. Auf dem Foto sieht man neben dem Buch zwei Kontrollabzüge.

Holzstich zu drucken, ist eine anspruchsvolle Arbeit. Das Druckbild soll so wiedergegeben werden, wie es sich der Holzstecher vorgestellt hat. Technisch ist es nicht zu schwer, sofern man vom Künstler geprüfte Handabzüge aus der Werkstatt des Künstlers zur Kontrolle hat und nicht den Stock untersuchen muß, wo Schraffuren stehen und wo Flächen und wie groß kleine Punkte sind. Es kommt darauf an, daß alle, auch die kleinsten weißen Stellen weiß bleiben und nicht mit Farbe zulaufen. Es gibt in jedem Bild empfindliche kleinste Punkte, die man dazu als Referenz für Farbauftrag und Preßdruck im Auge behält. In diesem Stich sind es die Augen des Einflüsterers, in denen winzige Lichtreflexe weiß erhalten bleiben müssen. Der Drucker muß dafür die Farbe in einen günstigen Zustand versetzen. Er macht sie dünner mit speziellem Drucköl oder fester mit Bologneser Kreide oder gummiartigen Zusatzstoffen. Jeder Zusatzstoff vermindert den Anteil der Pigmente, deshalb muß man sehr sorgfältig damit umgehen und sich mit winzigen Mengen an den Idealzustand der Farbe herantasten. Ich habe von Herrn Behrendt inzwischen gelernt, worauf es ankommt. Beeinflußt wird der Farbauftrag auch von den Walzen und dem Druckvorgang selbst, nämlich vom Zustand der Walzen (sie dürfen keine Patina haben, die die Farbe abstößt), davon, wie oft die Walzen über den Stock rollen (nicht rutschen dürfend), auch von der Geschwindigkeit des Abrollens und natürlich von der Menge der Farbe. Die Konsistenz der Farbe ändert sich mit ihrer Bewegung. Man läßt die Maschine gut einlaufen, so daß die Farbe geschmeidig wird. Mit dem Preßdruck ist man sparsam, damit der Stock, wenn er auch aus Hartholz ist, nicht abgequetscht wird. Es darf also nicht geprägt werden, sondern der Druck muß durch die Zurichtung so ausgewogen sein, daß Flächen und niedrige Stellen (Holz arbeitet) den meisten Druck bekommen und nicht die Außenränder, wie es physikalisch von allein geschieht, wenn eine harte Fläche auf eine weiche drückt.

Das ist der Holzstich. Auch Druckstock genannt.

Hinter den Stock wird Material gelegt, um ihn auf Schrifthöhe zu bringen. Es gibt flache Stöcke, die auf Metall aufgeklebt werden müssen, andere benötigen Papierschichten. Bei der Gelegenheit wird der Stock (oftmals mehr oder weniger verzogen und so gut wie nie rechtwinklig) auch parallel gestellt zum Aufzug.

Man tastet sich Papierfetzchen für Papierfetzchen an ein Druckbild mit gleichmäßig schwachen Außenkanten heran.

Nun wird auf der Gegenseite, dem Tiegel, ein doppelter Aufzug angebracht und auf dem unteren vorsichtig das Druckbild abgezogen. So kann man später die Zurichtung aus Seidenpapier genau aufkleben – unter den abdeckenden Aufzug, der glatt und straff darüber gezogen wird. Manchmal wird dieser Aufzug auch angefeuchtet, damit er besonders eng anliegt und den Druckbogen nicht hebt. Diesen angefeuchteten Aufzug, der beim Trocknen straff wird, heißt man auch einen»nassen Straffen«. Ich habe es noch nie probiert und kenne das nur aus Büchern. Falls ein Kollege dies liest und mich gern aufklären möchte, wie man den Aufzug anfeuchtet (im Stapel über Nacht wie Papier für den Tiefdruck oder einfach nur mit einem Schwamm, vor oder nach dem Zurichten und wie lange er zum Trocknen braucht, um sich zu straffen), würde es mich freuen.

Auch wenn das Foto unscharf ist, erkennt man doch einige von den Seidenpapieren, die sich auch überlappen. Sie dürfen nicht geschnitten werden, weil scharfe Schnittkanten, womöglich mit einem Grat, sich im Druckbild zeigen würden. Auch präzise gesetzte Seidenpapierstücken werden gerissen, wie hier die Gesichtszeichnung der Augen. Das braucht natürlich alles viel Zeit, gelegentlich auch zwei oder mehr Versuche für eine Stelle. Das Zurichten heißt, die Schwachstellen des Bildes mit der Lupe aufzuspüren und auszugleichen. Volle Tonflächen ohne Schraffur sollen manchmal schwarz sein, nämlich wenn sie für einen schönen Bildkontrast nötig sind und helle Stellen zum Strahlen bringen sollen. Manchmal ist es aber auch reizvoll, die Volltonflächen etwas aufreißen zu lassen und einen leichten Grauschleier zu bewirken. Der Drucker sollte also den Künstler und dessen Bildsprache, auch seine Absichten und Wünsche ein wenig kennen.

Das Original wurde gedruckt auf Echt Bütten von Zerkall. Das ist ein echtes Vergé mit Wasserlinien, die bei schwachem Preßdruck sichtbar werden. Die Rippen dagegen, die vom Schöpfsieb in der Durchsicht des mit Steinen polierten und sehr glatten Papiers deutlich zu sehen sind, beeinflussen das Druckbild nicht. Das unterscheidet echtes Vergé von dem heute lieferbaren gerippten Papier, dessen Rippenstruktur durch Walzenprägung in die nasse Bahn eingebracht wird und die Oberfläche rippt und aufrauht. Die Qualität des Druckbildes kann ich in einem komprimierten Foto für das Internet kaum wiedergeben. Die Druckauflage von etwa 80 Exemplaren wurde von Hans-Joachim Behrendt kontrolliert und signiert. Die Druckqualität schwankt etwas, es gibt hellere und kräftigere Drucke. Bei einer so kleinen Auflage bekomme ich einen Heidelberger Tiegel nicht zu einem gleichmäßig befriedigenden Farbauftrag. Den hätte ich nach vielleicht 200 Drucken allmählich eingestellt. Aber alle Abzüge genügen den Ansprüchen des Künstlers, sonst hätte er seine Unterschrift nicht dafür gegeben. Schlechte, vor allem zu dunkle Drucke habe ich vorher aussortiert.

Aus der Bildvergrößerung läßt sich ahnen, wie fein Hans-Joachim Behrendt sticht (unter dem Mikroskop) und wie genau und wie oft der Drucker das Bild prüft (ich tue das mit einem sog. Aplanat, einer verzerrungsfreien und farbechten Lupe, auch das war eine Lehre von H.-J. Behrendt).

In der Maurer-Ausgabe wurde der Stich vom Künstler koloriert, dann aber leider erstens gekontert (seitenverkehrt gedruckt) und zweitens auch noch vergrößert, was für Druckgrafik ein völliger Unsinn, ein banausisches Tun ist, weil die feinen Reize des Details vergröbert werden und die Reproduktion, die ohnehin unter der Umsetzung ins gerasterte Offsetdruckverfahren leidet, somit weitgehend scheitert. Dieses nebenstehende Bild habe ich mit Buntstiften koloriert. Es wurde zur Eröffnung verkauft und dazu vom Holzstecher (der Gefallen daran fand) und von mir signiert. Mir hat das ein großes Vergnügen bereitet; und daß jemand den nur zur Ansicht ausgestellten Druck kauft, hatte ich nicht erwartet, umso mehr hat es mich gefreut. (Das Bild wurde rasch mit dem Handy aufgenommen, deshalb der Rotstich.)

Ich habe gleich einen neuen koloriert, der natürlich etwas anders ausgefallen ist. »Malen nach Zahlen« wäre mir zu stupide, dazu wird man mich nicht bekommen. In diesem Bild muß man sich schon überlegen, welche Elemente wie farblich zusammengestellt werden sollen. Es gibt dafür sehr viele Möglichkeiten.

Dies sind zwei Vergrößerungen.

In den nächsten Tagen werde ich diesen Stich, sowohl die Originaldrucke als auch den kolorierten, in den Online-Shop stecken. Der Preis für die Druckgrafik wird bei vielleicht 25 Euro liegen, das kolorierte Bild wird um 50 kosten. Immer wenn ein koloriertes verkauft ist, mache ich ein neues. Ich empfehle aber durchaus, es selbst einmal zu versuchen. Man kann ja zwei Stiche kaufen, falls es mißlingt. Oder sich eine Kopie ziehen für die ersten Versuche. Interessant wird es übrigens mit Aquarellfarben. Denn der Buntstift dämpft die dunkle Druckfarbe, wo er sie übermalt. Die Farbe auf Wasserbasis geht nicht auf die fetthaltige Druckfarbe und läßt sich deshalb scharf abgrenzen.

— Martin Z. Schröder

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Mein eigener Blumenladen · 7. April 2014

Mir stand der Sinn danach, einige Blumenkarten zu drucken, die Jahreszeit ist danach. Aus dem Fundus historischer Abbildungen fand ich ein Heidekraut, zwei Orchideen und eine Hortensie, die mir für neue Grußkarten geeignet scheinen.

Dazu gehören auch Blumen an den Arbeitsplatz, das hat mit Vergnügen, Freude am schönen Anblick und dergleichen überhaupt nicht das geringste zu tun.

Zuerst habe ich dieses Heidekraut verarbeitet: dunkelgrün gedruckt auf hellgrünen Karton.

Und geliefert wird die Karte mit einem wiederum dunkelgrün gefütterten Kuvert aus gebrochen-weißem Baumwollpapier.

Orchideen können aussehen wie Tiere, ganz bizarre Wesen. Um ihnen mit dieser einfarbigen Vorlage gerecht werden zu können, habe ich zwei Farben auf eine bestimmte Weise übereinander gedruckt.

Hier sieht man die geätze Platte, das Klischee, im Heidelberger Tiegel hängen.

Und auf diesem Foto erkennt man den Überdruck zweiter Farben, Violett über Blau.

Mit ordentlichem Prägedruck ergibt sich das etwas reliefartige Bild. Der Karton ist leicht orange-rötlich getönt.

Über ein zweites Orchideen-Motiv habe ich mir ordentlich den Kopf zerbrochen.

Auf hellblauen Karton hatte ich es erst mit Orange und dann auch mit Überdrucken versucht.

Aber auf diesem Bild hat der Zeichner die Blüten schon deutlich unterschiedbar gemacht durch Struktur und Helligkeit.

Das wurde am besten in einer dunklen Farbe mit kräftiger Prägung sichtbar.

Also druckte ich ein sehr dunkles Blau auf den hellbrauen Karton.

Und ließ dem Strauß viel freien Raum.

In der Vergrößerung wird die grafische Technik deutlich erkennbar.

Die Karte wird mit einem dunkelblau gefütterten Kuvert aus gebrochen-weißem Baumwollpapier ausgeliefert.

Zum Schluß eine Hortensie in einer naturwissenschaftlichen Zeichnung, …

… die ihren Reiz aus der Genauigkeit der Darstellung gewinnt. Licht und Schatten sind nur durch unterschiedliche Verdichtungen von Linien dargestellt worden.

Gedruckt in einem silbrig-kalten Braun auf Echt Bütten, allerdings in einem großen quadratischen Format, das nur mit Porto zu 1,45 Euro innerhalb Deutschlands zu versenden ist.

Im Online-Shop der Werkstatt sind sie nun alle in einer neuen Abteilung zu haben.

— Martin Z. Schröder

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Japanisches Echt Bütten von der Maulbeerbaumrinde · 7. Februar 2014

Papier im Foto wirklichkeitsgetreu darzustellen, ist kaum möglich, weil seine feine Stofflichkeit beständig mit dem Licht spielt und Papiercharakter sich nur durch Berührung ganz erfassen läßt, sein Wesen sogar zu einem großen Teil aus dieser Dimension entsteht: in der Härte oder Weichheit seiner Oberfläche, seiner Glätte oder Struktur und seiner Temperatur, auch seinem Klang finden wir seine Qualität.

Ich habe im Wissen um den Mangel das Papier fotografiert, die Bilder sind etwas nachbelichtet, aber nicht im Filter farblich verändert worden. Weil nun aber jeder Bildschirm etwas andere Farben zeigt und jeder Mensch auch etwas anders sieht, sind diese Bilder nicht verbindlich, können es nicht sein.

Der Schatten zeigt die Richtung an, aus der die Karten beleuchtet wurden.

Um die Helligkeit des japanischen Bütten vergleichbar zu machen, habe ich andere Karten dazugelegt: links meine eigene, gedruckt auf Conqueror perlmutt, rechts die Karte »Richard Strauß« (mit ß weil in Fraktur) wurde auf Echt Bütten von Zerkall gedruckt, und die Karte der Eheleute Simenon darunter auf Gohrsmühle weiß. Ein ganz helles Weiß ist auf keinem der Fotos zu sehen, auch der Hintergrund ist etwas getönt.

Noch einmal dieselben Karten, etwas anders gelegt.

Auf diesem Foto ist erstens die unregelmäßige Wolkigkeit eines handgeschöpften Büttens zu sehen sowie zweitens der echte Büttenrand an allen vier Seiten, hier wurde nichts gerissen, jede Karte ist ein Einzelstück. Man sieht das an den Quetschstellen in den manchmal auch etwas schiefen Rändern.

Dieses Papier zeichnet sich nicht nur durch seine Wärme aus, durch eine angenehm feste und glatte Oberfläche, es ist auch sehr fest. Es zu zerreißen, bedarf es einiger Mühe. Die Fasern der Maulbeerbaumrinde sind vermutlich sehr lang und verschlungen und stabil, Bütten hat eben auch keine Laufrichtung der Fasern, die das Reißen in einer bestimmten Richtung erleichtern.

Als Druckfarben stehen Schwarz und Rot besonders gut auf diesem grünlichen Papier.

— Martin Z. Schröder

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Maulbeerbaumbütten aus Japan · 6. Februar 2014

Das Paket brauchte zwar nur eine Woche aus Japan nach Berlin, wurde dann aber von Post und Zoll zwei weitere Wochen durch die Gegend bugsiert, erst zur Zentralstelle des Zolls in Frankfurt zurück, dann mußte ich Papiere einreichen, und dann wurde es mir wieder zugestellt gegen eine ordentliche Gebühr. Aber nun ist es da, und ich bin froh.

Ich muß mal mit meinem alten Herrn sprechen, wieso er meint in seiner Funktion als »Vati« meine Pakete einer Beschau unterziehen zu dürfen. »Papier festgestellt«, das entspricht exakt der Inhaltserklärung. Sogar das beigefügte Haustier (siehe unten), das allerdings der Beschau entging, ist aus Papier.

Die japanische Verpackung – ist sie nicht nett anzuschauen?

Noch lieblicher ist nur dieses eine Überraschung enthaltende Päckchen, das ich beinahe übersehen hätte.

Ein Schimmel mit einer Mähne schwarz wie Ebenholz und einem Maule blau wie ein Sommerhimmel versteckte sich darin. Es schlief auf einer Filzmatte, lila wie ein Abendhimmel von Emil Nolde, und hatte den Zollverkehr gut überstanden.

Sein roter Sattel ist mit mir unbekannten Schriftzeichen beschrieben worden. Syou fuku steht dort, es bringt Glück, das Pferdchen im Jahr des Pferdes.

Auf jeder Sattelseite steht etwas anderes.

Und das Pferdchen spricht nicht. Es schaut nur. Es schaut uns an und folgt uns nach. Ein weiteres Haustier in der Werkstatt.

— Martin Z. Schröder

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Das schönste Papier · 20. Januar 2014

Vor einer Woche bekam ich eine Lieferung mit 500 Bogen Echt Bütten von Zerkall in 95g/m². Bevor ich die Druckmaschine einrichte, nehme ich die Bogen aus der Verpackung. Etwas stimmt nicht mit dem Papier. Ich drucke seit über zwanzig Jahren auf Zerkall-Bütten, aber diese Bogen sind anders als sonst.

Ich greife von meinem Lagerbestand einen Bogen, sieh da, er ist deutlich glatter als die neue Lieferung. Ich weiß, daß mein Kunde die Glätte des Büttens schätzt, er schreibt mit der Feder auf dem Papier. Weil ich beim Papierhändler Römerturm auf die Schnelle niemanden erreiche und es mir nicht unmöglich erscheint, daß nun auch Zerkall die Produktionsweise geändert hat, wie das die großen Papiermühlen alle naselang tun, denk ich mir in meiner Ungeduld: Fragste direkt bei Zerkall nach. Wenn die Produktion geändert wurde, wäre eine Reklamation ohnehin sinnlos.

Ans Telefon geht bei Zerkall ein freundlicher Herr, der mich nach kurzer Schilderung meines Begehrs vermittelt, und wer meldet sich am Apparat? Kürzlich habe ich meine Schwierigkeiten mit der Telekom geschildert, und jeder kennt es von Dienstleistern: je größer das Unternehmen, desto weniger fühlt sich jemand für die Kunden zuständig, man wird herumgeschubst. Aber wen bekomme ich bei Zerkall zu sprechen? Herr Renker meldet sich, der Geschäftsführer, Nachkomme in vierter Generation des Gründers von Zerkall-Bütten, der 1903 mit der Rundsiebbütten-Produktion begonnen und die Firma berühmt gemacht hatte. Wir haben uns ein Weilchen sehr freundlich unterhalten über unsere Handwerke. Und nachdem mein Papierhändler Römerturm sich die Mühe machte, den Hersteller zu besuchen und die Bogen verglichen hatte, bekam ich eine Ersatzlieferung direkt aus der Papiermühle: Ein Traum aus Papier.

500 Bogen im Stapel: das ist wie ein schwerer Block, der wegen der Glätte des Papiers ganz leicht seine Blockgestalt verlieren kann. Will man das Papier im Stapel heben, muß man es sehr sanft und gleichmäßig fassen, weil die Bogen so weich sind, daß sie in alle Richtungen abknicken können, was Spuren hinterlassen würde. Auch ein zu fester Griff ins Papier hinterließe Spuren. So weich sind diese Bögen, weil Echt Bütten nicht über Bänder läuft, die Fasern sich also auch nicht gleichmäßig in eine Richtung legen, in die sogenannte Laufrichtung, was jedem anderen Papier in eine Richtung Stabilität gibt. Das Papier erinnert an einen glatten kühlen Stoff: an Seide. Weil es so schwer ist und glatt und weil es so weich fällt.

Auf diesem Bild sieht man den Glanz der Oberfläche, deren Glätte das Schreiben ganz leicht werden läßt. Es ist nicht leicht zu fotografieren, aber ein wenig sieht man es hier.

Und hier kann man erkennen, daß dieser Glanz nicht von einer Schicht herrührt, wie bei gestrichenen Papieren, sondern daß es mechanisch herbeigeführte Glätte ist, die die Oberfläche des Papiers nicht gänzlich verschließt.

Die Büttenränder wurden abgeschnitten, damit der Briefbogen in einen kleineren Umschlag paßt. Ein sehr schönes Format ergibt sich daraus. Bedruckt habe ich den Bogen mit Bleisatz aus Garamond. Die fertige Arbeit kann ich natürlich nicht zeigen, es handelt sich ja um eine Privatakzidenz. Aber das Aufeinandertreffen von zwei Handwerken, die mit einem gewissen Starrsinn seit Jahrzehnten an ihren jahrhundertealten Produktionsweisen festhalten, bringt ein bedrucktes Blatt Papier hervor, wie es eben auch vor 100 Jahren hergestellt wurde und an Schönheit kaum zu übertreffen ist.

— Martin Z. Schröder

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Taschentelefon · 22. März 2010

Eine neue Kollektion für die gehobene Akzidenz-Abteilung eines Internet-Portals für Drucksachen entsteht. Die Kollektion wird auch ins Hausmusterangebot eingehen.

Satz aus Garamond (Typoart), der Name kursiv, die Adresse aus gewöhnlichem Schnitt.

Endlich konnte ich mal den Begriff Taschentelefon verwenden, den ein Freund des Hauses mir schenkte. Die Telefonnummern bestehen aus den Lebensdaten der Komponistin Fanny Hensel. Taschenfernsprecher hätte man vielleicht um 1830 zum Mobiltelefon gesagt, aber soviel Echtheit war mir zu lang. Gedruckt wurde in einem kräftigen rötlichen Blau auf Echt Bütten “Alt Cleve” von Zerkall.

— Martin Z. Schröder

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Maulbeerbaumbütten · 24. Mai 2009

Ein Kunde zeigte mir eines Tages Visitenkarten, die er in Japan besorgt hatte und fragte, ob ich so etwas anbieten könne. Echtes Bütten aus Maulbeerbaumrinde. In Japan wird Papier gemacht, wie man es sonst wohl nirgends findet. Ich habe vor vielen Jahren eine Visitenkarte bekommen von meinem damaligen Chef, Buchdruckmeister Rapputan, die ihm ein japanischer Besucher überreicht hatte. Sie war hochglatt und dabei von einem durchscheinenden Weiß wie ein feines Porzellan, und sie hatte einen echten Büttenrand. Wo bekommt man so etwas her? Mein Kunde nun wollte aber keine hochweiße Karte, sondern eine zartgrüne aus Maulbeerbaum-Bütten, und zum Glück wußte er noch, wo er die Karten gekauft hatte.

Ich schickte erst eine E-Mail nach Japan, dann das für das Papier erwünschte Geld, einige Wochen später kamen die Karten, und wenn ich mich recht entsinne, wollte auch der Zoll noch etwas Geld von mir haben. Ich habe noch nie zuvor so teure Visitenkarten gehabt. Ein solches Kärtchen kostet nun fast einen halben Euro. Sie sind fein verpackt, 100 Stück in einer schmalen Schachtel, deren Deckel selbst mit einem Büttenpapier bezogen ist.

Und so sieht der Stapel mit Visitenkarten aus Echt Bütten aus Japan aus der Nähe aus. Büttenpapier hat keine Laufrichtung, wie man es nennt, wenn sich die Fasern während des Durchlaufs durch die Papiermaschine in eine Richtung legen. Parallel zur Laufrichtung ist das Papier biegsamer als quer zur Laufrichtung. Man muß das bei Büchern beachten, damit sich nach dem Binden durch die Ausdehnungen des Papiers keine Wellen darin bilden. Aber auch bei Karten hat man die Wahl zwischen Biegsamkeit und höherer Steifigkeit.

Jede Karte ist einzeln in einem Sieb gewesen.

Und schaut man hindurch, so erkennt man, wie wolkig das Papier ist. Die Karten sind auch nicht alle gleich dick. Bei Büttenpapier, wie man es hierzulande macht, wäre das eine Katastrophe für den Drucker. Aber Maulbeerbaumbütten ist so weich, daß es die Bleibuchstaben kaum beansprucht.

Dieser Tage habe ich mit dunkelgrüner Anglaise (Englische Schreibschrift) auf diese zartgrünen Karten gedruckt.

Beim Einrichten der Maschine geht immer mal eine Karte verloren. Ich habe sie zerreißen wollen, um mir die inneren Fasern unter der Lupe anzuschauen. Aber diese Karten sind enorm stabil, sie lassen sich an manchen Stellen nur mit erheblicher Kraftanstrengung reißen.

Nimmt man ein paar Fasern heraus, sieht man, warum die Karte so widerstandsfähig ist: sie wirkt wie gefilzt.

— Martin Z. Schröder

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Heitere Ehrerbietung (vergriffen) · 23. November 2007

Gelegentlich sucht man nach einer Karte, um etwas festlicher einzuladen: Zum Schmausen oder weil im ehemaligen Rauchzimmer der China-Schrank mit den Spirituosen fast birst und leergetrunken werden MUß. (Dieses ß ist eine typolitische Demonstration, deren Transparente hier zu lesen sind.)

Oder man sucht nach einer Karte, um sich für eine Einladung zu bedanken, weil es so ein ausnehmend freundlicher Abend war. Oder man hat die Kur in Bad Wörishofen oder anderswo mit ganz reizenden Menschen verbracht und möchte ihnen dafür noch postalisch ein Kompliment übermitteln.

Was liegt näher, als Goethe zu befragen, der für all diese Anlässe freundlicherweise einen so reizenden Satz in seine “Wahlverwandtschaften” geschrieben hat, daß ich nicht widerstehen konnte, daraus eine Karte zu fabrizieren: Eine Klappkarte in Echt Bütten im Diplomatenformat, also etwas größer als die gewöhnliche Postkarte, bedruckt mit einem floralen Ornament und dem Dichter-Zitat aus der kursiven Walbaum, womit ich die neulich bereits annoncierte Schriftprobe gebe.

Eine “Lieblingsschrift” habe ich nicht. Aber jede Schrift löst andere Empfindungen aus, rührt an eine eigene Saite. Die kursive Walbaum ist eine überaus zierhafte, eigenwillige, elegante, manchmal leicht verschrobene, energische, stolze Type des Klassizismus. Der Pfarrerssohn und gelernte Konditor und spätere Notenstecher Justus Erich Walbaum, der von 1768 bis 1837 auf Erden wandelte, schuf sie, nachdem er 1796 in Goslar eine Schriftgießerei gegründet hatte. Mit dieser zog er 1803 nach Weimar. 1836 erwarb die Schriftgießerei Brockhaus die Originalmatritzen, welche 1918 in den Besitz der H. Berthold AG übergingen. Sie ist bis heute international verbreitet. In Berlin ist sie einem größeren Publikum durch ihren Einsatz in der Berliner Zeitung bekannt. Allerdings sind die digitalen Züge vom Original noch entfernt, so schön wie hier ist sie also auf Drucksachen der Gegenwart selten zu besichtigen.

Ich habe nur eine kleine Auflage gedruckt, 200 Stück, eine Nachauflage wird es nicht geben. Die Farben sind von Hand gemischt: ein dunkles Braun zu einem rötlich angehauchten dunklen Blau. Das Farbverhältnis habe ich aus der Farbenlehre von Paul Renner geklaut, die ich hier im Blog am 16ten Oktober erwähnte (auch im Stichwortverzeichnis am Fuß der Seite unter farbenlehre zu finden).

Auflage: 200 Stück AUSVERKAUFT

Preis pro Karte: 2,45 Euro inkl. Kuvert Echt Bütten mit grauem Seidenfutter und inklusive gesetzl. MWSt., zuzügl. Versand

Bestellung: per Brief oder E-Mail an eine der unter Kontakt angegebenen Adressen.

— Martin Z. Schröder

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